Heiß war die Nacht…

… hier in südlichen Gefilden. Unter dem Sternenzelt hat sie die schmeichelnde, Luft genossen und sich in den von fern herangetragenen Rhythmen der Steelband zart bewegt. Allein war sie gewesen an dem wundervollen Strand, da er einem kreativen Schub folgend hinter dem Laptop verschwunden war und einen wundervollen Text verfasste. Als sie in die Hütte zurückkam hatte sie die Kleidung abgelegt und sich auf dem fugenartigen Bild ausgestreckt. Begeistert über ihr erscheinen hatte er sofort begonnen den Text zu verlesen und sie lauschte seinen Worten fasziniert während sie ihn beobachtete.
„Das Leben ist halt anders mit einem Künstler“ schoß es ihr durch den Kopf. …

 

„liegender Akt“, 21 x 14,8 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2017

Preis auf Anfrage

Singspielplanung

Fasziniert saß ich im Café und beobachtete den Nachbartisch. Dort hatten 3 Personen Platz genommen. Die zentrale Figur war ein Mann um die vierzig. Begeistert erzählte er von seinem letzten Italienaufenthalt und die beiden anderen Personen hingen an seinen Lippen. Plötzlich griff er nach seiner Tasche und holte eine Opernpartitur heraus und ließ sie laut auf den Tisch fallen. „Wir müssen jetzt endlich die Szenenbilder festlegen, schreiben Sie mit!“  Ohne die Partitur zu öffnen beschrieb er Szene für Szene und erläuterte wie sie für ihn auszusehen hatte. Eine Stelle schien er nicht mehr im Kopf zu haben und so begann er in Windeseile durch die Notenblätter zu schauen. Als er die Stelle fand summte er die Musik um zu verdeutlichen um was es ging, vielleicht auch um seiner Kreativität einen Schubs zu geben. Er nahm einen Schluck Kaffee und diktierte weiter.
Leider musste ich gehen, denn ich hatte noch eine Verabredung und zu Fragen um welche Oper es ging, wann sie aufgeführt werden würde hatte ich nicht— aber eine Zeichnung von einem faszinierenden Mann.

stage director

„stage director“, 27,8 x 20,6 cm, Bleistift, Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton, 2015

Preis auf Anfrage

Filz TV?

Diesmal ein kleines Video, das eine Interpretation der Aktion Filz-TV von J. Beuys darstellt. Filz als Verwebung von Fasern/Strichen. Filz als Geflecht in dem sich Klarheit verliert. Filz als Medium in dem Wichtiges untergeht und Energie gespeichert wird.

Video 5:30 Minuten

Zeichnung 21 x 29,7 cm, Bleistift auf Skizzenpapier, 2013

Preis auf Anfrage

Die zerstörte Gitarre

Gitarre zerstört, doch die Schau muss noch ein wenig weiter gehen. Getrieben von den Bassläufen seines Schulfreundes und den staccato ähnlichen Beats des Schlagzeugs springt er in die Luft, das Adrenalin des vorangegangenen Konzertes ausnutzend. Er ist wie unter Flammen und die Beruhigung wird noch lange auf sich warten lassen.

townshend Derwisch

Bleistift, Polychromo, Aquarell und Acrylfarbe auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm, 2013

Preis auf Anfrage

Selbstbuch

Was für ein Geschenk, Büttenpapier mit Blütenblättern gebunden in Leder. Das Papier wartet auf Verewigungen. Nur was könnte das seien? Selbst, genau das sollte ich mir doch wert seien, ein Buch das sich nur mit mir und meinen Gedanken beschäftigt. Ein Selbstbuch so zu sagen. Da muss doch ein Portrait auf die erste Seite. Wo ist der Aquarellkasten, wo die Feder? Alles ist schnell zur Hand und ein Platz vor dem Spiegel hurtig eingerichtet.

Wie sich das Papier wohl verhält. Anders als erwartet. Dennoch, schnell ist Farbe aufgetragen und es entsteht etwas. Aber dann…

Selbst am 12.12.2012

… Dann, nach einer ewigen Trocknungsphase kann das Blatt auch umgeschlagen werden – da ist noch etwas, zarter, aber ebenso aussagekräftig. Sozusagen der zweite Blick.

selbst am 12.12.2012

„2? Selbstporträts“ 33,5 x 26 cm, Aquarell und Tinte auf Büttenpapier, 12.12.2012

Hast Du Töne, …

… zum Beispiel für das Grundgesetz? Diese Frage dürfte er sich vor Beginn seiner Arbeit gestellt haben. Er schaut auch genau hin und horcht in sich hinein. Ja er hat Töne und er notiert sie, damit ein spannendes Werk entsteht, Gesetzestext vertont. Wunderbar das Konzept, überzeugend die Ausführung. So muss Kunst!

„Komponist mit Tönen“, 2012, Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 29,7 x 20 cm

In Privatbesitz

Zeichnen unter Beobachtung!

Er sitzt gegenüber und stellt Fragen. Seine Kollegen sind mit Kamera und Ton ständig um mich. — Äääh— Es ist schon verdammt schwierig zu zeichnen und gleichzeitig Fragen zu beantworten. —Nicht auf die Kamera achten, der Sound ist eh am Rever—KONZENTRATION!— Das muss klappen und wenn es gelingt wird es bestimmt gut. Was ich bin? Die Antwort ist im Film zu sehen!

„Andreas L.“ Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 21 cm, 13.4.2012

Preis auf Anfrage

Technische Lyrik!

Verflucht, er hatte sein Textmanuskript vergessen. Ausgerechnet heute, wo ihm doch eine so gute Bühne geboten wurde. Halt mal hatte er sich nicht den Text auf das Phone geschickt, neulich Abend, als er mit Tessa verabredet war? Er wollte ihr mit ein paar lyrischen Zeilen imponieren, hatte ja auch gefruchtet. Er fummelt das Gerät behänd aus der Hosentasche und drückt ein paar Knöpfe. Da war es, der Abend war gerettet. Cool sitzt er nun auf dem Podium und ließt die Zeilen, während seine Finger sensibel die Zeilen auf dem Display steuern.

29,7 x 21 cm, Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 2012

Preis auf Anfrage

BANKSY?

Ha endlich ein Link auf ein Video mit Ausschnitten aus dem Banksy-Film. Ein Interview ist auch angekündigt. Bin super gespannt wie der aussieht und wie alt er wohl ist. Mir schießen Bilder durch den Kopf. Nein, so jung kann der nicht mehr sein. Genau, der muss auch schon etliches an Lebenserfahrung gesammelt haben. Da steckt in jedem Fall eine professionelle Ausbildung und auch sicher Erfahrung als Illustrator dahinter. Ob der vielleicht auch sein Blackbook zeigt? — Und dann sitzt da ein Dementor!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

vortextlich!

Er hat die Brille abgesetzt und gibt noch eine kleine Einführung. Er erzählt von den Umständen, die zu diesem Text führten. Es ist mal wieder „open readingroom“ und die Galerie gefüllt mit Kulturbeflissenen. Mit wie viel Elan er sich immer wieder für Geschichten einsetzt, zeigt auch, welche Liebe er zum Beschreiben und Fabulieren hat. Gleich, gleich geht es los, denn er bewegt die Brille schon hin zu seinem Gesicht. Sie wird Platz nehmen auf der Nase, etwas nach unten rutschen, bis auch die Bügel sicheren Halt gefunden haben und dann geht es los.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Music ’n pictures

Da kommt er, bekannt vor allem durch seine Musik. Die Gitarre liegt auch schon bereit. Die Wände sind gefüllt mit Bildern. Bilder, die er auch gemacht hat. Nicht etwa nebenbei sondern als eine andere Dokumentation seines Schaffenswillen. Er wird heute auch nicht singen sondern einen Klangteppich ausbreiten, der zu den visuellen Eindrücken hinführt. Er selbst bezeichnet es als eine Art Soundtrack. Damit hat er ja auch Erfahrung. In jedem Fall wird der Prozess Kunst an diesem Abend wirklich hautnah erfahrbar.  Dank an Joseph Arthur und an die  Galerie Alexandra Grass.

Bleistift auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Die Auststellung ist noch zu sehen bis zum 22. November 2011 in der Galerie „Gruppe 10“ Alexandra Grass in der Breiten Straße 26 in Bielefeld. Schnell hingehen!

Diese Person…

… liebt was sie tut — Kunst. Daher postet sie auch ständig in diesem Blog um  dieses Anliegen zu verbreiten. Sie können diese Person auch bei facebook und google+ finden. Immer geht es aber um Kunst. Mal ist diese Kunst in Zeichnungen dokumentiert, mal in Bildern, Objetkten, Fotos, Druckgrafiken oder Büchern. Scheuen Sie sich nicht mehr über diese Person zu erfahren!

Der gleitende Geleiter!

Ein Kopf, ein Schädel, eine Figur, einPferd! Wirklich? Ist es vielleicht nicht nur das Sinnbild der Kreativität? Das Fabelwesen, das Künstler in höhere Sphären geleitet. Stolz bäumt es auf, wach den Blick nach vorn gewand. Die Ohren tasten, Radar ähnlich, die Zielrichtung ab. Die Schwingen werden ausgebreitet und schon gleitet das Paar durch die schwindelnden Höhen der Ideen und des Unerfahrenen, um neue sinnliche Welten zu entdecken. — Trage mich gut mein Freund, Pegasus.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Mensch Herr Kellein …

… da dachte ich das gibt noch mal den echten Kracher in Bielefeld. Thomas Kellein verabschiedet sich mit einer Picassoausstellung, die einen siebenstelligen Betrag kostet. Das muss doch die Bombe sein. Kellein hat doch vor kurzem erst die 80er revisited ausgestellt. Zweiteilig. Grandios. Oder die Yoko Ono Ausstellung. Die Impressionisten … Lauter Ausstellungen die einen vom Hocker warfen. Jetzt seine letzte Kuration für Bielefeld mit einem Wahnsinnsetat.

Ne, Herr Kellein, ich bin echt entäuscht. Meine Gefühlswelt ist durchgerüttelt. Das Thema ist wahnsinnig interessant. Picasso 1905 frisch in Paris. Welchen Einflüssen ist er ausgeliefert. Henry de Toulouse Lautrec und seine Gestalten der Nachtwelt. Die Erste Zeichnung auf die ich zusteuere im ersten OG ist eine Picasso Arbeit zur Jeane Avril. Ach guck an. Wo ist denn der Bezug? — In einem anderen Raum. Klein, fein und voll mit Lautrec Arbeiten. Ich hätte eigentlich eine direkte Gegenüberstellung gewünscht. Um zu Vergleichen, um Einflüsse zu entdecken. Hmmm. Mir fällt plötzlich auch auf, dass fast nur Originalgrafiken und Zeichnungen ausgestellt sind. Nun gut. Aber die Qualität der Blätter. Bei anderen Künstlern wären sie sicher vernichtet worden. Klar man spürt so, wenn man vom Fach ist, wie hart auch ein Picasso arbeiten musste. Aber tun wir dem Maestro wirklich einen Gefallen wenn wir Studienarbeiten ausstellen?

Plötzlich befinde ich mich in einem Raum mit durchaus bekannten Grafiken, aber die sind doch aus den 50ern. Wie war noch der Titel der Ausstellung? Was mich aber total irritiert sind die Repliken. Da hängen im Museum Dinge, die ich eher im Wartezimmer einer Arztpraxis erwarte. Auf Leinwand ausgedruckte Repliken von Picasso-Bildern. Klar die Originale waren sicher in der Versicherung zu hoch, aber im Museum erwarte ich Originale. Überhaupt beschleicht mich das Gefühl, das Picassomaterial hat nicht ausgereicht. Überall hängen riesige Fotoabzüge von Pariser Straßenszenen aus dem Beginn des 20ten Jahrhunderts. 2 bis 3 wären sicher gut gewesen, mir sind es aber zu viele, die mir ein Zeitgefühl vermitteln sollen.

Nachdem ich auch die 2te Etage besucht habe beginnt der Reigen der Eröffnungsreden. Ich bummele treppab zurück in die Eingangshalle. Geschickt ist es, dass man eine Leinwand aufgestellt hat auf die man die Redenden überträgt, denn das Auditorium ist eh immer überfüllt. So kann man etwas entspannter der Eröffnung folgen. Zum Schluss ergreift der eingeflogene Thomas Kellein noch das Wort. Ich greife mein Moleskine und halte einen letzten Blick auf ihn fest. So kann ich, neben der Erinnerung an eine wundervolle, kleine Picasso Gouache einer blau gekleideten Frau, wenigstens etwas mit nach Hause nehmen.

„Ein letzter Blick“, Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

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Ein Bucky fuller Ideen.

Freitag, der 10. Juni, quer durch das Forum des Martas, zirka 50 Meter von mir entfernt, steht er und hält die Laudatio. Verschmitzt streifen seine Blicke die Mengen, die zur Vernissage das Spaceship Earth, an dieser Stelle, zentrieren. Heute ist die Kommandobrücke gefühlt hier. Erinnert er nicht auch an diesen legendären Commander der Enterprise? Die Besatzung folgt in jedem Fall jeder seinen (Denk)anweisungen. Das ist echtes Charisma vollführt mit der Eleganz britischen Understatements. — He is really between of us!

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage


Buch halten!

„Jetzt sitze ich hier schon seit Tagen und halte das Buch, dennoch ist immer noch keine Abgabe für den Steuertopf dabei heraus gekommen. Malen ist effektiver für mich!“

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

In Privatbesitz.

Kopfpause

Der erste Ton hat kaum seinen Mund verlassen, da fängt das Auditorium schon zu Jubeln an. Sie reissen die Arme nach oben und folgen wiegend dem Rhythmus. Er streicht sich die Haare aus dem Gesicht und weiß genau, spätestens beim Refrain kann er den Gesang einstellen, da das Publikum absolut textsicher ist und dieses auch lautstark unter beweis stellt. Was für eine Faszination geht nur von diesen getragenen Liedern aus? Ihm ist es nur recht, hat sein Kopf ein wenig Ruhe von diesem ewigen Headbanding. Aaahhahaaaahhaha  Aaahhahaaaahhaha…

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage.

Reading soon!

Gleich ist sie dran. Der nächste Act im open Readingroom. Nervös spielt sie mit den Händen. Warum eigentlich? Alle ihre bisherigen Auftritte waren erfolgreich verlaufen. Nur heute fühlt sie sich anders. Etwas wiederwillig und dennoch nach vorn drängend. Widersprüchliche Gefühle füllen Ihren Magenraum. Der Intellekt befiehlt ihr nichts auf solchen Quatsch zu geben, aber sie wird der Gefühle nicht Herr. Wie auch. Gefühle kann man nicht steuern. Doch sie wird den Weg gehen und sie wird ihn meistern.

Bleistift  auf Skizzenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Storyfaszination

Humorig und ein wenig schräg, so erscheint das gelesene Wort. Sie kann den Blick nicht  von den Lippen des Autors lassen. Wort um Wort, Zeile um Zeile. Faszination pur! Eigentlich war sie nur gekommen um mit der veranstaltenden Galeristin etwas abzusprechen, nun sitzt sie hier und ist wie benommen. Wie hieß es noch damals in dem Film den sie so oft gesehen hatte. „…lost in time and lost in space!“

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Reinkarnationstheorie

Rammelnd arbeitet er an der Vervielfältigung und gerade im Frühling sind sie alle da. Symbolschwanger das große Frühlingsfest begleitend. Sie stehen aber auch in der Kunst zwischen Ende und Wiedergeburt nicht nur zwischen Dürer und Beuys.

„Reinkarnation zwischen Dürer und Beuys“, Acryl auf Papier, 100 x 70 cm

Preis auf Anfrage

Allen ein frohes Osterfest!

ANGEBOT 1,- € Kunst!

Absolutes Schnäppchen aus dem „1€-artmarkt“.

5 x 5 cm Papierschnippsel mit original Künstlerpunkt in Bleistift, unsigniert, in beliebiger Auflage. Für 1,- € zzgl. shipping, gegen Vorkasse. Bestellung nur über persönliche Nachricht. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen!

Bleistift auf einfachem Papier, gerissen 5 x 5 cm

Preis: 1,00 Euro + Shipping

Steinarbeit

KLOCK Gedankenversunken folgt er der Form. KLOCK Alles um ihn herum ist nicht wichtig. KLOCK Die ganze Konzentration gehört dem Tun, dem erforschen der Form und der Ordnung seiner Willenskraft. KLOCK Mit jedem Schlag nähert er sich an. KLOCK Nur keinen falschen Schlag. KLOCK Immer den richtigen Winkel. KLOCK Immer das rechte Maß.

Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Skizzenpapier 28,2 x 21 cm

Preis auf Anfrage



Attacke für Kunst!

Herausfordernd steht sie da. Weiß und zunächst leer. Sie fordert die Attacke. Alles was sich an Gedanken und Gefühlen angesammelt hat will heraus. Die erste Bewegung, die erste Spur. Immer und immer wieder ein kraftvolles hin und her. Tänzerische Bewegungen die nur als Mittler dienen. Pinselführend und farbtransportierend. Die Spuren werden mehr und langsam schafft sich die Dokumentation in Form des Artefaktes Raum.

Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Skizzenpapier 28,2 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Akt als Doktorarbeit

Sie könnte sich verfluchen. Was hat sie sich nur wieder angetan mit dieser Position. Dann auch noch den Blick zur Decke. So kan die Zeit nicht wirklich vergehen. … fünfunddreißig, sechsunddreißig, siebenunddreißig, achtunddreißig, neununddreißig … Die Sekunden wollen und wollen nicht vergehen. Die Oberschenkel beginnen zu vibrieren. Die rechte Brust juckt. Erst die Schultern, Verspannung tastet sich langsam den ganzen Rücken herunter. Neulich bei dem alten Künstler mit der vielen Erfahrung war das alles kein Problem, da musste man die Stellung nur kurz halten, aber hier bei den Studenten, die machen aus jeder Zeichnung eine Doktorarbeit.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Seit 4:44 pm wird zurück gezeichnet…

… nur so ist es möglich dem zeichnerischen Angriff von „A Painters Storyboard“ zu begegnen. Wer andere zeichnet muss einfach damit rechnen auch gezeichnet zu werden. Armin ich habe Stift und Farbe über das Papier fliegen lassen. 😉

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Heim wehen!

Da sitzt er nun im fremden Land. Um ihn wird laut schnatternd kommuniziert. Für ihn ist es nur eine Geräuschkulisse und so starrt er auf seinen Cappuccino. Halb leer ist er schon und seine Gedanken fliegen um die halbe Welt. Hin zu seinen Liebsten, hin zu der Sprache die er versteht, hin zu all dem Vertrauten. Seine Gedanken wehen ihn Heim.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Was ich Dir sage ändert mich nicht!

Es kann Dich erstaunen. Du kannst mit dem gesagten hadern. Es kann Dich betroffen machen. Doch alles was ich sage in Bild, Wort und Ton hat keinen Einfluss auf mich. Ich stelle es in den Raum und Du magst Dich geistig bedienen. So mache ich es auch bei dem was Du sagst.

Bleistift auf Skizzenpapier  29,7 x 21 cm.

„Was ich Dir sage ändert mich nicht!“ ist ein Zitat aus einen Paul Eluard Gedicht, das auch als Titel für eine Ausstellung im „Offenen Atelier Dorothee Unkel“ in Villach ( http://www.offenesatelier.com ). Vernissage am 11. August 2010 um 19.00 Uhr. Auststellungsdauer 12. August bis 4. September. Beteiligte Künstler Peter Parma, Michael Weber und Cornelius Rinne.

Unbändig

Es muss zu schaffen sein. Er ballt die linke Hand kraftvoll zusammen. Ausdruck des Anpackens und Aufforderung ins Handeln zu kommen. Ich will das, ich kann das, ich packe es an. Vorwärts mit Kraft. Die Zeit ist reif!

Fineliner auf Skizzenpapier 14,5 x 10,5 cm

Preis auf Anfrage

Die Ruhe des Bassspielers

Dumdumdum dumdumdum gleichmäßig ertönen die Klangfolgen und untermalen die Gesamtheit. Hier wird nichts herausgehoben und keine Kapriolen geschlagen hier geht es um den Zusammenhalt durch eine klare sonore Spur. Der Spielende spiegelt diese Ruhe durch seine ganze Erscheinung wieder, hätte doch auch ich einen inneren Bass.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Musik begnadet.

Ein denkwürdiger Tag. 200 Jahre zuvor am 1. März 1810 oder war es vielleicht doch schon am 22. Februar in jedem Fall kam ein Mensch auf die Welt, der das Zeitalter der Romantik am Klavier begleiten sollte. Auch heute noch sollen, so sagt man, Frauen reihenweise beim Klang der von ihm geschaffenen Melodien dahinschmelzen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Flinke Hände

Flink lässt er die Hände über die Seiten gleiten. Die entstehenden Töne formen sich zu einer Kette des Klanges, der die Gedanken auf eine weite Reise schickt. Kommt, seit dabei, fliegt mit, rund um die Welt und dann ab ins Universum. Findet eure eigene Welt, findet den ganz privaten Kosmos, lasst innen und Außenwelt verschmelzen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage