In der Schwebe halten…

… muss man etwas so manches mal. Dabei spielt es keine Rolle welche Verdrehungen dafür erforderlich sind, nur nicht ad hoc Entscheidungen treffen, keine Stellung beziehen, sich den Kanon der Möglichkeiten offen halten. Wie zwischen zwei Magneten geht jegliche direkte Haftung verloren und doch ist ein Ausbruch zwecklos, denn immer wieder wird in die Position des Ausgangs zurück gerissen. — Statik im Schwebezustand.

In der Schwebe

„In der Schwebe halten“, 29,5 x 20 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2016

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Jedes Ende ist ein Beginn, …

… denn ohne Abschluss ist der Weg nicht frei für etwas neues. Solange man einer Täuschung nachläuft und versucht sie zur Realität werden zu lassen dreht sich alles weiter ohne zum Ziel zu kommen und ohne Befriedigung zu vermitteln. Jede noch so gut gewählte Position wird zur Andeutung einer Statue die sich rasend schnell verflüchtigt. So wird der Lauf der durchtanzten Strecke immer mehr zur Suche nach dem Endpunkt eines nicht vorher definierten Weges. Das Figurative ist von ständigem Fallen und Abfangen geprägt, Gliedmassen suchen nach Ausgleich und erzeugen Streckung und Kompression. Auf und nieder, vor und zurück, ständige Bewegung  auf der Suche nach der statischen Position die den Akkord des Abschlusses begleiten kann. Hier noch eine Wendung und dort ein kleiner Sprung zum Überwinden eines vermeintlichen Hindernis. Alles als Vorbereitung für die letzte, spannungsreiche Streckung unter Anspannung jedes Muskels zum Erzielen eines bleibenden Eindrucks. Erst wenn das gefunden und erreicht ist kann etwas Neues beginnen und das Vollbrachte fällt dem Blues anheim.

starting blue

„starting blue“, 27,8 x 20,6 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2016

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Außergewöhnliche Katzen

… sollen für mehr Zugriffe im Internet sorgen. Kann man ja mal ausprobieren dachte ich mir. Blauäugige Katzen sind außergewöhnlich. Also mache ich mal eine. Mal schauen ob es wirklich stimmt. Vielleicht greift man sie mir ja auch weg. Nur Vorsicht, diese Katze hat auch etwas mit Kunst zu tun und Kunst ist oft kratzbürstig und bissig, auch wenn es im ersten Moment nicht immer so aussieht.

blue eyed cat

„blue eyed cat“ 29,7 x 20 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2015

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Sister Act

Ausgewinkelt hat sie alles, nun fängt sie an Ihren Kreis zu ziehen. Die noch vorhandene Unebenheit vereinfacht das tun nicht. Dennoch sie will es auf gleicher Ebene erreichen.

sister act

„sister act“, 27,8 x 20,6 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2015

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Die Sprachlosigkeit des Künstler beim Betrachten der Muse.

Ganz ihrer Schönheit verfallen steht er da und weiß nicht wie er sich der Arbeit zuwenden soll. Er will nur schauen, die Zeit des Interpretieren und des visuellen Erzählen ist noch nicht angebrochen. Feuer umgeben ihn, Feuer durchflammen ihn. Welchen Zugang kann er nur finden? Wo soll er ansetzen? Die natürliche Schönheit verwirrt ihn. Er muss zu einer Gesetzmäßigkeit finden und so den Ansatz der Schöpfung erlangen, denn nur das Gesetz kann ihm die Freiheit geben.

The speechlessness of the artist when looking at the Muse

„The speechlessness of the artist when looking at the Muse“, 27,8 x 20,6 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2015

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Besitzen!

Mein alter Alfa 147 musste sich einer kleinen Reparatur unterziehen. Ich fuhr zur Vertragswerkstatt, ein Autohändler, der auch noch eine italienische Sportwagenmarke und britische Katzen vertritt. Da die Reparatur nur kurz dauern sollte, wurde mir ein Kaffee angeboten und ich in einer Sitzgruppe mitten im Schauraum platziert. Da stand er, ein Wagen der Männer zum träumen bringt. Den Wagen wollte ich unbedingt mit nach Hause nehmen. Ich wollte ihn besitzen. — Für mich keine Schwierigkeit, hatte ich doch mein Skizzenbuch dabei. Ich holte den Zeichenstift aus der Tasche und begann zu zeichnen und als ich fertig war, konnte ich auch meinen Alfa wieder mitnehmen. Ich besaß 2 Autos.

F-Type

20,5 x 27,5 cm, Bleistift, Aquarell, Polychromo und Fettkreide auf Zeichenpapier, 2014

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Heiß…

… war die Nacht. Entblößt wirbelte Sie durch den Raum. Die Bässe stampften und steigerten ihre Beweglichkeit. Sie beschrieb die volle Größe des Raums zwischen Boden und Decke. Er warf sich auf dem Bett hin und her, damit ihm auch nicht eine kleine Bewegung ihres Körpers entging. Plötzlich war alles Dunkel und Still. Er blinzelte in die Nacht. Sein Körper war Schweiß gebadet, seine Kehle trocken. Er richtete sich auf und das von der Straße hereindringende Restlicht zeigte ihm, dass er allein war. — Alles nur ein Traum!
a dance

„a dance“ 27,8 x 20,6 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichekarton, 2014

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