Mal wieder ökonomisch denken.

3. März 2010

Derzeit wird ständig von spätrömischer Dekadenz, von Sparen, von Sozialschmarozertum und so weiter geredet. Mir viel eine ca. 6 Jahre alte Zeichnung, die ich von John Ruskin anfertigte und auch mit dem Satz der Ökonomie versah, in die Hand. (Wenn man auf das Bild klickt wird es vergrößert) Beim betrachten viel mir auf wie wenig wir auf solche Dinge achten und das immer mehr Werte der Geschwindigkeit des Lebens zum Opfer fallen. Nachdenkend wuchs in mir die Frage, warum wird eigentlich immer Arbeit besteuert, während Konsum und Handel oft eher als Absetzposten zu sehen sind. Wir beklagen die zu hohen Lohnnebenkosten, denken dabei aber immer nur an die Sozialabgaben, den größten Posten, die Lohnsteuer stellen wir nicht zur Diskussion. — Ich möchte mal eine Diskussion um Ursachen erleben und nicht gleich diese aktionistische Art an den Wirkungen herumzuschrauben.

Bleistift und digital Media

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: