Der Pixelgrafikprüfer

Früher, ja früher, da war ein Billett ungefähr halb so groß wie eine Visitenkarte. Der Zugführer besaß eine Zange, mit der konnte er eine Marke an der Seite des Fahrschein herausbeissen und so zu verstehen geben, diese Karte ist benutzt. Nun sind wir digital, der Fahrkartenkauf dauert mindestens 3 mal so lange wenn man zum Schalter geht. Der Oberbahnhäuptling hatte zwischendurch auch erwogen einen Bedienaufschlag einzuführen. Zum Glück gibt es ja das Internet, da kann man sein Ticket selbst ordern. Dauert zwar meist noch etwas länger, aber wenigstens muss man nicht mehr aus dem Haus, wenn man nicht Bahn fahren wollte. Die Beförderungslizenzen sind dafür auch Schreibmaschinenpapier groß und haben oben eine Pixelgrafik, in der sind alle Informationen gespeichert. Der Schaffner hat dann ein Lesegerät mit dem er die Grafik einscannt und direkt online überprüft, ob ich mich auch gewaschen habe. Er ist also jetzt ein Pixelgrafikprüfer. — Bin ich froh das die Conducteure wenigstens ihre Körperhaltung und ihr Gewissenhaftigkeit behalten haben.

Bleistift auf Skizzenpapier

Advertisements

Autor: illuman

Art are the processes that a person is documenting in a self-invented language! Come on and see my documents.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s