Posts Tagged ‘Überblick’

Die Lauschende

16. November 2009

Fasziniert sitzt sie da und lauscht den phantasievollen Geschichten der Kinder. Wie kann ihnen nur so etwas einfallen, ohne das sie wirklich schon Erlebnisse dieser Art hatten. Das geht weit über den Schwachsinn den Medien heute verbreiten hinaus. Wie nur, wie kann man diesen Zustand mitnehmen auf die lange Reise in die Erwachsenenwelt?

Bleistift auf Skizzenpapier 28 x 20 cm.

Blaue Stunde

15. November 2009

Spätherbst hat etwas wunderbares, sich bei schummerigen Licht an einen Tisch fletzen und den Gesprächen zuhören. Ab und an kann man auch etwas eigenes beisteuern, beiläufig, entschleunigt und gedankengreifend. Der Duft von Tee, Kaffee und Gebäck gibt der Szene noch anheimelnd Unterstützung. Melancholisch schöner Herbst.

Acryl auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage

Kontrollfreiheit

13. November 2009

Durch die Höhen schnell nach vorn und die Erde fest im Blick zieht seinen Weg und  ist dabei doch bedacht. Denn er weiß was es bedeutet hat klar sein Ziel vor Augen, weiß das alles was er tätigt auch von ihm erwartet wird. Er ist Herrscher und auch Beherrschter den die Gesetze der Natur sind eng. Doch er liebt es und erfüllt es pflichtbewusst ein Leben lang.

Bleistift, Polychromo, Guache und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Grübelnd

11. November 2009

Grübelnd steht sie inmitten all der umgebenden Wirren. Hier tröpfelt es, dort schwingt einem was entgegen und anderswo richtet sich etwas auf. Ist das alles die Erfüllung? Bringt es wirklich weiter? Ist dies das selbstgewählte Ziel oder die Vorgaben der Gesellschaft? Was ist wirklich oder was ist aus mir gemacht worden? — Sinnfragen!

Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

verkauft

Lehrerstammtisch

5. November 2009

„Die kann das einfach nicht! Es hilft nichts, kommt nichts an!“ – „Verstehe ich nicht, bei mir ist das die beste Schülerin.“ Er schaut zwischen den beiden Frauen hin und her. Muss das jetzt hier im Bistro auch noch sein? Reicht es nicht, so etwas im Lehrerzimmer zu besprochen? Hallo, ich habe Freizeit! „Die lässt überhaupt keinen Druck an sich ran!“ „Du musst sie doch auch viel subtiler mitnehmen, da ist echte Motivation über Intellekt gefragt. Probier es mal so.“ — Sämtliche Umhersitzende hören unterdessen gespannt dem Gespräch zu und denken schaudernd an ihre Schulzeit zurück.

Bleistift auf Skizzenpapier 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Licht unterm Scheffel!

2. November 2009

Man versteht es nicht, man begreift es nicht. Licht, das sich entfaltet, bringt Beleuchtung in die Nacht. Doch was nutzt mir da der Schatten, der so dreist gleich selbst gemacht? Mehr noch wird mein Gut entwertet, durch die Schwaden rauchend schwarz. Und so leidet all mein Sinnen an des Wertes Blitzvergehen. Nichts hat Wert und hat Bestand, das des Geistes Strahl nicht fand.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Erstmal hingesetzt.

28. Oktober 2009

Es gibt Zeiten, in denen nicht Aktion gefragt ist, sondern Innehalten. Zeiten des Wartens auf eine Entscheidung. Hektisches Rumlaufen hilft da nichts und Aktionen, nur um in Bewegung zu bleiben, machen meist auch nur nervöser. Besser, man geht in sich und versucht sich des Ichs bewusst zu werden, also erstmal hinsetzen. Dann ergibt sich etwas, selbst hat man keine Handlungsmöglichkeit.

Acrylfarbe und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Erhobener Blicksitz.

14. Oktober 2009

Stehtische mit Barhockern sind etwas wunderbares. Man sitzt und dennoch hat man den Überblick eines Stehenden. Szenen und Menschen breiten sich vor einem aus, wie die Kapitel in einem Buch. Viele Anekdoten in denen man lesen kann und die zusammengehalten werden durch einen Rahmen, eine gemeinsame Handlung.

Bleistift und Textmarker  auf Zeichenkarton 28,5 x 20 cm

Restbeschau.

10. Oktober 2009

Guck mal, was dort wieder liegt, wer hat das wohl hinterlassen? Ob ich das für mich wohl krieg? Würde mir gut passen. Ja, ich schnapp’s und flieg über große, breite  Straßen. In dem Nest, wo ich dann lieg, werd intensiv ich mich damit befassen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Den Stein aufgenommen.

9. Oktober 2009

Er hat den Stein aufgenommen. Spielerisch steigt er in die Luft und lässt ihn gern fallen, um ihm nach zu tauchen und ihn wieder aufzufangen. Ein Schauspiel, das er häufig wiederholt, auch wissend, dass dies beobachtet und bestaunt wird. Jetzt hat er aber ein klares Ziel und folgt geradewegs einer vorgeschriebenen Bahn, willens sich seinen Wunsch zu erfüllen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Wegbeschreitung

25. September 2009

Die Zäsur tritt ein und plötzlich ist der Weg klar. Alles vorher war Prägendes, nun kommt die Intuition. Der Status wird verlassen und mutig, wenn auch zunächst zaudernd, geht der Schritt voran. Es folgen weitere und so bahnt sich der Weg. — Inhaltsgebend.

Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Festhaltungsglas

31. August 2009

Durst? Nein, Durst hat sie eigentlich nicht. Doch seit sie das Rauchen aufgab ist sie haltlos und sucht ständig nach Ersatzgegenständen. Auch wenn sie, bewusst ihres Selbst, keine Unsicherheiten zeigen müsste, so ist ein wenig Halt für die Hände, deren Platz nicht wirklich festgelegt ist, beruhigend. Ein Glas der unverfänglichen Positionierung.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Der geheime Rat.

28. August 2009

„Schweige Du, was ich Dir sage, ist nicht bestimmt in vieler Ohr!“ Starr richtet er den Blick in die Unendlichkeit und versucht sich auszumalen, welche Pein ihn mit dieser Bürde überkommen soll. Er, der doch immer geneigt ist, zu fabulieren, mitzuteilen, in Vision die Realität erscheinen zu lassen. — Schweigen, da der erteilte Rat ein geheimer ist, nur für Eingeweihte bestimmt. Möge der Allmächtige ihm Stärke geben.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Zum 260. Geburtstag

Strandflucht

23. August 2009

Aufgewühlt schnappt er sich Fahrrad und Drachen und fährt mit steigender Geschwindigkeit dem verlassenen Strand entgegen. Er braucht Abstand, er braucht Gedanken, frei fliegend und dennoch gelenkt, initiiert vom Wind der Augenblicke. Jede Bewegung führt zu neuen Kurven, so ist er losgelöst vom Alltag.

Den freien Fluss der Naturgewalten nutzt er wie den Wind, die Leine und den Drachen, er folgt den Kurven und erschließt sich den Freiraum.Er reagiert auf gedankliche Böen und vergisst das Normale. Losgelöst und trotzdem eingebunden.

Er lernt aus den Verschlingungen und findet so - steigend, fallend, zerrend, kreiselnd, stehend – zu seinen eigenen Gedanken.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Staatsmännisch unsicher.

20. August 2009

Seine Gedanken kreisen immer wieder um das, was Menschen ausmacht und was sie befähigt Großes, unmöglich Geglaubtes zu tun. Was stellen diese Menschen dar? Was treibt sie an? Ihm kommt schemenhaft das Bild aus dem Geschichtsunterricht in den Kopf. Ein begnadeter Staatsmann, der viel zu früh starb, wie gesagt wird. Immer ist er in erhabener Pose zu sehen. Doch woher nahm er die Kraft, wann stand auch er mal nachdenkend, vielleicht gar unsicher dar? Welche Prüfungen haben ihn so stark gemacht?

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Abwartezeit

18. August 2009

In die Ecke seiner geistigen Vorstellung hat er sich zurückgezogen und lässt demütig die Zeitstriche der Wartezeit vorbei gleiten. Immer wieder unterbrochen von Momenten des Selbstzweifels und der aufkeimenden Unruhe ermahnt er sich zu Bescheidenheit und Verinnerlichung. Man muss einfach lernen die richtige Zeit abzuwarten und manche Dinge offen auf sich zukommen zu lassen.

Aquarell auf Skizzenpapier

Artenzuordnung

15. August 2009

Es ist doch ganz simpel, auf der roten Couch führt man sich auf wie ein Gimpel und wird einer besonderen Art zugeordnet.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier

Hafenstress

14. August 2009

Er sitzt fest. Das Café an der Mole wird für die nächsten Tage sein Ankerplatz. Ihm war die Schot gerissen und der Mast zu Bruch gegangen. Neugierig und auch neidisch schaut er zu den kommenden und gehenden Booten.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier

Flirtstart

30. Juli 2009

Faszinierend ist es allemal, selbst die kleinsten Mädchen scheinen schon ein Flirtgen implementiert zu haben. „Hallo!“ Mit der Hüfte eine Drehbewegung machend, immer schön hin und her geht es weiter: „Wer bist Du?“ — Bloß nicht darauf eingehen, die wird man nicht mehr los, das lernten wir schon mit 5 Jahren, die wollen dann das man ihnen die Sterne vom Himmel holt und sie in einer weißen Kutsche mit Schimmeln durch die Gegend chauffiert. (Nicht ganz ernst gemeint)

Bleistift auf Skizzenpapier.

Handlungsanalyse

29. Juli 2009

Stoisch aber voll konzentriert sitzt er da und beobachtet das Tun seines Gegenüber. Jedes Zucken, jede Bewegung wird registriert und zum Gesamtbild des Handlungsschema zusammengefügt. Es entsteht ein Psychogramm, das die eigene Handlung beeinflusst, bis schließlich die erlösenden Worte gesagt werden — Schach matt!

Bleistift auf Skizzenpapier.

Mitten im prallen Leben!

28. Juli 2009

Immer dichter kommt er dem Papier, bald berührt die Nase das Gedruckte. Er ist in einer anderen Welt, um ihn herum brandet das pralle Leben eines gefüllten Lokals. Doch für ihn zählen nur noch die Bilder die in ihm entstehen. Er ist Teil einer anderen, einer entrückten Welt und auch in ihr tobt das pralle Leben.

Bleistift auf Skizzenpapier

Hej!

22. Juli 2009

Da steht sie fröhlich begrüßend. Der Schalk blitzt ihr aus den Augen. Fast ungeschminkt aber mit viel Charisma strahlt sie einen an. Sie hat alles unter Kontrolle und man kann sich blind auf ihre Kompetenz verlassen. Ohne sie wäre die Ankunft nur halb so schön. „Fühlen Sie sich wohl bei uns!“

Bleistift auf Skizzenpapier.

Erhabenen Blicks.

20. Juli 2009

Ganz bei der Sache sitzt er gegenüber. Er lauscht und seine Mimik gibt einem Mut und Vertrauen, ihm seine Probleme anzuvertrauen. Er weiß um seine Fähigkeit und bewahrt in jeder Situation Haltung. So gewinnt auch sein Gegenüber Sicherheit und Selbstvertrauen. Sein erhabener Blick tut gut.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Meeses Coup!

19. Juli 2009

Plötzlich kommt sie um die Ecke und er steht mit seiner kolossalen Körperlichkeit vor ihr. Diese Spannung im Körper dieser durchdringende Blick. Sie ist auf vieles vorbereitet in der  Jonathan Meese Ausstellung „Erzstaat Atlantis“. Das hat sie aber nicht erwartet. Dieser Wächter ist das Fleisch gewordene Gegenstück zu Meeses Plastiken. Wie bekommt Meese nur solche Coups immer wieder gelandet?

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Der Schlagzeilenhektiker

16. Juli 2009

Er hat sich für einen schnellen Kaffee in das Bistro an der Ecke gestohlen. Die Frühstückspause ist kurz und er hat heute noch keine News mitbekommen. Diana ist er sofort aufgefallen und fasziniert schaut sie ihm bei seinem Treiben zu. Hektisch gleiten seine Augen über das Papier, blind tastet er nach der Tasse. Sschnell, die nächste Seite. Was war im Sport? Schon wieder Doping? Beiläufig wirft er eine Acetylsalicysäure-Tablette in das Wasserglas. Lös dich schon auf. Er stürzt das Gebräu herunter, schnell den letzten Schluck Kaffee die Zeitung zur Seite und weiter geht es. Diana lehnt sich zurück, erstmal durchatmen, diese Hektik anderer Menschen überträgt sich schnell auf sie.

Bleisift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Flora international.

12. Juli 2009

Er trit durch das schwere eiserne Tor in eine Welt voll Mystik und fantastischer Gebilde. Hier hat ein Fürst sein streben nach Weltoffenheit ausgelebt. Diese Düfte und Farben, und diese betörenden Winkel mit Pflanzen aus den verborgensten Winkeln der Welt.

Bleistift, Olkreide und Aquarell auf Skizzenpapier

Geistig umnachtet…

9. Juli 2009

… so könnte es bald mit all unseren kreativen Ideen aussehen. Weder in Musik, Literatur, bildender Kunst, noch in Design könnte dann noch Geld  verdient werden, wenn nämlich das Urheberrecht ausgehöhlt wird! Genau dafür tritt aber die Spartenpartei „Piraten“ ein.

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!“  sagte Albert Einstein.

Ein Satz den es meiner Ansicht nach zu verinnerlichen gilt. Von Bildungspolitikern, von Wirtschaftsfachleuten und auch von der Piratenpartei. Wir bewegen uns jetzt schon auf einem Terrain der Hobbyisierung von Leistungen und eben auch, noch verstärkt durch vermeintliche Freiheiten im Internet, von Kreativleistungen. Mittelmaß wird Standard! Nicht Qualität sondern Masse zählt. Ich muss möglichst viel haben. Viel Followers, viel Buddys, viel Zugriff auf Informationen, viele Nachrichten weiterleiten, viel vermeintliche Freiheit für meine Abnormitäten. — Ich meine wir brauchten viel Freiheit und die ist in unserer Welt gekoppelt mit finanzieller Unabhängigkeit. Unabhängigkeit für echte Phantasie. Phantasie deren Ausnutzung durch „Riten“ geregelt und ausgebildet wurde. Diesen Phantasieleistungen gilt es dann aber auch wieder ihren nötigen Wert beizumessen, dann und nur dann, erlangen wir wirkliche kulturelle Freiräume.

Die politische Entwicklung driftet aber, gerade durch Parteien wie die FDP, die Piratenpartei und den ganzen Quatsch am linken und rechten Spektrum, in eine gänzlich andere Richtung. Auch die anderen Parteien sehen nicht was sie anrichten. Eine Proteststimmung ist somit durchaus verständlich, nur wird diese Situation für mich durch Parteien wie die Piratenpartei nur dahingehend ausgenutzt möglichst viel Geld aus dem Parteien Refinanzierungsgesetz zu schöpfen. Es geht also nicht um wirkliche Interessen, sonder um rein geschäftlichen Benefit, denn sonst hätte man sich ja vielleicht mal Gedanken gemacht, wie die Künstler, deren Lieder über YouTube und ähnliche Plattformen konsumiert werden, finanziert werden sollen. Radiosender zahlen Gemagebühren und müssen Playlisten vorlegen. Was zahlen YouTube und Konsorten an die Gema? Gleiches gilt aber auch für Bilder. Allerdings sollte die Meldung bei Gema oder VG Bildkunst vielleicht auch dahingehend ein Optimum erlangen, dass Qualitäten abgeklopft werden. Es steht nicht zu vermuten, dass Physiker wie Jens Seipenbusch (Vorsitzender der Piratenpartei) ihre Forschungstätigkeit kostenfrei zur Verfügung stellen. Von Menschen in klassisch kreativen Berufen wird dies aber ständig verlangt und diese Situation würde durch die Forderungen der Piraten noch verschärft.

Zu all diesen Punkten hätte ich gern Antworten und Lösungsvorschläge der Piraten und all der anderen Parteien. Hierzu, scheint es mir, reicht aber die Phantasie nicht aus und so könnte es sein, dass wir in geistiger Schieflage verharren und drohen in kulturelle geistige Umnachtung zu fallen.

— Musste einfach mal sein! Jetzt warte ich auf eure Prügel.—

Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung

19. Juni 2009

„Das Ziel ist es die Welt mit Bäumen vollzupflanzen!“ Joseph Beuys 1982

Bleistift und Aquarell auf  Zeichenkaton.

Zum Nachdenken:

Eine 100-jährige Buche hat eine Blattfläche von 1600 Quadratmeter und liefert Sauerstoff für 64 Menschen.

  • Sie bindet pro Jahr eine Tonne Staub.
  • Sie nimmt pro Stunde 2,35 kg CO2 auf.
  • Sie verdunstet an einem sonnigen Tag bis zu 400 Liter Wasser.
  • 30 000 bis 40 000 Kubikmeter Luft strömen an einem Sommertag zwischen den Blättern hindurch. Dieser Luft werden ca. 10 Kubikmeter CO2 entzogen. Dabei entsteht das gleiche Volumen an Sauerstoff, das an die Umgebung abgegeben wird.
  • Jetzt kann jeder hochrechnen, was es bedeutet, wenn gesunde Bäume gefällt werden.

    Zentrierung des Fremdkörpers

    14. Juni 2009

    Mal wieder nachträglich für gestern: War aber irgendwie nicht anders drin, der Typ und die daraus entstandene Zeichnung war schon klar, drängte sich am Samstag zeichnerisch förmlich auf. Wenn man aber für den Text fest hängt wird das Veröffentlichen schwer. Die Situation war so eindeutig. Das abgehobene Umfeld und dazwischen er, mit der Harley vorgefahren, Starauftritt, übertrieben exaltiertes Gehabe, sodass die Bussibussi-Gesellschaft vor Neid erblaßt. Fremdkörper und Mittelpunkt.

    Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

    Folgen medialer Humantrash Produktion.

    13. Juni 2009

    Es war ihr erster Event dieser Art. Eigentlich ist sie noch viel zu jung aber allein in der fremden Stadt ließ sie sich überreden mitzugehen. Wenn wenigstens einigermaßen adäquate Männer da gewesen wären. Doch diese geifernden Kerle. Sie hatte sich in den ungewohnten Alkohol geflüchtet und jetzt weiß sie nicht mehr was geschah. In jedem Fall ist Ihre Kleidung weg und sie findet immer noch nicht ihre Haltung wieder. Es ist zum…

    Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

    Botox-Queen

    8. Juni 2009

    Eingefroren das Gesicht. Stolz präsentiert sie das gerade mit Gift umbeweglich gemachte Antlitz. Sie posed mitten im Café damit sie auch ja jeder sieht. Glatt und unnahbar um Kontakte bemüht. Das wirkliche Leben rauscht an ihr vorbei. — Sie ist die Botoxqueen!

    Bleistift auf Skizzenpapier