Derwischtanz für Koons

Energie durchzuckt den Körper, ob man das koons? Künstlich, nicht wirklich künstlerisch sitzt der Hase dabei und ätzt farblich die Sehnerven an. Wilde Zuckungen durchfahren einen ob des perfektionierten Kitsches. Nicht Inhalt sondern Oberfläche ist der Maßstab. Es ist ein Spiegelbild des gesuchten Mittelmaßes das geistig die Herrschaft übernommen hat.

Koons Derwisch

“Koons Derwisch”, 27,7 x 20,5 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2016

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Die zerstörte Gitarre

Gitarre zerstört, doch die Schau muss noch ein wenig weiter gehen. Getrieben von den Bassläufen seines Schulfreundes und den staccato ähnlichen Beats des Schlagzeugs springt er in die Luft, das Adrenalin des vorangegangenen Konzertes ausnutzend. Er ist wie unter Flammen und die Beruhigung wird noch lange auf sich warten lassen.

townshend Derwisch

Bleistift, Polychromo, Aquarell und Acrylfarbe auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm, 2013

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Leitwährung (reserve currency)

Wohin, wohin nur leitet uns dieses Papier? Was nur machen die Gedanken dahinter mit uns? Wie nur dreht das System? Wer dreht es? Dreht es sich selbst und ist längst ausser Kontrolle? Für welchen Wert steht es? — Freude ergreift die Selbsterfüllung!

„reserve currency“, 50 x 70 cm, Acryl auf Zeichenpapier

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Brenne du Flamme der Bildung!

Skeptisch schaut er auf die Schüler. Es ist immer wieder eine neue Herausforderung die jungen Menschen zu begeistern. Immer wieder steht der Satz des alten Griechen im Mittelpunkt seines Handelns. Immer wieder aber auch wird er eingebremst von den Vorgaben der Obrigkeiten. Seit ca. 2500 Jahren gab es nun diesen Satz: „Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.“ doch immer wieder handeln die Menschen entgegengesetzt, immer wieder werden die Flammen erstickt.

Bleistift auf Zeichenkarton, 29,7 x 20 cm

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Kopfpause

Der erste Ton hat kaum seinen Mund verlassen, da fängt das Auditorium schon zu Jubeln an. Sie reissen die Arme nach oben und folgen wiegend dem Rhythmus. Er streicht sich die Haare aus dem Gesicht und weiß genau, spätestens beim Refrain kann er den Gesang einstellen, da das Publikum absolut textsicher ist und dieses auch lautstark unter beweis stellt. Was für eine Faszination geht nur von diesen getragenen Liedern aus? Ihm ist es nur recht, hat sein Kopf ein wenig Ruhe von diesem ewigen Headbanding. Aaahhahaaaahhaha  Aaahhahaaaahhaha…

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

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Warnzeichen

Da hängt sie an den zum Kreuz gebundenen Stagen. Tod schützt sie die Begehrlichkeiten ihres Lebens vor den Artgenossen. Frieden fand sie und nahm nichts mit und so mahnt sie zum Verzicht. Hier nun ist sie nichts als Zeichen, für den Tod und für Gefahr. Man bedenke diesen Preis ob er lohnt, wofür er wahr.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

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Zur Kunst!

Kunst kostet Kraft und strengt an. Sie schafft Werte, die über die zu erzielende Kapitalisierung weit hinaus gehen.

Skizze mit „brushes“ auf dem I-phone

Hasenlauf

Ja, er stürmt jetzt schnell nach vorne, denn von hinten lärmt es gar, doch er sieht nicht und er ahnt nicht was da vor ihm noch so war. Möchte entrinnen dem Verderben sucht nach Sicherheit und Schutz, doch da ist was und es wartet, das ihm bringt gewiss Verdruss.

Beuteneid

Und so sucht er nach dem Platz, wo er landen kann gewiss. Im Schnabel trägt er seine Beute, fest im Besitz und fest im Biss. Doch die Landung ist nicht einfach, ständig stört was und macht Angst. Lästig ist das und die Nerven liegen eh schon etwas blank.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

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Stadtverwalden!

Über 25 Jahre ist es her – 7000 Eichen! Die Menschen werden in den Städten immer mehr vor die Probleme der Feinstaubemission gestellt. Der Klimawandel hat durch die CO2-Belastung den Galopp aufgenommen. Aber sie begreifen es nicht. Die Regenwälder wollen sie schützen, das ist schön weit weg, doch im eigenen Garten wird rigoros Kleinholz gemacht.

„Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung!“ steht nicht primär gegen die Verwaltungsorgane, sondern ist die Aufforderung an jeden selbst, hier direkt, zum Beispiel etwas zu tun! Also schaut nicht auf den Nachbarn sondern fangt selbst an!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 21 x 21 cm.

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Traumtanz

Wild bewegend schlägt sie Kreise, schüttelt Arme und auch Bauch, lässt die Schultern munter drehen und die Hüften folgen gleich. Dieses Licht erhellt die Szene und verdunkelt alles Sein. Meine Glieder fangen zuckend die Bewegung gleich mit ein. — Schweissgebadet endet alles und ich lieg in meinem Bett. Was war das für ein Gezappel? Ich brauch Ruhe, ich bin krank.

Pitkreide und Polychromo auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

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Showschock.

Sie tritt hinaus und muss den rechten Arm nach oben reißen. Gleißend treffen sie die Strahlen der Scheinwerfer. So hatte sie sich den ersten Auftritt nicht vorgestellt. Wie oft hatte sie das Posieren schon vor Spiegeln und auf dem häuslichen Flur geübt, doch jetzt ist alles live und sie bekommt einen Adrenalinschock. Reiß dich zusammen, Arm nach unten und los geht’s, auf in ein neues Leben.

Bleistift, Polychromo und Acryl auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage.

Das deutsche Ziehäitsch!

> Das muss doch hinzubekommen sein < „Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch!“ „Ei em ze hart of Germany.“ „Mei Tschhanzlor and Ei!…“ > Frage mich echt warum die immer über mein Englisch lachen. Bin ich denn der Wasserwilly der Nation? < „Weiter gehts: Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch!“ — Da soll man sich keine Gedanken machen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage.

Licht unterm Scheffel!

Man versteht es nicht, man begreift es nicht. Licht, das sich entfaltet, bringt Beleuchtung in die Nacht. Doch was nutzt mir da der Schatten, der so dreist gleich selbst gemacht? Mehr noch wird mein Gut entwertet, durch die Schwaden rauchend schwarz. Und so leidet all mein Sinnen an des Wertes Blitzvergehen. Nichts hat Wert und hat Bestand, das des Geistes Strahl nicht fand.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Herbstliche Galgenfrist.

Halloween, nun ist es nicht mehr lang. Dem Truthahn wird es jetzt gar bang. 4 Wochen noch dann wird gefeiert. Doch jetzt wird angsteinflössend rumgealbert, denn der Sommer ist vorbei. Die Zeit der Ernte brach jetzt an die Arbeit des Jahres wird eingefahren und dann zum Dank wird der Truthahn geschlachtet was diesen nicht sehr freut. — Dankesgabe.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 39 x 29 cm.

Preis auf Anfrage.


Friedensflug.

Alles brennt so lichterloh, überall da lauert nur Gefahr. Einsam zieht sie ihre Bahn sucht nach gutem Sein. Wo nur findet sie den Ansatzpunkt? Wie kann sie es befreien. Lodernd kämpft sie weiter sich, durch die schwere Zeit, Hoffnung trägt im Herzen sie, Frieden will sie freien.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Volkshammelsprung

Mit Elan nimmt er das Hindernis, hoffentlich folgen seinem Beispiel viele. Den Weg in den Demokratischen Raum kann man nur erreichen, wenn man wenigstens auch die kleine Mühe auf sich nimmt und der Allgemeinheit die paar Minuten schenkt. Ein mutiger Hüpfer zu einer sicher nicht einfachen Entscheidung kann Wege für die Zukunft frei machen.

Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Stummsteher

Stumm steht er und erstarrt und schaut was auf der Weltenbühne für Ungemach naht. Er muss sie verloren geben die Republik, die Demokratie, die Menschenrechte, denn unheilvoll zieht es herauf über der fernen Heimat, all sein Mahnen und Verweisen hat nicht genutzt.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Er hat Rücken!

Da schleicht er nun vorsichtig durch die Altstadt, versucht Grandezza zu bewahren, doch man sieht ihm auf jeden Schritt die Schmerzen an. Das Alter hat weder an Geist noch an Willen geknabbert, aber der Körper und das ungestüme Leben fordern ihren Tribut. Die Wirbel stehen nicht mehr übereinander und drücken vorwitzig auf die Nervenstränge. Schmerzend und Bewegungshemmend, doch deswegen nicht mehr am öffentlichen Leben teilhaben?

Bleistift auf Skizzenpapier

Auri destructivi.

Ganz miese Aura. Wen man auf den Typ auch noch im Ausland trifft, bloß Abstand halten, der versucht alles nach seiner Facon zu drehen. Den kann man echt nicht gebrauchen, weiß alles besser, jogged täglich und hält sich für die sanfte Ausgeburt des Absoluten — Absolut brutal.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Glamourfees Suche.

Sich stilisierend hastet sie durch die unterschiedlichsten Medien, ständig auf der Suche nach Anerkennung, dabei andere, denen sie sich überlegen fühlt oder von denen sie kritisiert wird, abkanzelnd. Richtig schlecht ist sie dabei nicht, aber von wirklicher Könnerschaft dennoch weit entfernt, fehlt ihr doch die nötige Portion Selbstironie. Allein erkennt sie, dass die Zeit der Glamourfee abgelaufen ist und so versucht sie es nun mit dem Strohhut und Banalintellektualität.  – Arme Else!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Artenzuordnung

Es ist doch ganz simpel, auf der roten Couch führt man sich auf wie ein Gimpel und wird einer besonderen Art zugeordnet.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier

Show down!

Er gestikuliert wild, klappert mit den Schwertern,zappelt, fuchtelt, springt herum. Laut stößt er Geräusche merkwürdigster Art hervor. Er versucht zu beeindrucken, um mit wenig Aufwand möglichst großen Gewinn zu erzielen. Hauptsache jeder schaut auf ihn und respektiert ihn. Keiner soll seine Unzulänglichkeiten bemerken. Doch ist er sich seiner Handlungsweise sicher? — Piratengehabe am Abgrund.

Aus dem Archiv von 2006, Fettstift und Aquarell auf Skizzenpapier.

Geistig umnachtet…

… so könnte es bald mit all unseren kreativen Ideen aussehen. Weder in Musik, Literatur, bildender Kunst, noch in Design könnte dann noch Geld  verdient werden, wenn nämlich das Urheberrecht ausgehöhlt wird! Genau dafür tritt aber die Spartenpartei „Piraten“ ein.

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!“  sagte Albert Einstein.

Ein Satz den es meiner Ansicht nach zu verinnerlichen gilt. Von Bildungspolitikern, von Wirtschaftsfachleuten und auch von der Piratenpartei. Wir bewegen uns jetzt schon auf einem Terrain der Hobbyisierung von Leistungen und eben auch, noch verstärkt durch vermeintliche Freiheiten im Internet, von Kreativleistungen. Mittelmaß wird Standard! Nicht Qualität sondern Masse zählt. Ich muss möglichst viel haben. Viel Followers, viel Buddys, viel Zugriff auf Informationen, viele Nachrichten weiterleiten, viel vermeintliche Freiheit für meine Abnormitäten. — Ich meine wir brauchten viel Freiheit und die ist in unserer Welt gekoppelt mit finanzieller Unabhängigkeit. Unabhängigkeit für echte Phantasie. Phantasie deren Ausnutzung durch „Riten“ geregelt und ausgebildet wurde. Diesen Phantasieleistungen gilt es dann aber auch wieder ihren nötigen Wert beizumessen, dann und nur dann, erlangen wir wirkliche kulturelle Freiräume.

Die politische Entwicklung driftet aber, gerade durch Parteien wie die FDP, die Piratenpartei und den ganzen Quatsch am linken und rechten Spektrum, in eine gänzlich andere Richtung. Auch die anderen Parteien sehen nicht was sie anrichten. Eine Proteststimmung ist somit durchaus verständlich, nur wird diese Situation für mich durch Parteien wie die Piratenpartei nur dahingehend ausgenutzt möglichst viel Geld aus dem Parteien Refinanzierungsgesetz zu schöpfen. Es geht also nicht um wirkliche Interessen, sonder um rein geschäftlichen Benefit, denn sonst hätte man sich ja vielleicht mal Gedanken gemacht, wie die Künstler, deren Lieder über YouTube und ähnliche Plattformen konsumiert werden, finanziert werden sollen. Radiosender zahlen Gemagebühren und müssen Playlisten vorlegen. Was zahlen YouTube und Konsorten an die Gema? Gleiches gilt aber auch für Bilder. Allerdings sollte die Meldung bei Gema oder VG Bildkunst vielleicht auch dahingehend ein Optimum erlangen, dass Qualitäten abgeklopft werden. Es steht nicht zu vermuten, dass Physiker wie Jens Seipenbusch (Vorsitzender der Piratenpartei) ihre Forschungstätigkeit kostenfrei zur Verfügung stellen. Von Menschen in klassisch kreativen Berufen wird dies aber ständig verlangt und diese Situation würde durch die Forderungen der Piraten noch verschärft.

Zu all diesen Punkten hätte ich gern Antworten und Lösungsvorschläge der Piraten und all der anderen Parteien. Hierzu, scheint es mir, reicht aber die Phantasie nicht aus und so könnte es sein, dass wir in geistiger Schieflage verharren und drohen in kulturelle geistige Umnachtung zu fallen.

— Musste einfach mal sein! Jetzt warte ich auf eure Prügel.—

Schaumschlägerei

Überall trifft man sie, bei der Arbeit, in Geschäften, im Bekanntenkreis, verschärft in den Medien und gerade jetzt, vor der Bundestagswahl, in der Politik. Je größer der Besen um so weniger ist dahinter. Gestern erst wieder so ein Exemplar erlebt. Bundestagskandidat für die Gelben. Weiß alles besser, nur leider stimmt es meist nicht. Wenn man das aber nachweißt wird er auch noch frech. Naja die Gelben halt! Die hatten früher mal echt qualifiziertes Personal, jetzt machen sie Politik mit dem Anspruch von DsdS oder einer RTL-Soap. — Armes Volk der Wichter und Schrenker.

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier.

Allahu Akbar

Sie protestiert, setzt sich Gefahren aus. Sie, die das Leben schenkt, möchte auch ein glückliches Leben schenken, vergleichbar mit dem was anderen Völkern geboten wird. Weltweite Standards sind auch in ihrem Land bekannt. Engere Grenzen der persönlichen Freiheit sind nicht mehr akzeptabel.

Gott ist groß.

Warum müssen seine Diener so klein handeln?

Bleistift, Polychromo, Tuschestift und Aquarell auf Zeichenkarton.

Kanalratte

Da kommt sie hoch aus den Tiefen der Unterwelt. Sie schaut erstaunt und benimmt sich frech. Wo gibt es was abzustauben? Wo kann ich jemanden ärgern? Die Leiter ist steil, der weg beschwerlich aber das Amüsement winkt erfrischend.

Bleistift auf Skizzenpapier

Vor 88 Jahren!

Am 12. Mai 1921 wurde er in Krefeld geboren. Er der immer gut für starke Sprüche war und der auch heute noch gern missinterpretiert wird. Hier ein wenig Nachschub:

„Ich bin nicht der Ansicht, dass wir zum Beispiel in einer Demokratie leben!“

„Ich bin also bereit, also sofort hier zu provozieren“

„Was ist die Aufgabe von Kunst? Kann ich mit Kunst noch etwas bewegen für das Leben?“

„Im Institut weiß jeder, dass er nicht lebensfähig ist ohne Kunst!“

„Durch die Kunst wird in den Menschen etwas hereingetragen, dass ihn überhaupt lebensfähig macht.“

„Der Mensch wird besser rationalistisch denken können, wenn er sich mit Kunst ernährt hat.“

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

ps. Eine Version in Acryl auf Leinwand ist in bildbetrachten zu sehen.

BlowUpJob

Als hätte er zuviel Kaffe gehabt springt er herum. Verbiegt seinen Körper, ruft, kreischt, gibt Comiclaute von sich. Immer wieder grellt das Blitzlicht. Aus seinem Körper spricht Emotion auch wenn er nicht das Objekt der Begierde ist. Für die Anwesenden Kunden bietet er die perfekte Show, denn er bläst das Fotoshooting zum Happening auf.

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier.

kopflose Artproduktion

Immer und immer wieder ist er gezwungen Variationen dessen zu produzieren was ihm vor Jahren und Jahrzehnten mal einfiel. Immer grimmiger wird sein Blick, aber er weiß nicht wie er sich diesem Teufelskreislauf entziehen soll. Jeder Versuch auszubrechen scheitert. Immer mehr wird an ihm gezerrt er zum rein handwerklichen tun angehalten. Der Kopf wird ausgeschaltet, wenn doch dies eigentlich der Grund war den Beruf zu ergreifen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Unverständniszeit

Enttäuscht, hilflos und auch wütend setzt sie sich auf eine Mauer. All das kann nicht wahr sein. Grosskopferte Kleinhirne, die durch Mangel an Intelligenz, aber wiederum mit genug Bauernschläue versehen ihre eigene Unzulänglichkeiten zu erkennen, immer munter nach unten treten. Wozu hatte Gott den Menschen eigentlich Verstand gegeben? Einfach nur mal ein wenig denken. Stattdessen — Unvermögen und Mittelmaß als System. Druck und Angst als Handlungsrichtlinie. Wirtschaftsschaden durch Führungsschwäche. Ein Potentialverlust von 70% nur weil man nicht in der Lage ist sich auch selbst zu hinterfragen, hinzuhören und hinzuschauen. Wie nur, wie kann sie wenigstens sich aus diesem Teufelskreislauf befreien?

Bleistift und Aquarellfarbe auf Zeichenkarton.