Strandflucht

23. August 2009

Aufgewühlt schnappt er sich Fahrrad und Drachen und fährt mit steigender Geschwindigkeit dem verlassenen Strand entgegen. Er braucht Abstand, er braucht Gedanken, frei fliegend und dennoch gelenkt, initiiert vom Wind der Augenblicke. Jede Bewegung führt zu neuen Kurven, so ist er losgelöst vom Alltag.

Den freien Fluss der Naturgewalten nutzt er wie den Wind, die Leine und den Drachen, er folgt den Kurven und erschließt sich den Freiraum.Er reagiert auf gedankliche Böen und vergisst das Normale. Losgelöst und trotzdem eingebunden.

Er lernt aus den Verschlingungen und findet so – steigend, fallend, zerrend, kreiselnd, stehend – zu seinen eigenen Gedanken.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

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