Posts Tagged ‘Traum’

Inneres Glimmen

29. Februar 2012

 

Lässig sitzt er da, kann jedoch seinen Blick nicht von Ihr wenden. Er ist tief beeindruckt von diesem Wesen und vergisst alles um sich herum. Jovial versucht er sich in Konversation, lässt seine eh schon tiefe Stimme noch männlicher erscheinen. Ach diese Frau und diese Stimme, die ihn an Grace  Jones erinnert. Gerne würde er sich jetzt eine Pfeife stopfen, doch in öffentlichen Räumen herrsch halt Rauchverbot. Nur sein Innerstes glimmt vor sich hin und droht jederzeit lodernd zu entflammen.

Bleistiftauf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Guten Morgen Berlin, Du …

27. Februar 2012

Durch den schmalen Schlitz der Gardine dringt das erste Licht in das kleine Hotelzimmer. Wie spät mag es wohl sein? Er kugelt sich auf die rechte Seite und lässt die Beine aus dem Bett fallen. Durch das geschickte Ausnutzen der Schwerkraft kommt er zum Sitzen. Schlaftrunken greift er nach seinem Smartphone auf dem Nachtisch. Hotelzimmer sind unpraktisch, Zuhause braucht er nur ein Auge zu öffnen und er kann auf den Wecker blinzeln. 7:03 Uhr, eigentlich noch zu früh zum Aufstehen. Einen Blick möchte er aber doch erhaschen und so erhebt er sich und geht den halben Schritt auf das Fenster zu. Er streift den Vorhang leicht auseinander und schaut aus dem Fenster. Schon ist er dar, der Ohrwurm für den ganzen Tag, Peter Fox und der Tag wird Schwarz zu Blau — Guten Morgen Berlin!

Bleistift, Aquarell und Acryl auf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

Preis auf Anfrage

… Du kannst so hässlich sein …

26. Februar 2012

Ruhig sitzt sie bei Kaffee und Croissant an ihrem Tisch. Es schien so als wenn der Frühling an die Tür klopfen wollte, denn das erste mal in diesem Jahr hatte sie erlebt wie Schwarz zu blau wurde. Sie schloss die Augen und ließ die letzte Nacht noch einmal Revue passieren. Zum dritten mal war sie dieses Jahr schon zu Besuch in der großen Stadt, die so hässlich und doch so faszinierend seien konnte. Traumhaft war sie durch die Straßen gestreift, in Bars  und Clubs war sie eingekehrt und irgendwann hatte das erste Licht das Grau der letzten Tage vertrieben. Sie war über die Museumsinsel geschlichen, hatte den S-Bahnhof gequert, die ersten warmen Sonnenstrahlen eingefangen und in den Himmel geblitzt. Nun saß sie hier um sie herum das Schnattern und Wuseln der Menschen und sie hatte zu tiefer innerer Ruhe gefunden. — Oh Stadt Du kannst so herrlich sein, so kreativ und voll!

Bleistift, Kaffee und Aquarell auf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

Preis auf Anfrage

In engem Raum!

18. Februar 2012

Zaghaft schreitet sie voran. Sie berührt die Wände nicht, auch wenn sie deren Nähe körperlich spüren kann. Es kommt ihr vor als wenn sich der Raum unter ihren Füßen wegdreht. Sie verlangsamt den Schritt, um sich über die Bewegung des Raumes klar zu werden. Sie kann ihr Gefühl nicht wahrhaft greifen. Schritt um Schritt voran, nicht umschauen irgendwann muss doch das Ende kommen. So befiehlt es doch die Logik.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

 

BANKSY?

17. Februar 2012

Ha endlich ein Link auf ein Video mit Ausschnitten aus dem Banksy-Film. Ein Interview ist auch angekündigt. Bin super gespannt wie der aussieht und wie alt er wohl ist. Mir schießen Bilder durch den Kopf. Nein, so jung kann der nicht mehr sein. Genau, der muss auch schon etliches an Lebenserfahrung gesammelt haben. Da steckt in jedem Fall eine professionelle Ausbildung und auch sicher Erfahrung als Illustrator dahinter. Ob der vielleicht auch sein Blackbook zeigt? — Und dann sitzt da ein Dementor!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Music ‘n pictures

26. Oktober 2011

Da kommt er, bekannt vor allem durch seine Musik. Die Gitarre liegt auch schon bereit. Die Wände sind gefüllt mit Bildern. Bilder, die er auch gemacht hat. Nicht etwa nebenbei sondern als eine andere Dokumentation seines Schaffenswillen. Er wird heute auch nicht singen sondern einen Klangteppich ausbreiten, der zu den visuellen Eindrücken hinführt. Er selbst bezeichnet es als eine Art Soundtrack. Damit hat er ja auch Erfahrung. In jedem Fall wird der Prozess Kunst an diesem Abend wirklich hautnah erfahrbar.  Dank an Joseph Arthur und an die  Galerie Alexandra Grass.

Bleistift auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Die Auststellung ist noch zu sehen bis zum 22. November 2011 in der Galerie “Gruppe 10″ Alexandra Grass in der Breiten Straße 26 in Bielefeld. Schnell hingehen!

Diese Person…

20. Oktober 2011

… liebt was sie tut — Kunst. Daher postet sie auch ständig in diesem Blog um  dieses Anliegen zu verbreiten. Sie können diese Person auch bei facebook und google+ finden. Immer geht es aber um Kunst. Mal ist diese Kunst in Zeichnungen dokumentiert, mal in Bildern, Objetkten, Fotos, Druckgrafiken oder Büchern. Scheuen Sie sich nicht mehr über diese Person zu erfahren!

Der gleitende Geleiter!

17. Oktober 2011

Ein Kopf, ein Schädel, eine Figur, einPferd! Wirklich? Ist es vielleicht nicht nur das Sinnbild der Kreativität? Das Fabelwesen, das Künstler in höhere Sphären geleitet. Stolz bäumt es auf, wach den Blick nach vorn gewand. Die Ohren tasten, Radar ähnlich, die Zielrichtung ab. Die Schwingen werden ausgebreitet und schon gleitet das Paar durch die schwindelnden Höhen der Ideen und des Unerfahrenen, um neue sinnliche Welten zu entdecken. — Trage mich gut mein Freund, Pegasus.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Abgelegt

16. Juni 2011

 

Spassiger Stuhl, der hier aufgestellt wurde. Man fühlt sich fast wie zuhause vor dem Fernseher. Vorn läuft das Programm und chillend folgt man dem Geschehen. Wenn nur diese störenden anderen Besucher nicht wären. Stehen einfach um einen rum. Nur gut, dass ich früher da war, sonst würde ich jetzt stehen und nicht so cool hier liegen.

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Ekstase der Gegebenheiten!

11. Mai 2011

Hin und her gerissen, gelenkt von positiver und negativer Energie. Gefangen und befreit. Ekstatisch denkend und fühlend. Genießend und nach einem Ende sehnend. Hoch und tief, breit und schmal, laufend und stehend, tanzend und verharrend. Sie fühlt auch den Frust in der Lust, weiß nicht die Kontrolle zu behalten. Sie ist auf dem Höhepunkt und weiß doch das sie eine tiefe Niederung durchschreitet.  — Sie hängt zwischen den Polen!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage.

Reinkarnationstheorie

20. April 2011

Rammelnd arbeitet er an der Vervielfältigung und gerade im Frühling sind sie alle da. Symbolschwanger das große Frühlingsfest begleitend. Sie stehen aber auch in der Kunst zwischen Ende und Wiedergeburt nicht nur zwischen Dürer und Beuys.

“Reinkarnation zwischen Dürer und Beuys”, Acryl auf Papier, 100 x 70 cm

Preis auf Anfrage

Allen ein frohes Osterfest!

Vertrauensskeptiker

31. März 2011

Unterdessen, nach all den Erlebnissen, wurde er immer skeptischer. In diesem Umfeld wurde einem ständig etwas vorgegaukelt. Früher war er immer offen auf andere Menschen zugegangen. Er hatte sich auf andere und ihre Zusagen verlassen. Immer und immer wieder war er enttäuscht worden und ihm war Verständnis abverlangt worden. Verständnis hat doch etwas mit verstehen zu tun. Verstehen tue ich aber nur Menschen denen ich auch vertraue. Ihm aber wurde immer und immer wieder Verständnis für Vertrauensmissbrauch abverlangt. Das fing im kleinen an, Verspätung, Terminüberschreitung, Vergessen… Letztlich sollte er dann auch noch Verständnis dafür haben betrogen worden zu sein. Jetzt schaute er nur noch zu, skeptisch und abwartend, darauf können die Menschen sich verlassen!

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

 

Abgelenkt!

9. März 2011

Sie hat begonnen sich die Finger zu säubern, doch eine Bewegung lenkt ihre Aufmerksamkeit ab. Ihre Gedanken wandern in eine andere Welt und das alles Durchdringende ihres Blickes zeugt von der Welt hinter der Realität. Sie ist in einem kurzen Wachtraum gefangen während ihre Hände immer noch die säubernde Bewegung vollziehen. In welchen Realitäten sie sich bewegt bleibt uns verborgen, denn wir sind selbst in unseren Realitäten gefangen.

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Eigentlich was für Diana!

25. Februar 2011

Ich steh da, schaue auf das fertige Bild. Die theatralische Geste. Stehend und fallend. Raumumgreifend. Lebensmutig und sterbend. Hände über den Ausdruck wachsend oder wirklich zu groß? Dann diese Farben. Ich habe solche Farben schon einmal verwand. Spannend diese Farbgeschichte. Eiskalt vor hautwarm, Tiefrot akzentuiert.

Das Gefühl wächst.

Eigentlich ein Bild für Diana!

Bleistift, Polychromo und Acryl auf Umweltpapier 49,5 x 34,6 cm

Wintergefühlswelt

23. Februar 2011

Zusammenkauern, verdecken, die Blößen einschließen, abkapseln, in sich zurückziehen!

Die Welt ist nicht gut!

Fettkreide, Polychromo und Acryl auf Umweltpapier 49,5 x 34,6 cm

Preis auf Anfrage

Tanz in den Stangen

18. Februar 2011

Schnell, beweg Dich, immer den richtigen Druck. Aussenski belasten. Die Stangen fliegen auf Dich zu. Gedanken müssen ausgeschaltet sein. Automatische Funktion. Jetzt der Adrinalinschub. Situation gemeistert. Nie zurückdenken, immer nach vorn, Tor für Tor . Die Summe der  einzelnen Quentchen bringt den Erfolg. Komplexer Überblick zerlegt in morphologische Schritte.

— Ziel – Zeit – Sieg

Bleistift, Fettkreide und Polychromo auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Zeigt her den Schuh!

11. Februar 2011

Was hält ihn nur? Was hält sie nur? Wo nehmen sie ihre Wichtigkeit, ihren Hochmut, ihre Selbstüberschätzung her? All diese Mubaraks dieser Welt. Sie definieren sich nicht über die Werte der Menschheit. Nein, Geld eine beliebige Vereinbarung in Metal gestanzt oder auf Papier gedruckt ist Ihr Antrieb. Nichtwert als Wert. Lufthandel. Ersatz der sich verselbständigt hat.

Vielleicht heißt es ja von Ägyptern lernen. Verachtung hat seit gestern auch bei uns ein Symbol. Mein gedanklicher Schuh weilt derzeit auch viel in Ägypten.

Polychromo, Ölpastel und Acrylfarbe auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Heim wehen!

26. Januar 2011

Da sitzt er nun im fremden Land. Um ihn wird laut schnatternd kommuniziert. Für ihn ist es nur eine Geräuschkulisse und so starrt er auf seinen Cappuccino. Halb leer ist er schon und seine Gedanken fliegen um die halbe Welt. Hin zu seinen Liebsten, hin zu der Sprache die er versteht, hin zu all dem Vertrauten. Seine Gedanken wehen ihn Heim.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Venedig – ein erster Atemzug

16. August 2010

Man kommt an. Landfahrzeuge werden ausgeblendet, spätestens an der Piazzale Roma. Ein letzter Schritt aus dem Bus. Jetzt gilt es es die Stadt zu erobern. Zufuß an der Stazioni entlang der Ponte di Rialto, diese rechts liegen lassend zum touristischen Zentrum der Stadt. Oder doch lieber mit dem Vaporetto Numero 1 den Canale Grande runter — auch zum touristischen Zentrum der Stadt. Vielleicht aber auch mit dem Vaporetto Nr. 51, aussen herum den Canale Giudecca entlang — zum — Markusplatz. Er ist total überlaufen mit Menschen aus der ganzen Welt. Man hat den Eindruck die Einwohnerzahl der Lagunenstadt wird, allein hier, um ein Mehrfaches übertroffen. Das müssen deutlich mehr als 70.000 sein. Dann, wenn man die Stadt wirklich atmen will, hilft es nur den Blick an der Säule nach oben gleiten zu lassen — dort steht er, das ist der erste tiefe Atemzug in dieser unvergleichlichen Stadt.

Aquarell auf Zeichenkarton 21 x 29,5 cm

Preis auf Anfrage

Hochgeschraubt

22. Juni 2010
Links rum dreht sie all ihr handeln, hofft nach tätigem Gewinn. Will den Raum für sich ergreifen und nach oben strebt ihr Sinn. Links rum dreht sich auch die Schraube die entfernt sich von dem Halt, sie will Höhe , sie will nach oben, es ist egal ob es wird kalt.
Bleistift, Aquarell, Pitkreide und Faserschreiber auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.
Preis auf Anfrage

Baladenabend

21. Juni 2010

Er schaut nach links und schaut nach rechts, er denkt sich wirklich auch nichts schlechts. Steht hier auf all der Bühnen Bretter, das Publikum scharrt, wird auch nicht netter. Wartet ab wie ihr gleich staunt, ihm Raum wirds unruhig und es raunt. Er hebt jetzt an zu der Ballade, ach hoffentlich wird es nicht zum Schade:

WerreitetsospätdurchNachtundWind?
EsistderVatermitseinemKind;
erhatdenKnabenwohlindemArm,
erfaßtihnsicher,erhältihnwarm.

“MeinSohn,wasbirgstdusobangdeinGesicht?”
“Siehst,Vater,dudenErlkönignicht?
DenErlenkönigmitKronundSchweif?”
“MeinSohn,esisteinNebelstreif.”

“DuliebesKind,komm,gehmitmir!
GarschöneSpielespielichmitdir;
manchbunteBlumensindandemStrand,
meineMutterhatmanchgüldenGewand.”

“MeinVater,meinVater,undhörstdunicht,
wasErlenkönigmirleiseverspricht?”
“Seiruhig,bleiberuhig,meinKind;
indürrenBlätternsäuseltderWind.”

“Willst,feinerKnabe,dumitmirgehn?
MeineTöchtersollendichwartenschön:
meineTöchterführendennächtlichenReihn
undwiegenundtanzenundsingendichein.”

“MeinVater,mein Vater,undsiehstdunichtdort
ErlkönigsTöchteramdüsternOrt?”
“MeinSohn,meinSohn,ichsehesgenau:
esscheinendiealtenWeidensograu.”-

“Ichliebedich,michreiztdeineschöneGestalt,
undbistdunichtwillig,sobrauchichGewalt.”
“MeinVater,meinVater,jetztfaßtermichan!
ErlkönighatmireinLeidsgetan!”

DemVatergrausts;erreitetgeschwind,
erhältindenArmendasächzendeKind,
erreichtdenHofmitMühundNot;
inseinenArmendasKindwartot.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm.

ALLEIN

14. Juni 2010

Papa ist gerade in die eine Tür gegangen und ich muss hier warten. Der Flur ist scheußlich, noch nicht einmal eine Sitzgelegenheit. Habe auch schon die anderen Flure inspiziert, die sind genau so öd. Wenn ich wenigsten den MP3-Player hätte mitnehmen dürfen, aber das macht nach Papas Aussage einen schlechten Eindruck. Hinter der Tür höre ich sie reden und ich würde so gerne Fußball spielen und nicht hier sitzen — ALLEIN

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm.

Ein Sommermachtstraum

11. Juni 2010

Das kann nur durch die TV-Einflüsse kommen. Er hat wieder brav die Fleischbeschau im Privatfernsehen über sich ergehen lassen. Jetzt, in der Hitze der Nach,t treibt es ihn mit Macht um. Er rotiert im Bett. Wesen anderer Galaxien fliegen um ihn herum. Gut das Realitäten anders sind.

Bleistift und Acryl auf Schreibpapier 21 x 14,8 cm.

Preis auf Anfrage

Bierchen und Meer

9. Juni 2010

Herrlich, in der Sonne sitzen und ein gepflegtes Bierchen zu sich nehmen. Schön wie der Barmann die Schaumkrone aufgebaut hat. Mag man eigentlich gar nicht zerstören. Einfach nur anschauen und sich auf den ersten Schluck freuen. Alles um einen herum ist nichts. Nur das Bierchen zählt und der Urlaub hier an der See, der diese Ruhe und Zufriedenheit zulässt.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm.

Zeitenüberschreitende Gefühle

29. April 2010

Er steht plötzlich da und ist wie benommen. Gerade war er doch noch durch die pulsierende Stadt gelaufen, hatte hunderten Frauen ins Gesicht geschaut und nun steht er hier in der Dunkelheit vor einer Glasvitrine und plötzlich unternimmt er einen Zeitsprung. Räumlich und zeitlich verrückt himmelt er sie an. Die schönste Frau die er je sah. — Berlin ist in Ägypten!

Bleistift, Polychromo, Aquarell und Deckweiß auf Zeichenkarton 21 x 29,7 cm.

Preis auf Anfrage

Ein mystischer Moment

19. April 2010

Da sitzt er ganz allein. Wachen Auges schaut er um sich und scheint zufrieden mit dem was er sieht, denn er lächelt vor sich hin. Leise, unaufdringlich, wach und doch entrückt. Nur nicht ansprechen sonst wird der mystische Moment gestört.

Bleistift auf Skizzenpapier ca. 17 x 9,5 cm

Preis auf Anfrage

Ein Kreuzweg

14. April 2010

Seit dem letzten Eintrag sind nun schon ein paar Wochen vergangen. Ich war nicht wirklich nachlässig, sondern in den Vorbereitungen für die Ausstellung “Bahnhofastraße” im Zandvoort Museum gefangen. Eine Ausstellung die sich mit der Verfolgung von Menschen und ihrem Leid beschäftigt. Ich habe hierfür einen Kreuzweg erstellt. Einen Kreuzweg von einem Lutheraner in dessen Kirche der Kreuzweg keine Tradition hat. Ein Kreuzweg der sich versucht in einer eigenen Sichtweise mit dem Thema zu beschäftigen. Mehr ist gier zu sehen: Der Kreuzweg ist teil der “Bahnhofstraße” Ausstellung, einem Projekt von Michael Weber und Spursuche.

Hier eine Skizze der 12. Station:

Am unterdessen aufgerichteten Kreuz hängt er nun und nimmt mit all dem Schmerz auch all die Not der Welt in sich auf. Er hat sein Werk getan und so kann er sich endlich sinken lassen und all dies mit aus dem Leben nehmen. Auch die letzten Etappen wird er durchschreiten und auch Hoffnung sähen.

Bleistift auf Skizzenpapier ca. 14,8 x 10,5 cm

Winterende im Nichts

18. März 2010

Nach langen kalten Monaten wagt er sich mal wieder vor die Tür  und geht ein paar Schritte. Sicher, das Wetter ist noch nicht optimal, aber wann ist es das in dieser Gegend schon, doch die frische, nicht mehr zu kalte, Luft tut ihm und seiner Seele gut. Er überwindet den Hügel und da liegt es vor ihm, mitten im Nichts. Ein Haus, augenscheinlich bewohnt, umgeben nur von Landschaft, viel Landschaft.— Das gibt es doch nicht in einem Ballungsraum mit 350.000 Einwohnern.

Beleg für die Bielefeldverschwörung, Landschaft im nördlichen Bielefeld.

Polychromo, Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton 21 x 29,7 cm

Preis auf Anfrage


Störungsreaktion

17. März 2010

Grimmig fährt sie hoch. Was fällt ihm nur ein, gerade war si noch in Morpheus Armen umfangen von den wunderbarsten Träumen, da rappelt er hier herum. Unverschämtheit! Was haben Männer überhaupt für ein Feingefühl? Ihr steht der Schönheitsschlaf doch zu.

Bleistift, Pitkreide, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkrton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Begegnungsspannung

15. März 2010

Sie steht vor ihm und sieht ihn an oder schaut sie durch ihn durch? Ein Gesicht wie aus einem Traum. Unbewegt die Mimik. Welche Bedeutung hat diese Begegung? Fragen immer wieder Fragen, das ist es was die Begegnung von Menschen prägt, was es  schwierig macht aber auch spannend.

Fineliner und Spucke auf Skizzenpapier 14,5 x 10,5 cm

Preis auf Anfrage

Frühlingswunsch

12. März 2010

Das kann nicht wahr sein, wieder Schnee. Er hat das Bild schon so klar vor Augen, Eine Landschaft sich friedlich hüllend in das zarte Grün des aufkeimenden Frühlings. Aufbruchstimmung allenthalben. Sitzen auf einem trockenen Fleckchen und das Leben in vollen Zügen genießen. Lang kann es nicht mehr dauern

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 21 x 29,7 cm

Preis auf Anfrage

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