Posts Tagged ‘sehen’

Zeichnen unter Beobachtung!

9. Mai 2012

Er sitzt gegenüber und stellt Fragen. Seine Kollegen sind mit Kamera und Ton ständig um mich. — Äääh— Es ist schon verdammt schwierig zu zeichnen und gleichzeitig Fragen zu beantworten. —Nicht auf die Kamera achten, der Sound ist eh am Rever—KONZENTRATION!— Das muss klappen und wenn es gelingt wird es bestimmt gut. Was ich bin? Die Antwort ist im Film zu sehen!

“Andreas L.” Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 21 cm, 13.4.2012

Preis auf Anfrage

Technische Lyrik!

1. Mai 2012

Verflucht, er hatte sein Textmanuskript vergessen. Ausgerechnet heute, wo ihm doch eine so gute Bühne geboten wurde. Halt mal hatte er sich nicht den Text auf das Phone geschickt, neulich Abend, als er mit Tessa verabredet war? Er wollte ihr mit ein paar lyrischen Zeilen imponieren, hatte ja auch gefruchtet. Er fummelt das Gerät behänd aus der Hosentasche und drückt ein paar Knöpfe. Da war es, der Abend war gerettet. Cool sitzt er nun auf dem Podium und ließt die Zeilen, während seine Finger sensibel die Zeilen auf dem Display steuern.

29,7 x 21 cm, Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 2012

Preis auf Anfrage

Hasen-Pogo

25. April 2012

Verflucht, da haben schon wieder zwei von diesen für uns Menschen so friedlich wirkenden Tieren eine Keilerei. Bäumen sich auf, drängeln mit den aufgerichteten Körpern gegeneinander, boxen sich gegen die Körper. Menschelnd überlege ich ob es zwei Rammler sind, die stress wegen eines Weibchens habe. — Weit gefehlt, es handelt sich um ein anbandelndes Pärchen bei einer Art Balztanz. Pogo im Hasenland!

29,7 x 21 cm, Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 2012

In Privatbesitz

Lauf, Hase lauf!

5. März 2012

Vorwärts, immer schneller, in der Kompression überholen die Hinterläufe fast die Vorderen. Beschleunigung ist keine Hexerei sondern der perfekte motorische Ablauf einer lange einstudierten Choreografie. Vorwärts immer weiter vorwärts treibt einen die Lust an der Bewegung — Ziel unbekannt — Lauf, Hase lauf!

Bleistift, Polychromo und Ölfarbe auf Zeichenkarton, 42 x 29,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Inneres Glimmen

29. Februar 2012

 

Lässig sitzt er da, kann jedoch seinen Blick nicht von Ihr wenden. Er ist tief beeindruckt von diesem Wesen und vergisst alles um sich herum. Jovial versucht er sich in Konversation, lässt seine eh schon tiefe Stimme noch männlicher erscheinen. Ach diese Frau und diese Stimme, die ihn an Grace  Jones erinnert. Gerne würde er sich jetzt eine Pfeife stopfen, doch in öffentlichen Räumen herrsch halt Rauchverbot. Nur sein Innerstes glimmt vor sich hin und droht jederzeit lodernd zu entflammen.

Bleistiftauf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Hinter sich!

28. Februar 2012

Um 90 Grad gedreht steht sie hinter sich. Nur studienhalber, denn man möchte eine Position doch erfassen. Wo sitzen die Spannungen, wo die Belastungen. Stumm steht sie dar und nur das Kratze von Bleistiften ist im Raum wahrzunehmen. Der Zeichner dreht sich nach rechts um sie nach links hinten wegzuklappen. So bildet sie mit sich selber den rechten Winkel!

Blestift, Polychromo und Aquarel auf Zeichenkarton, 42 x 29,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Guten Morgen Berlin, Du …

27. Februar 2012

Durch den schmalen Schlitz der Gardine dringt das erste Licht in das kleine Hotelzimmer. Wie spät mag es wohl sein? Er kugelt sich auf die rechte Seite und lässt die Beine aus dem Bett fallen. Durch das geschickte Ausnutzen der Schwerkraft kommt er zum Sitzen. Schlaftrunken greift er nach seinem Smartphone auf dem Nachtisch. Hotelzimmer sind unpraktisch, Zuhause braucht er nur ein Auge zu öffnen und er kann auf den Wecker blinzeln. 7:03 Uhr, eigentlich noch zu früh zum Aufstehen. Einen Blick möchte er aber doch erhaschen und so erhebt er sich und geht den halben Schritt auf das Fenster zu. Er streift den Vorhang leicht auseinander und schaut aus dem Fenster. Schon ist er dar, der Ohrwurm für den ganzen Tag, Peter Fox und der Tag wird Schwarz zu Blau — Guten Morgen Berlin!

Bleistift, Aquarell und Acryl auf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

Preis auf Anfrage

… Du kannst so hässlich sein …

26. Februar 2012

Ruhig sitzt sie bei Kaffee und Croissant an ihrem Tisch. Es schien so als wenn der Frühling an die Tür klopfen wollte, denn das erste mal in diesem Jahr hatte sie erlebt wie Schwarz zu blau wurde. Sie schloss die Augen und ließ die letzte Nacht noch einmal Revue passieren. Zum dritten mal war sie dieses Jahr schon zu Besuch in der großen Stadt, die so hässlich und doch so faszinierend seien konnte. Traumhaft war sie durch die Straßen gestreift, in Bars  und Clubs war sie eingekehrt und irgendwann hatte das erste Licht das Grau der letzten Tage vertrieben. Sie war über die Museumsinsel geschlichen, hatte den S-Bahnhof gequert, die ersten warmen Sonnenstrahlen eingefangen und in den Himmel geblitzt. Nun saß sie hier um sie herum das Schnattern und Wuseln der Menschen und sie hatte zu tiefer innerer Ruhe gefunden. — Oh Stadt Du kannst so herrlich sein, so kreativ und voll!

Bleistift, Kaffee und Aquarell auf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

Preis auf Anfrage

In engem Raum!

18. Februar 2012

Zaghaft schreitet sie voran. Sie berührt die Wände nicht, auch wenn sie deren Nähe körperlich spüren kann. Es kommt ihr vor als wenn sich der Raum unter ihren Füßen wegdreht. Sie verlangsamt den Schritt, um sich über die Bewegung des Raumes klar zu werden. Sie kann ihr Gefühl nicht wahrhaft greifen. Schritt um Schritt voran, nicht umschauen irgendwann muss doch das Ende kommen. So befiehlt es doch die Logik.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

 

BANKSY?

17. Februar 2012

Ha endlich ein Link auf ein Video mit Ausschnitten aus dem Banksy-Film. Ein Interview ist auch angekündigt. Bin super gespannt wie der aussieht und wie alt er wohl ist. Mir schießen Bilder durch den Kopf. Nein, so jung kann der nicht mehr sein. Genau, der muss auch schon etliches an Lebenserfahrung gesammelt haben. Da steckt in jedem Fall eine professionelle Ausbildung und auch sicher Erfahrung als Illustrator dahinter. Ob der vielleicht auch sein Blackbook zeigt? — Und dann sitzt da ein Dementor!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Das hatte noch immer geholfen!

16. Februar 2012

Gerade war sie aufgestanden und sie merkte sofort, die Bewegungen waren noch nicht so geschmeidig wie sie es gerne hätte. Sie schlurfte ins Badezimmer und stellte sich unter die warme Dusche. Zum Abschluss gab es auch noch den kurzen wach werde Schock. Beim Abtrocknen war dann aber klar, auch diese Aktionen hatten nicht gefruchtet. Sie schlich, nackt wie sie war, in das Wohnzimmer, stellte die Musikanlage an und suchte ein rhythmisches Stück aus der Playlist. Erst vorsichtig, dann immer wilder begann sie um die Möbel zu toben, in die Hocke zu gehen und den Text des Liedes zu intonieren. — Das hatte noch immer geholfen!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Mit gezieltem Schlag

15. Februar 2012

Pick, pick, pick, Schlag um Schlag entfernt er Unebenheiten und Vorsprünge. Mühselig spürt er der Idealform nach. Mit jedem Schlag kommt ein neuer Gedanke und Form und Erkenntnis passen sich an. Wird der Stein irgendwann wirklich fertig sein? Ist nicht der Weg und das tastende Formfinden das eigentliche Ziel. Sicher man kann Unebenheiten auch mit Mörtel verdecken und der Leichtigkeit des Seins Raum gewähren. Doch vor allem steht der gezielte Schlag und der nächste und dann der darauf folgende und immer so weiter.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

In god we trust!

31. Januar 2012

Da steht manches mal etwas auf Messers Schneide und wir bekommen gesat: “Vertraue auf Gott!”. Für tätige Menschen ist genau aber das so unsäglich schwierig. Man beginnt zu zittern und so wird die Stellung auf dem Messer immer unsicherer. Man versucht Rat und Absicherung zu erlangen, doch jede Bewegung destabilisiert die Lage. Man ist abhängig vom Wohlwollen anderer und bemerkt nicht wie sich eine Schieflage ergibt. — In Gott allein würde ich ja vertrauen.

In god we trust!“, 70 x 90 cm, Bleistifft, Polychromo und Acryl auf Zeichenkarton, 2012

Preis auf Anfrage

Leitwährung (reserve currency)

27. Januar 2012

Wohin, wohin nur leitet uns dieses Papier? Was nur machen die Gedanken dahinter mit uns? Wie nur dreht das System? Wer dreht es? Dreht es sich selbst und ist längst ausser Kontrolle? Für welchen Wert steht es? — Freude ergreift die Selbsterfüllung!

“reserve currency”, 50 x 70 cm, Acryl auf Zeichenpapier

Preis auf Anfrage

Österreichische Segellizenz

23. Januar 2012

Hmm, denkt jetzt der eine oder andere, das ist doch ein alter zehn Markschein. Was hat das mit eine Segellizenz zu tun? — Werde ich hier nicht lüften das Geheimnis. Zu sehen ist das Bild zunächst vom 26. bis 31. Januar in der Galerie Gruppe10/Alexandra Grass und anschließend vom 2. Februar bis zum 29. März 2012 in der “Fürst Fugger Privatbank” in Nürnberg. Wer das Geheimnis gerne gelüftet hätte sollte also in die Ausstellung “money” kommen. Am 26. Januar werde ich beim “open readingroom” in der Galerie, die dazu gehörige Geschichte erzählen.

“my old Austrian sailing license”, 70 x 90 cm, Bleistifft, Polychromo und Acryl auf Zeichenkarton

verkauft

vortextlich!

12. Dezember 2011

Er hat die Brille abgesetzt und gibt noch eine kleine Einführung. Er erzählt von den Umständen, die zu diesem Text führten. Es ist mal wieder “open readingroom” und die Galerie gefüllt mit Kulturbeflissenen. Mit wie viel Elan er sich immer wieder für Geschichten einsetzt, zeigt auch, welche Liebe er zum Beschreiben und Fabulieren hat. Gleich, gleich geht es los, denn er bewegt die Brille schon hin zu seinem Gesicht. Sie wird Platz nehmen auf der Nase, etwas nach unten rutschen, bis auch die Bügel sicheren Halt gefunden haben und dann geht es los.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Geschichte in Bewegung

17. November 2011

Die glatte spiegelnde Fläche starrt mich an und wartet auf Gesten. Ich wähle eine Farbe aus und stelle die Pinselspitze ein. Mein Finger berührt das kühle Glas und setzt sich in Bewegung. Erste Spuren entstehen. Die Farbe, ich brauche eine neue Farbe. Ich gerate in einen kleinen Rausch der Bewegungen und erzähl mir eine Geschichte, die ich so noch nicht kannte. Ich befinde mich in einem inneren Dialog. Jetzt noch ein paar letzte Verletzungen hinzufügen. | FERTIG

Digitale Skizze, Größe und Preis auf Anfrage

Music ‘n pictures

26. Oktober 2011

Da kommt er, bekannt vor allem durch seine Musik. Die Gitarre liegt auch schon bereit. Die Wände sind gefüllt mit Bildern. Bilder, die er auch gemacht hat. Nicht etwa nebenbei sondern als eine andere Dokumentation seines Schaffenswillen. Er wird heute auch nicht singen sondern einen Klangteppich ausbreiten, der zu den visuellen Eindrücken hinführt. Er selbst bezeichnet es als eine Art Soundtrack. Damit hat er ja auch Erfahrung. In jedem Fall wird der Prozess Kunst an diesem Abend wirklich hautnah erfahrbar.  Dank an Joseph Arthur und an die  Galerie Alexandra Grass.

Bleistift auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Die Auststellung ist noch zu sehen bis zum 22. November 2011 in der Galerie “Gruppe 10″ Alexandra Grass in der Breiten Straße 26 in Bielefeld. Schnell hingehen!

Diese Person…

20. Oktober 2011

… liebt was sie tut — Kunst. Daher postet sie auch ständig in diesem Blog um  dieses Anliegen zu verbreiten. Sie können diese Person auch bei facebook und google+ finden. Immer geht es aber um Kunst. Mal ist diese Kunst in Zeichnungen dokumentiert, mal in Bildern, Objetkten, Fotos, Druckgrafiken oder Büchern. Scheuen Sie sich nicht mehr über diese Person zu erfahren!

Wieder meine Augen?

13. Oktober 2011

Neulich hatte ich ein Gespräch über die diversen Portraits, die so angefertigt habe. Mein Gegenüber meinte ich würde irgendwie immer meine Augen zeichnen oder Malen. Das Phänomen ist nicht wirklich neu, der berühmte Oskar Kokoschka war berühmt dafür in Portraits immer sein sehr stabiles Kinn zu malen. Immerhin hat er unter anderem Konrad Adenauer gemalt. Vielleicht darf ich dann jau auch einer Kanzlerin oder einem Kanzler meine Augen verpassen. — Ich gehe schon mal üben ;-)

Bleistift und Aquarel auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Der Impressario

5. Oktober 2011

Stumm steht er da und beobachtet den sich füllenden Saal. Zufrieden nimmt er das große Interesse zur Kenntnis. Die Unruhe, die ihn vor der bevorstehenden Moderation immer stärker wachrüttelt, verbirgt er hinter verschränkten Armen. Er weiß schon jetzt das es großartig werden wird, denn alle Beteiligten sind auf das best präpariert. Professionalität ist immer ein sichere Bank.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

Mensch Herr Kellein …

26. September 2011

… da dachte ich das gibt noch mal den echten Kracher in Bielefeld. Thomas Kellein verabschiedet sich mit einer Picassoausstellung, die einen siebenstelligen Betrag kostet. Das muss doch die Bombe sein. Kellein hat doch vor kurzem erst die 80er revisited ausgestellt. Zweiteilig. Grandios. Oder die Yoko Ono Ausstellung. Die Impressionisten … Lauter Ausstellungen die einen vom Hocker warfen. Jetzt seine letzte Kuration für Bielefeld mit einem Wahnsinnsetat.

Ne, Herr Kellein, ich bin echt entäuscht. Meine Gefühlswelt ist durchgerüttelt. Das Thema ist wahnsinnig interessant. Picasso 1905 frisch in Paris. Welchen Einflüssen ist er ausgeliefert. Henry de Toulouse Lautrec und seine Gestalten der Nachtwelt. Die Erste Zeichnung auf die ich zusteuere im ersten OG ist eine Picasso Arbeit zur Jeane Avril. Ach guck an. Wo ist denn der Bezug? — In einem anderen Raum. Klein, fein und voll mit Lautrec Arbeiten. Ich hätte eigentlich eine direkte Gegenüberstellung gewünscht. Um zu Vergleichen, um Einflüsse zu entdecken. Hmmm. Mir fällt plötzlich auch auf, dass fast nur Originalgrafiken und Zeichnungen ausgestellt sind. Nun gut. Aber die Qualität der Blätter. Bei anderen Künstlern wären sie sicher vernichtet worden. Klar man spürt so, wenn man vom Fach ist, wie hart auch ein Picasso arbeiten musste. Aber tun wir dem Maestro wirklich einen Gefallen wenn wir Studienarbeiten ausstellen?

Plötzlich befinde ich mich in einem Raum mit durchaus bekannten Grafiken, aber die sind doch aus den 50ern. Wie war noch der Titel der Ausstellung? Was mich aber total irritiert sind die Repliken. Da hängen im Museum Dinge, die ich eher im Wartezimmer einer Arztpraxis erwarte. Auf Leinwand ausgedruckte Repliken von Picasso-Bildern. Klar die Originale waren sicher in der Versicherung zu hoch, aber im Museum erwarte ich Originale. Überhaupt beschleicht mich das Gefühl, das Picassomaterial hat nicht ausgereicht. Überall hängen riesige Fotoabzüge von Pariser Straßenszenen aus dem Beginn des 20ten Jahrhunderts. 2 bis 3 wären sicher gut gewesen, mir sind es aber zu viele, die mir ein Zeitgefühl vermitteln sollen.

Nachdem ich auch die 2te Etage besucht habe beginnt der Reigen der Eröffnungsreden. Ich bummele treppab zurück in die Eingangshalle. Geschickt ist es, dass man eine Leinwand aufgestellt hat auf die man die Redenden überträgt, denn das Auditorium ist eh immer überfüllt. So kann man etwas entspannter der Eröffnung folgen. Zum Schluss ergreift der eingeflogene Thomas Kellein noch das Wort. Ich greife mein Moleskine und halte einen letzten Blick auf ihn fest. So kann ich, neben der Erinnerung an eine wundervolle, kleine Picasso Gouache einer blau gekleideten Frau, wenigstens etwas mit nach Hause nehmen.

“Ein letzter Blick”, Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Konzentriert im Zwischenspiel

4. Juli 2011

Gebannt schaut er aus nach Ball und Spielverlauf während sein Pferd im leichten Galopp den Platz quert. Stets ist es bereit das Tempo anzuziehen und die Richtung zu ändern. Spaß hat es, da es sich bedingungslos auf die Übersicht seines Reiters verlassen kann. So macht Bewegung Freude! Ein Intermezzo mit Konzentration und Power.

Acryl auf Skizzenpapier, 20 x 20 cm

Verpackte Lebensfreude!

20. Juni 2011

Wenn da man kein freudiger, weltoffener und allem Genus dieser Welt zugewandter Mensch unterwegs ist. Freudig scheint er schon jetzt in seiner “Hängematte” zu strampeln und so zusätzliche Freude bei der werdenden Mutter zu verbreiten. Dieses Maß an Lebensfreude überträgt sich auch auf die anderen Gäste des Cafés und so ist die Stimmung direkt etwas gehobener und Alltäglichkeiten weichen dem Besonderen, dem Neubeginn, der Erwartungshoffnung.

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

 

Abgelegt

16. Juni 2011

 

Spassiger Stuhl, der hier aufgestellt wurde. Man fühlt sich fast wie zuhause vor dem Fernseher. Vorn läuft das Programm und chillend folgt man dem Geschehen. Wenn nur diese störenden anderen Besucher nicht wären. Stehen einfach um einen rum. Nur gut, dass ich früher da war, sonst würde ich jetzt stehen und nicht so cool hier liegen.

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Konzentriert

15. Juni 2011

Fasziniert lauscht Sie den Worten des Vortragenden. Wieder einmal gibt Sie dem geschriebenen Wort Raum zwischen all den Bildern. Kunst ist nicht eine Gattung, Kunst ist übergreifend, nein, besser ineinandergreifend. Sie lässt das zu und fördert es noch. Kunst als Keimzelle der Bildung. Kunst als Funke der der Flammen entfacht. Kunst als Nahrung der Seele. — Das erfordert nicht nur Präsenz sondern die Konzentration aller Kräfte. Die Konzentration der lodernden Flamme.

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

 

Ein Bucky fuller Ideen.

14. Juni 2011

Freitag, der 10. Juni, quer durch das Forum des Martas, zirka 50 Meter von mir entfernt, steht er und hält die Laudatio. Verschmitzt streifen seine Blicke die Mengen, die zur Vernissage das Spaceship Earth, an dieser Stelle, zentrieren. Heute ist die Kommandobrücke gefühlt hier. Erinnert er nicht auch an diesen legendären Commander der Enterprise? Die Besatzung folgt in jedem Fall jeder seinen (Denk)anweisungen. Das ist echtes Charisma vollführt mit der Eleganz britischen Understatements. — He is really between of us!

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage


Am Coffeeshop-Tresen

10. Juni 2011

Früher wurde man in Kaffeehäusern und Cafés immer freundlich am Tisch bedient. Heute heißen diese Lokalitäten Coffeeshop und man holt sich seinen Kaffee oder was was auch sonst immer aus der gerösteten Bohne gebrüht, gemixt oder geschichtet wird, am Tresen. Dennoch ist es immer erfreulich ein freundliches Wesen vorzufinden das einem das gewünschte Getränk mit einem Lächeln kredenzt. Das Ritual der Übergabe hat meines Erachtens auch einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Geschmack. — Leute es ist Freitag Mittag, lasst Kaffee trinken gehen, das freundliche Geschöpf wartet schon.

Bleistift auf Zeichenpapirt, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Brenne du Flamme der Bildung!

9. Juni 2011

Skeptisch schaut er auf die Schüler. Es ist immer wieder eine neue Herausforderung die jungen Menschen zu begeistern. Immer wieder steht der Satz des alten Griechen im Mittelpunkt seines Handelns. Immer wieder aber auch wird er eingebremst von den Vorgaben der Obrigkeiten. Seit ca. 2500 Jahren gab es nun diesen Satz: “Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.” doch immer wieder handeln die Menschen entgegengesetzt, immer wieder werden die Flammen erstickt.

Bleistift auf Zeichenkarton, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Wie sich alles ändert…

7. Juni 2011

… fällt einem so auf wenn man heutige Schüler beobachtet. Getroffen in Lokalitäten haben auch wir uns. Meist waren es aber bessere Pommesbuden, in denen man auch sitzen konnte. Es gab aber auch immer die Außerhausware. Pommes rot/weiß oder wenn es luxuriös wurde Curry mit Pommes. Heute muss es Latte Macchiato Caramel sein, fein im Pappbecher mit Plastikhäubchen und Strohhalm. Nur die ersten die fertig sind stehen immer noch blöd aus der Wäsche schauend auf der Straße rum und halten maulaffenfeil während sie auf die Anderen warten.

Bleistift auf Zeichenkarton, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Buch halten!

6. Juni 2011

“Jetzt sitze ich hier schon seit Tagen und halte das Buch, dennoch ist immer noch keine Abgabe für den Steuertopf dabei heraus gekommen. Malen ist effektiver für mich!”

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

In Privatbesitz.

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