Montagsgefühl

„Interessante Frage: Wie malt man einen Montag?“ Kommt natürlich auf den Sonntag davor an. WEnn er so anstrengend war wie die letzten hängt man am Montag in den Seilen. Schlapp wartet man auf den Fortgang der Woche. Lass Leben sein und Frische, aber im Kopf ist Leere.

Kugelschreiber und Aquarell auf Skizzenpapier 15 x 10 cm von 1989

Gehirndusche

Denkend merkt sie immer größere Löcher in der Flexibilität der Gehirnwindungen und so positioniert sie sich auf den Schulterblättern und reckt die Füße in die Höhe. Die der Stahl einer erfrischenden Dusche dringt das Blut so in ihr Gehirn und die Müdigkeit ist schnell gebannt, sodass sie schnell wieder muntere Gedanken vorwärts treibt.

Kugelschreiber und Aquarell auf Skizzenpapier 15 x 10 cm von 1989

Thekensitzer

 

Sitzend, wartend, beobachtend, wo ist die Gelegenheit, wo ist das Getränk. Einsamkeit, Alkohol, Trost wo ist der Mensch der es auffängt, der das Martyrium beendet. Wo bleibt das Gemeinsame. Immer weiter wird man von der Gesellschaft ausgegrenzt. Zeit verstreicht und kann als verloren gewertet werden.

„Barzeit!“

 

Kugelschreiber und digitale Nachbearbeitung auf Papier.