Tanzend auf der Suche nach dem Sinn der Kunst.

Bedrängt, gezogen, aufbegehrend, resignierend, beschränkt, frei fliegend, Gedanken strömen fühlend durch den Körper, auf dem Weg, der nie gerade laufend, doch vorgeschrieben…

Werbeanzeigen

Bedrängt, gezogen, aufbegehrend, resignierend, beschränkt, frei fliegend, Gedanken strömen fühlend durch den Körper, auf dem Weg, der nie gerade laufend, doch vorgeschrieben ist. Das Innerste will nach Außen ohne die umgebenden Einflüsse aufzusaugen, dennoch reflektierend auf alles was einem begegnet. Das Ich zeigt den Weg und wird dokumentiert um anderes Ich entstehen zu lassen. Die Einflüsse werden manifestiert im Handeln der Sinne.

„Tanzend auf der Suche nach dem Sinn der Kunst.“,  70 x 50 cm, Acryl-Farbe auf Zeichenkarton, 2019

Preis auf Anfrage


Strategische Fehlpositionierung?

Abgehoben, eine übergeordnete Position einnehmend, wird der Blick auf die Welt ein anderer. Zierend verkrampft, auf Etikette bedacht, werden Überlegungen angestellt, die zu Lösungen führen sollen. Bodenhaftung ist nicht wirklich gegeben und so ist auch die Freiheit zur Positionsänderung eingeschränkt. Was bleibt da noch für Spielraum? Richtung und Wegweisung sind eh vorgegeben.

strategische Überlegungen

„strategische Überlegungen“, 27,8 x 20,6 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichekarton, 2014

Preis auf Anfrage

Giardino di Bienale

Da sitzt er nun, sinnierend über das Gesehene, die Augen geschlossen, um wieder sein eigenes Zentrum zu finden. Die vielen Menschen, die vielen Pavillons, das ganze Drumherum. Es verlangt viel von einem, wenn man sich auf die Kunst einlassen will. Was er aber immer weniger versteht ist es, dass in Ausstellungen Bilder des therapeutischen Malens hängen. Das sind doch ganz persönliche Diagramme von eh schon angegriffenen Seelen. Wieso muss man solche Menschen in der Öffentlichkeit bloß stellen? Außerdem, welchen Nutzen soll eine Gesellschaft aus solchen Machenschaften ziehen? Genau das ist für ihn der Punkt, die Nutzbarkeit von Kunst für die Weiterentwicklung der Gesellschaft. Für ihn müsste das die zentrale Fragestellung bei der Kuration jeder Ausstellung sein. Welches Dokument von welchem künstlerischen Prozess hat eine Relevanz für die persönliche oder gesellschaftliche Weiterentwicklung des Betrachters. Es geht eben bei Kunst nicht um ein voyeuristisches Betrachten der Seelenlage des Schaffenden, sondern, für jeden einzelnen Betrachter, um einen Blick auf sich selbst oder auf die ihn betreffenden gesellschaftlichen Fragestellungen.

Giardino di Bienale 2013

“Giardino di Bienale 2013”, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 21 x 29,7 cm, 2013

Preis auf Anfrage