Posts Tagged ‘Frieden’

Die Lauschende

16. November 2009

Fasziniert sitzt sie da und lauscht den phantasievollen Geschichten der Kinder. Wie kann ihnen nur so etwas einfallen, ohne das sie wirklich schon Erlebnisse dieser Art hatten. Das geht weit über den Schwachsinn den Medien heute verbreiten hinaus. Wie nur, wie kann man diesen Zustand mitnehmen auf die lange Reise in die Erwachsenenwelt?

Bleistift auf Skizzenpapier 28 x 20 cm.

Blaue Stunde

15. November 2009

Spätherbst hat etwas wunderbares, sich bei schummerigen Licht an einen Tisch fletzen und den Gesprächen zuhören. Ab und an kann man auch etwas eigenes beisteuern, beiläufig, entschleunigt und gedankengreifend. Der Duft von Tee, Kaffee und Gebäck gibt der Szene noch anheimelnd Unterstützung. Melancholisch schöner Herbst.

Acryl auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage

Licht unterm Scheffel!

2. November 2009

Man versteht es nicht, man begreift es nicht. Licht, das sich entfaltet, bringt Beleuchtung in die Nacht. Doch was nutzt mir da der Schatten, der so dreist gleich selbst gemacht? Mehr noch wird mein Gut entwertet, durch die Schwaden rauchend schwarz. Und so leidet all mein Sinnen an des Wertes Blitzvergehen. Nichts hat Wert und hat Bestand, das des Geistes Strahl nicht fand.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Erstmal hingesetzt.

28. Oktober 2009

Es gibt Zeiten, in denen nicht Aktion gefragt ist, sondern Innehalten. Zeiten des Wartens auf eine Entscheidung. Hektisches Rumlaufen hilft da nichts und Aktionen, nur um in Bewegung zu bleiben, machen meist auch nur nervöser. Besser, man geht in sich und versucht sich des Ichs bewusst zu werden, also erstmal hinsetzen. Dann ergibt sich etwas, selbst hat man keine Handlungsmöglichkeit.

Acrylfarbe und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Hahnensein.

21. Oktober 2009

Sieh nur dieses stolze Tier, hingestellt, gerade wie aus Stein. Es ermahnt mich an den Morgen, es erinnert an das Sein. Alles geht und kommt doch wieder, nichts bleibt stetig, nichts bleibt starr, es bewegt sich von dem einen zu dem anderen und bleibt suchend doch allein. Sag mir wo nur, ja, wo bin ich und wo werde ich morgen sein.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 39 x 29 cm.

Außerirdisch

17. Oktober 2009

Nun ist es schon 40 Jahre her, wie Kaninchen hoppelten sie über die Trabantenoberfläche. „Völlig losgelöst…“, wie es später in einem Lied hieß. Auf 2100 Metern Höhe habe ich das ganze verfolgt und fühlte mich diesen Helden meiner Jugend so viel näher. Es war die Zeit des Aufbruchs, zu neuen Sternen, in die Emanzipation, zur freien Liebe, zum Frieden und zu neuen Werten. — Was aber blieb von all diesen Idealen? Wo sind die Evolutionen? — „Stillstand ist Rückschritt“ hieß es damals, wir haben uns in der Mittelmäßigkeit zementiert.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Friedensfütterer

13. Oktober 2009

Auf der Hand da liegt der Mais, um damit zu locken. Kleiner Aufwand großer Preis und Gefahr es zu verbocken. Doch auf Schwingen ziehts vorbei was er wollte gern erringen. Was er hat da in der Hand sind nur wenig Krumen, reichen nicht, nicht für sein Land und nicht für den Frieden.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

lichtbringend

12. Oktober 2009

Auf weiten Schwingen durcheilt sie den Äther und führt das Begreifen mit sich. Wer aber nimmt sie wahr, wer will es verstehen. Geschützt von Grauen will man es nicht sehen. Wir haben die Chance und vertun sie zu gern. Das Licht des Friedens es scheint nur so fern.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Friedensflug.

11. Oktober 2009

Alles brennt so lichterloh, überall da lauert nur Gefahr. Einsam zieht sie ihre Bahn sucht nach gutem Sein. Wo nur findet sie den Ansatzpunkt? Wie kann sie es befreien. Lodernd kämpft sie weiter sich, durch die schwere Zeit, Hoffnung trägt im Herzen sie, Frieden will sie freien.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Friedenfischen

1. Juni 2009

“ Aus Zeitmangel nachträglich erstellt.“

Pfingsten als das Fest an dem der heilige Geist und somit die Mission die als Ursache der Kirchengründung zu sehen ist, über die Jünger kam. Ein Geist der beseelt sein sollte vom liebenden, verzeihenden  Gott im Gegensatz zum Gott der Rache, den es bis zur Geburt Jesu gab. Hat die Kirche und unsere Gesellschaft dies Botschaft wirklich angenommen?

Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton.