Posts Tagged ‘Portrait’

Zeichnen unter Beobachtung!

9. Mai 2012

Er sitzt gegenüber und stellt Fragen. Seine Kollegen sind mit Kamera und Ton ständig um mich. — Äääh— Es ist schon verdammt schwierig zu zeichnen und gleichzeitig Fragen zu beantworten. —Nicht auf die Kamera achten, der Sound ist eh am Rever—KONZENTRATION!— Das muss klappen und wenn es gelingt wird es bestimmt gut. Was ich bin? Die Antwort ist im Film zu sehen!

“Andreas L.” Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 21 cm, 13.4.2012

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Inneres Glimmen

29. Februar 2012

 

Lässig sitzt er da, kann jedoch seinen Blick nicht von Ihr wenden. Er ist tief beeindruckt von diesem Wesen und vergisst alles um sich herum. Jovial versucht er sich in Konversation, lässt seine eh schon tiefe Stimme noch männlicher erscheinen. Ach diese Frau und diese Stimme, die ihn an Grace  Jones erinnert. Gerne würde er sich jetzt eine Pfeife stopfen, doch in öffentlichen Räumen herrsch halt Rauchverbot. Nur sein Innerstes glimmt vor sich hin und droht jederzeit lodernd zu entflammen.

Bleistiftauf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

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… Du kannst so hässlich sein …

26. Februar 2012

Ruhig sitzt sie bei Kaffee und Croissant an ihrem Tisch. Es schien so als wenn der Frühling an die Tür klopfen wollte, denn das erste mal in diesem Jahr hatte sie erlebt wie Schwarz zu blau wurde. Sie schloss die Augen und ließ die letzte Nacht noch einmal Revue passieren. Zum dritten mal war sie dieses Jahr schon zu Besuch in der großen Stadt, die so hässlich und doch so faszinierend seien konnte. Traumhaft war sie durch die Straßen gestreift, in Bars  und Clubs war sie eingekehrt und irgendwann hatte das erste Licht das Grau der letzten Tage vertrieben. Sie war über die Museumsinsel geschlichen, hatte den S-Bahnhof gequert, die ersten warmen Sonnenstrahlen eingefangen und in den Himmel geblitzt. Nun saß sie hier um sie herum das Schnattern und Wuseln der Menschen und sie hatte zu tiefer innerer Ruhe gefunden. — Oh Stadt Du kannst so herrlich sein, so kreativ und voll!

Bleistift, Kaffee und Aquarell auf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

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BANKSY?

17. Februar 2012

Ha endlich ein Link auf ein Video mit Ausschnitten aus dem Banksy-Film. Ein Interview ist auch angekündigt. Bin super gespannt wie der aussieht und wie alt er wohl ist. Mir schießen Bilder durch den Kopf. Nein, so jung kann der nicht mehr sein. Genau, der muss auch schon etliches an Lebenserfahrung gesammelt haben. Da steckt in jedem Fall eine professionelle Ausbildung und auch sicher Erfahrung als Illustrator dahinter. Ob der vielleicht auch sein Blackbook zeigt? — Und dann sitzt da ein Dementor!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

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Wieder meine Augen?

13. Oktober 2011

Neulich hatte ich ein Gespräch über die diversen Portraits, die so angefertigt habe. Mein Gegenüber meinte ich würde irgendwie immer meine Augen zeichnen oder Malen. Das Phänomen ist nicht wirklich neu, der berühmte Oskar Kokoschka war berühmt dafür in Portraits immer sein sehr stabiles Kinn zu malen. Immerhin hat er unter anderem Konrad Adenauer gemalt. Vielleicht darf ich dann jau auch einer Kanzlerin oder einem Kanzler meine Augen verpassen. — Ich gehe schon mal üben ;-)

Bleistift und Aquarel auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

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Ein Bucky fuller Ideen.

14. Juni 2011

Freitag, der 10. Juni, quer durch das Forum des Martas, zirka 50 Meter von mir entfernt, steht er und hält die Laudatio. Verschmitzt streifen seine Blicke die Mengen, die zur Vernissage das Spaceship Earth, an dieser Stelle, zentrieren. Heute ist die Kommandobrücke gefühlt hier. Erinnert er nicht auch an diesen legendären Commander der Enterprise? Die Besatzung folgt in jedem Fall jeder seinen (Denk)anweisungen. Das ist echtes Charisma vollführt mit der Eleganz britischen Understatements. — He is really between of us!

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

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Reading soon!

5. Mai 2011

Gleich ist sie dran. Der nächste Act im open Readingroom. Nervös spielt sie mit den Händen. Warum eigentlich? Alle ihre bisherigen Auftritte waren erfolgreich verlaufen. Nur heute fühlt sie sich anders. Etwas wiederwillig und dennoch nach vorn drängend. Widersprüchliche Gefühle füllen Ihren Magenraum. Der Intellekt befiehlt ihr nichts auf solchen Quatsch zu geben, aber sie wird der Gefühle nicht Herr. Wie auch. Gefühle kann man nicht steuern. Doch sie wird den Weg gehen und sie wird ihn meistern.

Bleistift  auf Skizzenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Storyfaszination

4. Mai 2011

Humorig und ein wenig schräg, so erscheint das gelesene Wort. Sie kann den Blick nicht  von den Lippen des Autors lassen. Wort um Wort, Zeile um Zeile. Faszination pur! Eigentlich war sie nur gekommen um mit der veranstaltenden Galeristin etwas abzusprechen, nun sitzt sie hier und ist wie benommen. Wie hieß es noch damals in dem Film den sie so oft gesehen hatte. “…lost in time and lost in space!”

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Neues aus Angelas Labor 1

1. April 2011

“Neee, also wirklich, mein Mann sagt auch immer, Experimente erst im Kleinen. Ausserdem soll man sich nicht von vornherein auf ein Ergebnis festlegen, wichtige Voraussetzung für effektive Forschung. Flllp Flpp. Ich als Physikerin muss es doch wissen! Aber was bekommt man dann im Labor zur Verfügung gestellt, ungelernte Hilfskräfte, vorgegeben Ergebniswünsche der Wirtschaft und immer das falsche Forschungsmaterial. Da stellen die mir doch ein AKW-Modell in der Größe H0 zur Verfügung und was liefern  sie als Flugzeug? Einen ausgewachsenen A340. Weiß doch jeder, so geht das nicht, die Dimensionen müssen schon stimmen. Tssss. Von mir werden aber richtige Ergebnisse verlangt. Ich schmoll jetzt und geh mit meinem Guidobärchen schmusen. Außerdem muss ich ihn ja noch weiß einfärben, damit er Knut ersetzen kann und seine Sympathiewerte wieder steigen!”

Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

 

Seit 4:44 pm wird zurück gezeichnet…

15. Februar 2011

… nur so ist es möglich dem zeichnerischen Angriff von “A Painters Storyboard” zu begegnen. Wer andere zeichnet muss einfach damit rechnen auch gezeichnet zu werden. Armin ich habe Stift und Farbe über das Papier fliegen lassen. ;-)

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Frankreich in Ostwestfalen

16. November 2010
Er fiel nicht darauf rein oder konnte er sich nur nicht an westfälische Bräuche und Essen gewöhnen? Immerhin muss es ihm so gut in Ostwestfalen gefallen haben, dass er ganz Westfalen seinem Bruder als Lehn zuteilte und ihn zum König erhoben. Da dieser wiederum immer fand, dass es “morgen wieder lustig” wird, was seine kompletten Deutschkenntnisse umfasste, wurde er im Volksmund Bruder Lustig genannt. In jedem Fall fand Napoleon das westfälische Schwarzbrot eher für sein Pferd Nickel geeignet.
“Pump pour moi nickel!” eine der Illustrationen aus dem Buch “Madame Baguette und Monsieur Filou” von Pierre Sommet. Die Illustrationen von Cornelius Rinne werden am 7. Dezember 2010 komplett anlässlich einer Lesung zu sehen sein. Die Veranstaltung findet in der Galerie “Gruppe 10” in der Breite Straße 26 in Bielefeld statt und beginnt um 20:00 Uhr.
29,7 x 21 cm Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton.
Preis auf Anfrage

Blödes schönes Wetter

22. Juli 2010

Schon das sie ihn in die Stadt geschleppt hat passt ihm bei dem Wetter überhaupt nicht. Jetzt haben sie auch noch diesen grausamen Platz an der Tür bekommen. Der offene Flügel berührt schon seinen Stuhl und er kann sich nicht vernünftig bewegen. Ständig flitzt der Kellner hinter seinem Rücken rum, nur sie erlangen keine Beachtung. Dann auch noch diese Hitze, völlig übertrieben, am Meer hält man solche Temperaturen ja aus, aber hier in der Stadt.

Bleistift auf Skizzenpapier  29,7 x 21 cm.

Zeichne den doch mal

16. Juni 2010

Klar, unterdessen kennen mich einige, wie ich da immer mit dem schwarzen Buch auflaufe, was zu trinken hole, mich irgendwo hinsetze und anfange zu zeichnen. Jetzt werde ich aber angesprochen: “Da, den dort musst du dringend mal zeichnen!” Er deutet auf sein Gegenüber, dem die Aufforderung sichtlich peinlich ist. Ich weiß auch nicht wirklich was ich tun soll, beim Showzeichnen muss man immer auf Wiedererkennbarkeit und auf Gefälligkeit, damit der Gezeichnete sich geschmeichelt fühlt. Darauf kommt es mir bei meinen situativen Zeichnungen eigentlich gar nicht an.  Ich lege das Buch erst einmal ab und hole mir einen Kaffee. Dann nehme ich Platz und beginne zu zeichnen. Mit halbem Ohr bekomme ich mit, dass es sich um einen Fussballer handelt. Wahrscheinlich sollte ich ihn kennen, tue ich aber nicht. Der Gezeichnete merkt das ich ihn beobachte und zappelt hin und her. Wie soll ich da den Ähnlichkeit hinbekommen? Egal, ich zeichne weiter. — Fertig! — “Zeig mal.” — “Da sieht er ja viel besser aus als wirklich.” — Überzogen!

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm.

Holländischer Adeliger

1. Juni 2010

Gemütlich im Café sitzend sieht man so manches Vorkommnis. Gerade fährt mit röhrendem Motor ein offener, englischer Oldtimer vor. Schön präsent platziert ihn der Fahrer. Den darf niemand übersehen, der ist zu wertvoll. Dann steigt er aus und schaut grimmig arrogant in die Runde. Er ist mindestens so wertvoll wie der Wagen. Gekonnt schaut er in die Runde. Er ist der Star — auch ohne Wagen?

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Zeitenüberschreitende Gefühle

29. April 2010

Er steht plötzlich da und ist wie benommen. Gerade war er doch noch durch die pulsierende Stadt gelaufen, hatte hunderten Frauen ins Gesicht geschaut und nun steht er hier in der Dunkelheit vor einer Glasvitrine und plötzlich unternimmt er einen Zeitsprung. Räumlich und zeitlich verrückt himmelt er sie an. Die schönste Frau die er je sah. — Berlin ist in Ägypten!

Bleistift, Polychromo, Aquarell und Deckweiß auf Zeichenkarton 21 x 29,7 cm.

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Bauernweisheit

17. April 2010

Das hat er seit Jahren herbeigesehnt. Jetzt gilt es Vorsorge zu treffen. Endlich grünt die Esche mal wieder vor der Eiche und wie sagt die alte Bauernweisheit: ” Grünt die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche. Grünt die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche.” Dieses Jahr ist die Esche deutlich schneller.

Bleistift auf Skizzenpapier ca. 17 x 9,5 cm

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Begegnungsspannung

15. März 2010

Sie steht vor ihm und sieht ihn an oder schaut sie durch ihn durch? Ein Gesicht wie aus einem Traum. Unbewegt die Mimik. Welche Bedeutung hat diese Begegung? Fragen immer wieder Fragen, das ist es was die Begegnung von Menschen prägt, was es  schwierig macht aber auch spannend.

Fineliner und Spucke auf Skizzenpapier 14,5 x 10,5 cm

Preis auf Anfrage

Endanfang

6. März 2010

Ein Abschluss ist auch immer ein Neubeginn und so ist die Vorfreude groß aber der Blick darf auch noch mal zurück schweifen. Zm Beispiel auf die Dokumentation der Backstreet Beuys. Das ist ein Grund der Freude.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Mal wieder ökonomisch denken.

3. März 2010

Derzeit wird ständig von spätrömischer Dekadenz, von Sparen, von Sozialschmarozertum und so weiter geredet. Mir viel eine ca. 6 Jahre alte Zeichnung, die ich von John Ruskin anfertigte und auch mit dem Satz der Ökonomie versah, in die Hand. (Wenn man auf das Bild klickt wird es vergrößert) Beim betrachten viel mir auf wie wenig wir auf solche Dinge achten und das immer mehr Werte der Geschwindigkeit des Lebens zum Opfer fallen. Nachdenkend wuchs in mir die Frage, warum wird eigentlich immer Arbeit besteuert, während Konsum und Handel oft eher als Absetzposten zu sehen sind. Wir beklagen die zu hohen Lohnnebenkosten, denken dabei aber immer nur an die Sozialabgaben, den größten Posten, die Lohnsteuer stellen wir nicht zur Diskussion. — Ich möchte mal eine Diskussion um Ursachen erleben und nicht gleich diese aktionistische Art an den Wirkungen herumzuschrauben.

Bleistift und digital Media

Musik begnadet.

1. März 2010

Ein denkwürdiger Tag. 200 Jahre zuvor am 1. März 1810 oder war es vielleicht doch schon am 22. Februar in jedem Fall kam ein Mensch auf die Welt, der das Zeitalter der Romantik am Klavier begleiten sollte. Auch heute noch sollen, so sagt man, Frauen reihenweise beim Klang der von ihm geschaffenen Melodien dahinschmelzen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

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Portraits in Zeiten der Medienflut.

26. Februar 2010

Freundlich und indirekt kommt die Anfrage: “Hach so ein Portrait von mir hätte ich auch gern mal.” Klar kann man machen. Sie ist Autorin, das hört sich interessant an. Doch zunächst den getwitterten Schreibfluss beobachten. Dann die Recherche nach dem geeignetsten Foto, führt natürlich auch zu Missgriffen. Dann kommt die Umsetzung. Hach wie viel leichter ist es doch Menschen direkt zu zeichnen. Menschen mit denen man sich auch unterhalten kann. — Fluch und Segen des medialen Zeitalters.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Unverständliche Signale

23. Februar 2010

Reglos starrt sie Ihn an. Was erzählt der da? Was soll dieses gehabe? Hat er es nicht begriffen, Männer interessieren sie nur intellektuell, dieses sich spreizen und schön reden ist doch wahrhaft widerlich. Männer sind einfach unverständlich gestrickt. — Unverständlich ist eigentlich nur das Signale ständig missgedeutet werden.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Ausgefuchst

16. Februar 2010

Ach könnte er jetzt nur mal machen, mit viel Geist und mit Geschick, wie nur wie könnte er es schaffen nur für sich und seinen Vorteil. Blinzelnd schaut er und er sieht es schon, hier ein Schräubchen und eine List schon steht er als Sieger da. Doch dann kommt die dicke Pranke und vorbei ist schnell der Traum.

Bleistift, Polychromo un Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Außerhalb welcher Seite?

11. Februar 2010

Merkwürdig was man für Blicke erntet. Kaum gibt man sich nicht angepasst sondern findet seinen eigenen Stil, wird man zum Aussenseiter deklariert. Doch von welcher Seite ist die Rede? In Magazinen wird man doch als angepasstes Mäuschen nicht abgedruckt. Folglich ist doch der Angepasste viel eher der Aussenseiter!

Bleistift und Acryl auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Interessenverschiebung

9. Februar 2010

Eigentlich ist er von den Eltern verpflichtet worden sich die Ausstellung an zu schauen. Doch wozu gemalte Tote anschauen, wo doch das lebende Publikum viel interessanter ist. Irgendwie muss man dem Bildungsbürgertum doch auch positives abgewinnen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Jeder ist beuys!

6. Februar 2010

Wenn eine Ausstellung so viele Überraschungen parat hält muss man einfach dabei sein, vielleicht kann man es ja dem Galeristen und dem Künstler gleich tun. Einmal auch visuell und mental Beuys sein.

Heute Abend geht es mit der Vernissage los: http://www.30works.de/cms/front_content.php?idart=6

Der Blogautor ist mit Arbeiten und auch real anwesend!

Senile Selbstüberschätzung

4. Februar 2010

Missmutig beobachtet er die Mitreisenden. Mit denen soll er es nun über Stunden in einem Abteil aushalten und wenn es ganz schlecht läuft trifft er sie noch auf der Piste wieder. Die fahren doch alle viel kürzer und vor allem viel schlechter Ski als er. Der da drüben ist so ein selbstüberschätzender Schnösel, haut sich die Curver unter die Füsse, um überall runter zu heizen, egal ob in das Terrain überfordert oder nicht. Oder die junge Frau…

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Sie ist mir bekannt?

30. Januar 2010

Im Café sitzt ein Mädchen lächelnd in den grünen Polstern des Sessels  An der Wand ist ein interessantes Schattenspiel auf dem zarten bleu wahrzunehmen. Ich habe sie schon mal gesehen. Nicht hier, irgendwo anders. Im Fernsehn? Ich bekomme den Zusammenhang nicht hin. Sie lächelt weiter und schaut mir in die Augen.

Bleisztift, Copic-Marker und Polychromo auf Layoutpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Ausgrenzungsende?

29. Januar 2010

Ungläubig hört er der Zustimmung zu, nur weil er etwas starkes gemacht hatte war sein Wert in der Gesellschaft gestiegen. Noch vor 2 Wochen war er beshimpft und ausgegrenzt worden und jetzt war er plötzlich der Liebling aller. Er kann diesen Ausssagen nicht trauen und er darf ihnen auch nicht auf den Leim gehen.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Vorschau 6. Februar 2010

26. Januar 2010

Endlich, er hat sich den Termin schon lange notiert, jetzt ist die Einladungskarte da. Ja das wird er sich anschauen und seine Gefährtin ist auch schon ganz unruhig. Am 6. Februar fahren sie nach Köln-Sülz in die Galerie 30works. Jetzt mit der Karte und dem so gewonnenen ersten Eindruck freut er sich noch mehr.

Bleistift auf Skizzenpapier und Digitalcollage 29,7 x 21 cm

Perfektionsterror

19. Januar 2010

Haltung nimmt er, ganz perfekte und die Show ist ebenso. Nichts misslingt ihm, ist a punto und das Leben ist fast raus. Singend reist er zwischen die Kriege,lässt erahnen wie es damals war. Art Deco und Schlüpfrigkeiten dem geneigten Publikum zugedacht.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage

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