Heim wehen!

Da sitzt er nun im fremden Land. Um ihn wird laut schnatternd kommuniziert. Für ihn ist es nur eine Geräuschkulisse und so starrt er auf seinen Cappuccino. Halb leer ist er schon und seine Gedanken fliegen um die halbe Welt. Hin zu seinen Liebsten, hin zu der Sprache die er versteht, hin zu all dem Vertrauten. Seine Gedanken wehen ihn Heim.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

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Geistreise

Still setzt er sich in den gemütlichen Ohrensessel und lässt die Bilder des Sommers noch einmal vor seinem geistigen Auge entstehen. Gerade an solch frühen Herbsttagen mit ihrem Versprechen an grauer Tristess und Kälte hilft es noch einmal die Geräusche, die Lichteinfälle, den Geruch und den Geschmack des Sommers aufkommen zu lassen. Es war einfach ein wunderschöner Abend gewesen, dort im Hafen in der Bretagne bei Cidre und Moules Frites. Friedlich war es und frei von jeder Hektik wie sie jetzt eingeklemmt zwischen Sommerferien und Adventszeit immer wieder entsteht.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Strandflucht

Aufgewühlt schnappt er sich Fahrrad und Drachen und fährt mit steigender Geschwindigkeit dem verlassenen Strand entgegen. Er braucht Abstand, er braucht Gedanken, frei fliegend und dennoch gelenkt, initiiert vom Wind der Augenblicke. Jede Bewegung führt zu neuen Kurven, so ist er losgelöst vom Alltag.

Den freien Fluss der Naturgewalten nutzt er wie den Wind, die Leine und den Drachen, er folgt den Kurven und erschließt sich den Freiraum.Er reagiert auf gedankliche Böen und vergisst das Normale. Losgelöst und trotzdem eingebunden.

Er lernt aus den Verschlingungen und findet so – steigend, fallend, zerrend, kreiselnd, stehend – zu seinen eigenen Gedanken.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.