Posts Tagged ‘Politik’

Das deutsche Ziehäitsch!

3. November 2009

> Das muss doch hinzubekommen sein < „Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch!“ „Ei em ze hart of Germany.“ „Mei Tschhanzlor and Ei!…“ > Frage mich echt warum die immer über mein Englisch lachen. Bin ich denn der Wasserwilly der Nation? < „Weiter gehts: Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch, Ziiiiiiiieeehhhhh Äitsch!“ — Da soll man sich keine Gedanken machen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage.

40 Jahre internetional.

29. Oktober 2009

Ein nichts sagender Mann mit einem Namen der heute kaum noch etwas sagt und dennoch war er qua seines Amtes Anführer einer Revolution, deren Auswirkungen erst heute wirklich Fuss fassen. Da sollen für das Verteigunsmisterium der USA die Computer der wichtigsten Universitäten und Forschungsanstalten zusammengeschaltet werden und was entsteht daraus? Das wohl wichtigste Kommunikationsnetz das es je gab. Die Welt ist dadurch ein großes Stück zusammengerückt und wenn wir Glück haben wird auch das Verständnis untereinander besser.

Melvin Robert Laird vom 22. Januar 1969 bis zum 29. Januar 1973 Verteidigungsminister der USA

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage.

Mannsbilder

18. Oktober 2009

Erinnerungen steigen auf. Männer mit Witz und Charisma. Männer, die noch echte Männer waren. Charles Bronson, Burt Reynolds — Männer mit Ecken und Kanten, nicht diese weichgespülten enthaarten Milchgesichter, die von jeder Macho-Frau untergebuttert werden und wie dressierte Äffchen rum hüpfen. — Emanzipation als Spiegelung von Verhältnissen ist mindestens genau so bescheuert wie das Patriarchat oder anders ausgedrückt, Matriarchat ist auch keine Lösung.

Bleistift auf Skizzenpapier 28 x 20 cm.

Friedensfütterer

13. Oktober 2009

Auf der Hand da liegt der Mais, um damit zu locken. Kleiner Aufwand großer Preis und Gefahr es zu verbocken. Doch auf Schwingen ziehts vorbei was er wollte gern erringen. Was er hat da in der Hand sind nur wenig Krumen, reichen nicht, nicht für sein Land und nicht für den Frieden.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Friedensflug.

11. Oktober 2009

Alles brennt so lichterloh, überall da lauert nur Gefahr. Einsam zieht sie ihre Bahn sucht nach gutem Sein. Wo nur findet sie den Ansatzpunkt? Wie kann sie es befreien. Lodernd kämpft sie weiter sich, durch die schwere Zeit, Hoffnung trägt im Herzen sie, Frieden will sie freien.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Auslöser

3. Oktober 2009

„Ab wann tritt diese Regelung in Kraft?“

„Das tritt — nach meinem Wissen ist das sofort!“

328 Tage später, heute vor 19 Jahren vereinten sich die beiden deutschen Staaten!

Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton 24,2 / 19,3 cm.

Blickleere

28. September 2009

Da sitzt er nun, sein Blick ist ins Leere gerichtet. Mund und Nasenspitze verschwinden hinter den Händen, mit denen er dem Kopf Halt verschafft. Er kann es nicht begreifen und dennoch muss er die Realitäten annehmen. Schwer wird es werden!

Bleistift auf Skizzenpapier 29 x 21 cm

Volkshammelsprung

27. September 2009

Mit Elan nimmt er das Hindernis, hoffentlich folgen seinem Beispiel viele. Den Weg in den Demokratischen Raum kann man nur erreichen, wenn man wenigstens auch die kleine Mühe auf sich nimmt und der Allgemeinheit die paar Minuten schenkt. Ein mutiger Hüpfer zu einer sicher nicht einfachen Entscheidung kann Wege für die Zukunft frei machen.

Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Wegbeschreitung

25. September 2009

Die Zäsur tritt ein und plötzlich ist der Weg klar. Alles vorher war Prägendes, nun kommt die Intuition. Der Status wird verlassen und mutig, wenn auch zunächst zaudernd, geht der Schritt voran. Es folgen weitere und so bahnt sich der Weg. — Inhaltsgebend.

Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Die Hände des Künstlers

24. September 2009

Massiv mit der Rechten, doch öffnend mit der Linken, unterstützt er das Gesagte und Getane. Alles um ihn herum ist verschwunden und auch er reduziert sich auf die Hände. Wie im Gestus der Göttlichkeit bewegt er sie und rezitiert dazu: „Der Mensch wird besser rationalistisch denken können, wenn er sich mit Kunst ernährt hat.“

Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Für Michele, wegen des Gesprächs!

Stummsteher

17. September 2009

Stumm steht er und erstarrt und schaut was auf der Weltenbühne für Ungemach naht. Er muss sie verloren geben die Republik, die Demokratie, die Menschenrechte, denn unheilvoll zieht es herauf über der fernen Heimat, all sein Mahnen und Verweisen hat nicht genutzt.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Staatsmännisch unsicher.

20. August 2009

Seine Gedanken kreisen immer wieder um das, was Menschen ausmacht und was sie befähigt Großes, unmöglich Geglaubtes zu tun. Was stellen diese Menschen dar? Was treibt sie an? Ihm kommt schemenhaft das Bild aus dem Geschichtsunterricht in den Kopf. Ein begnadeter Staatsmann, der viel zu früh starb, wie gesagt wird. Immer ist er in erhabener Pose zu sehen. Doch woher nahm er die Kraft, wann stand auch er mal nachdenkend, vielleicht gar unsicher dar? Welche Prüfungen haben ihn so stark gemacht?

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Präsidiale Reaktion.

27. Juli 2009

Präsidial vornehm sitzt er in der Talkshow. Das Gesurre der Fliege erträgt er stoisch und man merkt ihm keine Ablenkung an. Eine kurze Entscheidung, der eine blitzartige Reaktion folgt. Da liegt sie nun, tot auf dem Rücken, dahingestreckt von präsidialer Macht und Reaktionsgeschwindigkeit.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Mang aller Stühle.

21. Juli 2009

Er hat es sich bequem gemacht, auch wenn er sich den Boden nicht so hart vorgestellt hat. Dennoch schlimmer als ein Leben auf Inseln und Halligen kann es hier auch nicht sein und wenn — Wenn? — er den Amtssessel erst wieder erklommen hat wird alles kommoder.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Der Schlagzeilenhektiker

16. Juli 2009

Er hat sich für einen schnellen Kaffee in das Bistro an der Ecke gestohlen. Die Frühstückspause ist kurz und er hat heute noch keine News mitbekommen. Diana ist er sofort aufgefallen und fasziniert schaut sie ihm bei seinem Treiben zu. Hektisch gleiten seine Augen über das Papier, blind tastet er nach der Tasse. Sschnell, die nächste Seite. Was war im Sport? Schon wieder Doping? Beiläufig wirft er eine Acetylsalicysäure-Tablette in das Wasserglas. Lös dich schon auf. Er stürzt das Gebräu herunter, schnell den letzten Schluck Kaffee die Zeitung zur Seite und weiter geht es. Diana lehnt sich zurück, erstmal durchatmen, diese Hektik anderer Menschen überträgt sich schnell auf sie.

Bleisift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Todschreibereien der Wirtschaft

15. Juli 2009

Konzentriert sitzt sie da, wieder so ein Schriftstück. Für wie intelligent halten sich eigentlich Menschen die so etwas zusammenschreiben? Alles auf den Ausschluss von Eventualitäten ausgerichtet. Nur keine Position beziehen und Verantwortung übernehmen, Hauptsache man findet immer jemanden dem man etwas in die Schuhe schieben kann. Solche Texte lesen und unterschreiben zu müssen ist Zeitdiebstahl und könnte somit als Übervorteilung gewertet werden. AGB’s sollten mal der Regelung eines reibungslosen Geschäftsverkehrs dienen und was ist jetzt? Schreiben Sie doch einfach etwas als sittenwidrig Wertbares hinein und verdienen sie damit Geld!

Bleistift auf Skizzenpapier

Show down!

10. Juli 2009

Er gestikuliert wild, klappert mit den Schwertern,zappelt, fuchtelt, springt herum. Laut stößt er Geräusche merkwürdigster Art hervor. Er versucht zu beeindrucken, um mit wenig Aufwand möglichst großen Gewinn zu erzielen. Hauptsache jeder schaut auf ihn und respektiert ihn. Keiner soll seine Unzulänglichkeiten bemerken. Doch ist er sich seiner Handlungsweise sicher? — Piratengehabe am Abgrund.

Aus dem Archiv von 2006, Fettstift und Aquarell auf Skizzenpapier.

Geistig umnachtet…

9. Juli 2009

… so könnte es bald mit all unseren kreativen Ideen aussehen. Weder in Musik, Literatur, bildender Kunst, noch in Design könnte dann noch Geld  verdient werden, wenn nämlich das Urheberrecht ausgehöhlt wird! Genau dafür tritt aber die Spartenpartei „Piraten“ ein.

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!“  sagte Albert Einstein.

Ein Satz den es meiner Ansicht nach zu verinnerlichen gilt. Von Bildungspolitikern, von Wirtschaftsfachleuten und auch von der Piratenpartei. Wir bewegen uns jetzt schon auf einem Terrain der Hobbyisierung von Leistungen und eben auch, noch verstärkt durch vermeintliche Freiheiten im Internet, von Kreativleistungen. Mittelmaß wird Standard! Nicht Qualität sondern Masse zählt. Ich muss möglichst viel haben. Viel Followers, viel Buddys, viel Zugriff auf Informationen, viele Nachrichten weiterleiten, viel vermeintliche Freiheit für meine Abnormitäten. — Ich meine wir brauchten viel Freiheit und die ist in unserer Welt gekoppelt mit finanzieller Unabhängigkeit. Unabhängigkeit für echte Phantasie. Phantasie deren Ausnutzung durch „Riten“ geregelt und ausgebildet wurde. Diesen Phantasieleistungen gilt es dann aber auch wieder ihren nötigen Wert beizumessen, dann und nur dann, erlangen wir wirkliche kulturelle Freiräume.

Die politische Entwicklung driftet aber, gerade durch Parteien wie die FDP, die Piratenpartei und den ganzen Quatsch am linken und rechten Spektrum, in eine gänzlich andere Richtung. Auch die anderen Parteien sehen nicht was sie anrichten. Eine Proteststimmung ist somit durchaus verständlich, nur wird diese Situation für mich durch Parteien wie die Piratenpartei nur dahingehend ausgenutzt möglichst viel Geld aus dem Parteien Refinanzierungsgesetz zu schöpfen. Es geht also nicht um wirkliche Interessen, sonder um rein geschäftlichen Benefit, denn sonst hätte man sich ja vielleicht mal Gedanken gemacht, wie die Künstler, deren Lieder über YouTube und ähnliche Plattformen konsumiert werden, finanziert werden sollen. Radiosender zahlen Gemagebühren und müssen Playlisten vorlegen. Was zahlen YouTube und Konsorten an die Gema? Gleiches gilt aber auch für Bilder. Allerdings sollte die Meldung bei Gema oder VG Bildkunst vielleicht auch dahingehend ein Optimum erlangen, dass Qualitäten abgeklopft werden. Es steht nicht zu vermuten, dass Physiker wie Jens Seipenbusch (Vorsitzender der Piratenpartei) ihre Forschungstätigkeit kostenfrei zur Verfügung stellen. Von Menschen in klassisch kreativen Berufen wird dies aber ständig verlangt und diese Situation würde durch die Forderungen der Piraten noch verschärft.

Zu all diesen Punkten hätte ich gern Antworten und Lösungsvorschläge der Piraten und all der anderen Parteien. Hierzu, scheint es mir, reicht aber die Phantasie nicht aus und so könnte es sein, dass wir in geistiger Schieflage verharren und drohen in kulturelle geistige Umnachtung zu fallen.

— Musste einfach mal sein! Jetzt warte ich auf eure Prügel.—

Philosophischer Hochmut?

8. Juli 2009

Selbstgefällig steht er da. Gerade hat er sich durch Fahrradfahren ertüchtigt. Mens sana in corpore sano. Er lehnt an der Mauer und schaut auf die anderen herab. Er ist der einzige seiner Gilde der es geschafft hat auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu sein. Er ist auch bereit sich banaler Medien zu bedienen um seine Ideen zu verbreiten. Versteht aber jeder was er will? Sind seine Gedanken nicht auch tangentielle Berührungen der Wirklichkeit. Wo führt er den Nutzen der Philosophie, den Aufbau von Visionen und Handlungsvorwürfe, mit der Realität zusammen? Ist es nicht wie eine abgeschlossene Fahrradtour. Gedanken die abgeschlossen sind gehören der Vergangenheit an, für Visionen bedarf es des Gedankenfragments um weiterdenken zu können. Er weiß das, nur handelt er auch so?

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Schaumschlägerei

6. Juli 2009

Überall trifft man sie, bei der Arbeit, in Geschäften, im Bekanntenkreis, verschärft in den Medien und gerade jetzt, vor der Bundestagswahl, in der Politik. Je größer der Besen um so weniger ist dahinter. Gestern erst wieder so ein Exemplar erlebt. Bundestagskandidat für die Gelben. Weiß alles besser, nur leider stimmt es meist nicht. Wenn man das aber nachweißt wird er auch noch frech. Naja die Gelben halt! Die hatten früher mal echt qualifiziertes Personal, jetzt machen sie Politik mit dem Anspruch von DsdS oder einer RTL-Soap. — Armes Volk der Wichter und Schrenker.

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier.

Zu gut dem Berg!

4. Juli 2009

Er hat den Posten angenommen, au in dem Bewusstsein nicht auf die damit verbundenen Vorteile angewiesen zu sein, was ihm ein Stück Unabhängigkeit beschert. Er kann sich auch jeder Zeit wieder zurückziehe, allerdings entspricht dies nicht seinem Naturell, denner ist auch immer bereit für seine Überzeugungen einzustehen. Klar ist er auch eitel und freut sich über Zustimmung, dies ist ja immer auch Antriebsfeder bei Menschen. Zu gut werden wir das überstehen und über den Berg sein.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Ah ja, Ayatollah Lafontaine

29. Juni 2009

Es ist der Hammer, was da in Spiegelonline steht http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,632499,00.html . Das kann doch bitte nicht war sein. Die Linke ist gegen die grünen Proteste. Klar und Oskar mal wieder vor einem Wechsel und auf dem Wege schiitischer Geistlicher zu werden, aber das beste daran ist der Schulterschluss mit der Rechten. Das wird ja immer toller.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Layoutpapier.

Rot Schwarz gemalt

28. Juni 2009

Konturlos, indifferent, heullachend, so stellt er sich da. Nicht fest zu machen, nicht zu treffen. Präzision des Unpräzisen. Rot umgibt ihn — in der Partei — in den Zahlen — in der Bilanz — am Hals. Er treibt es auf der schwarzen Spitze und treibt offenen Auges, wenn auch zusammengekniffen auf schwarze Tage zu.

Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Altersverbohrt

20. Juni 2009

Grimmig schaut der alte Mann in die Zukunft. Er versucht den Weg vorzugeben, doch die jungen wollen ihm nicht mehr bedingungslos folgen. Sie fordern verlässliche Aussagen und nicht ständig wechselnde Vorgaben. Sie wollen am Prozess beteiligt werden, den sie liefern die Show.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Caféleser

6. Juni 2009

Morgens 10 Uhr, er hat sich zum ersten Cafelatte im Café eingefunden. Die Zeitungen liegen neben Ihn und in der ersten studiert er konzentriert die Überschriften. Auf die Kommentare kann er verzichten, denn er bildet sich seine eigene Meinung — denkt er.

Bleistift auf Skizzenpapier.

Fundament der Demokratie

23. Mai 2009

60 Jahre hält die Gesellschaft nun die Waage auf Ihrem gläsernen Stuhl. Das Grundgesetz dient zwar immer noch als Fundament, nur die vielen kleinen Steine, die nach und nach, zur Erhöhung, daraufgelegt wurden, machen den Balanceakt immer schwieriger. Früher hatte man von der freien Grundordnung geredet, nun war die Demokratie nur noch freiheitlich. Immer mehr Ausgleich wird der Gesellschaft abverlangt und dennoch häufen sich die Schieflagen. — Wie wäre es mal mit fundamentalem Nachdenken, am besten von Vordenkern?

Bleistift und Edding auf Skizzenpapier.

Lockermacht

19. Mai 2009

Das hat er gelernt, über Jahre und Jahrzehnte. Er setzt die Diskrepanz bewusst ein. Er wirkt auf den ersten Blick ganz relaxed, fast wie im Urlaub, doch er ist ständig präsent, hat alles im Blick, weiß genau was er tut. Er ist nicht der Typ der mal Eben was locker macht, alles hat Hand und Fuß und er übt sie ganz locker aus, die Macht.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Vor 88 Jahren!

12. Mai 2009

Am 12. Mai 1921 wurde er in Krefeld geboren. Er der immer gut für starke Sprüche war und der auch heute noch gern missinterpretiert wird. Hier ein wenig Nachschub:

„Ich bin nicht der Ansicht, dass wir zum Beispiel in einer Demokratie leben!“

„Ich bin also bereit, also sofort hier zu provozieren“

„Was ist die Aufgabe von Kunst? Kann ich mit Kunst noch etwas bewegen für das Leben?“

„Im Institut weiß jeder, dass er nicht lebensfähig ist ohne Kunst!“

„Durch die Kunst wird in den Menschen etwas hereingetragen, dass ihn überhaupt lebensfähig macht.“

„Der Mensch wird besser rationalistisch denken können, wenn er sich mit Kunst ernährt hat.“

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

ps. Eine Version in Acryl auf Leinwand ist in spursuche zu sehen.

Unverständniszeit

19. April 2009

Enttäuscht, hilflos und auch wütend setzt sie sich auf eine Mauer. All das kann nicht wahr sein. Grosskopferte Kleinhirne, die durch Mangel an Intelligenz, aber wiederum mit genug Bauernschläue versehen ihre eigene Unzulänglichkeiten zu erkennen, immer munter nach unten treten. Wozu hatte Gott den Menschen eigentlich Verstand gegeben? Einfach nur mal ein wenig denken. Stattdessen — Unvermögen und Mittelmaß als System. Druck und Angst als Handlungsrichtlinie. Wirtschaftsschaden durch Führungsschwäche. Ein Potentialverlust von 70% nur weil man nicht in der Lage ist sich auch selbst zu hinterfragen, hinzuhören und hinzuschauen. Wie nur, wie kann sie wenigstens sich aus diesem Teufelskreislauf befreien?

Bleistift und Aquarellfarbe auf Zeichenkarton.

Schimmelreiter

16. April 2009

Er sitzt auf dem großen weißen Ross, zunächst etwas verloren, dann gewinnt er Mut. Zaghaft aber mit steigender Tendenz gebärdet er sich in schwindelnder Höhe, immer mehr vergessend wie tief der Fall sein könnte. Er kann sich nur durch des Schimmels Gutmütigkeit halten, denn die Zügel hat er selten fest im Griff. Was wohl passiert wenn Wohlwollen verspielt ist oder Unvorhergesehenes das Pferd scheuen lässt?

Bleistifft auf Skizzenpapier

Lotsenregen

29. März 2009

Assoziationen werden manches mal merkwürdig ausgelöst, da steht eine Person mit mächtigem Schnauz im Regen, man schaut zu ihr hoch. Plötzlich gibt es den inneren Ruck und die Bismarckkarikatur vom Lotsen der das Schiff verlässt zieht in einem auf. Welcher Lotse verlässt unser Boot? Oder stehen wir alle mit Lotsen im Regen?

Bleistift auf Skizzenpapier