Posts Tagged ‘Denken’

In engem Raum!

18. Februar 2012

Zaghaft schreitet sie voran. Sie berührt die Wände nicht, auch wenn sie deren Nähe körperlich spüren kann. Es kommt ihr vor als wenn sich der Raum unter ihren Füßen wegdreht. Sie verlangsamt den Schritt, um sich über die Bewegung des Raumes klar zu werden. Sie kann ihr Gefühl nicht wahrhaft greifen. Schritt um Schritt voran, nicht umschauen irgendwann muss doch das Ende kommen. So befiehlt es doch die Logik.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

 

Mit gezieltem Schlag

15. Februar 2012

Pick, pick, pick, Schlag um Schlag entfernt er Unebenheiten und Vorsprünge. Mühselig spürt er der Idealform nach. Mit jedem Schlag kommt ein neuer Gedanke und Form und Erkenntnis passen sich an. Wird der Stein irgendwann wirklich fertig sein? Ist nicht der Weg und das tastende Formfinden das eigentliche Ziel. Sicher man kann Unebenheiten auch mit Mörtel verdecken und der Leichtigkeit des Seins Raum gewähren. Doch vor allem steht der gezielte Schlag und der nächste und dann der darauf folgende und immer so weiter.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

In god we trust!

31. Januar 2012

Da steht manches mal etwas auf Messers Schneide und wir bekommen gesat: “Vertraue auf Gott!”. Für tätige Menschen ist genau aber das so unsäglich schwierig. Man beginnt zu zittern und so wird die Stellung auf dem Messer immer unsicherer. Man versucht Rat und Absicherung zu erlangen, doch jede Bewegung destabilisiert die Lage. Man ist abhängig vom Wohlwollen anderer und bemerkt nicht wie sich eine Schieflage ergibt. — In Gott allein würde ich ja vertrauen.

In god we trust!“, 70 x 90 cm, Bleistifft, Polychromo und Acryl auf Zeichenkarton, 2012

Preis auf Anfrage

vortextlich!

12. Dezember 2011

Er hat die Brille abgesetzt und gibt noch eine kleine Einführung. Er erzählt von den Umständen, die zu diesem Text führten. Es ist mal wieder “open readingroom” und die Galerie gefüllt mit Kulturbeflissenen. Mit wie viel Elan er sich immer wieder für Geschichten einsetzt, zeigt auch, welche Liebe er zum Beschreiben und Fabulieren hat. Gleich, gleich geht es los, denn er bewegt die Brille schon hin zu seinem Gesicht. Sie wird Platz nehmen auf der Nase, etwas nach unten rutschen, bis auch die Bügel sicheren Halt gefunden haben und dann geht es los.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Geschichte in Bewegung

17. November 2011

Die glatte spiegelnde Fläche starrt mich an und wartet auf Gesten. Ich wähle eine Farbe aus und stelle die Pinselspitze ein. Mein Finger berührt das kühle Glas und setzt sich in Bewegung. Erste Spuren entstehen. Die Farbe, ich brauche eine neue Farbe. Ich gerate in einen kleinen Rausch der Bewegungen und erzähl mir eine Geschichte, die ich so noch nicht kannte. Ich befinde mich in einem inneren Dialog. Jetzt noch ein paar letzte Verletzungen hinzufügen. | FERTIG

Digitale Skizze, Größe und Preis auf Anfrage

Der gleitende Geleiter!

17. Oktober 2011

Ein Kopf, ein Schädel, eine Figur, einPferd! Wirklich? Ist es vielleicht nicht nur das Sinnbild der Kreativität? Das Fabelwesen, das Künstler in höhere Sphären geleitet. Stolz bäumt es auf, wach den Blick nach vorn gewand. Die Ohren tasten, Radar ähnlich, die Zielrichtung ab. Die Schwingen werden ausgebreitet und schon gleitet das Paar durch die schwindelnden Höhen der Ideen und des Unerfahrenen, um neue sinnliche Welten zu entdecken. — Trage mich gut mein Freund, Pegasus.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Der Impressario

5. Oktober 2011

Stumm steht er da und beobachtet den sich füllenden Saal. Zufrieden nimmt er das große Interesse zur Kenntnis. Die Unruhe, die ihn vor der bevorstehenden Moderation immer stärker wachrüttelt, verbirgt er hinter verschränkten Armen. Er weiß schon jetzt das es großartig werden wird, denn alle Beteiligten sind auf das best präpariert. Professionalität ist immer ein sichere Bank.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

Brenne du Flamme der Bildung!

9. Juni 2011

Skeptisch schaut er auf die Schüler. Es ist immer wieder eine neue Herausforderung die jungen Menschen zu begeistern. Immer wieder steht der Satz des alten Griechen im Mittelpunkt seines Handelns. Immer wieder aber auch wird er eingebremst von den Vorgaben der Obrigkeiten. Seit ca. 2500 Jahren gab es nun diesen Satz: “Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.” doch immer wieder handeln die Menschen entgegengesetzt, immer wieder werden die Flammen erstickt.

Bleistift auf Zeichenkarton, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Buch halten!

6. Juni 2011

“Jetzt sitze ich hier schon seit Tagen und halte das Buch, dennoch ist immer noch keine Abgabe für den Steuertopf dabei heraus gekommen. Malen ist effektiver für mich!”

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

In Privatbesitz.

Reading soon!

5. Mai 2011

Gleich ist sie dran. Der nächste Act im open Readingroom. Nervös spielt sie mit den Händen. Warum eigentlich? Alle ihre bisherigen Auftritte waren erfolgreich verlaufen. Nur heute fühlt sie sich anders. Etwas wiederwillig und dennoch nach vorn drängend. Widersprüchliche Gefühle füllen Ihren Magenraum. Der Intellekt befiehlt ihr nichts auf solchen Quatsch zu geben, aber sie wird der Gefühle nicht Herr. Wie auch. Gefühle kann man nicht steuern. Doch sie wird den Weg gehen und sie wird ihn meistern.

Bleistift  auf Skizzenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

Neues aus Angelas Labor 1

1. April 2011

“Neee, also wirklich, mein Mann sagt auch immer, Experimente erst im Kleinen. Ausserdem soll man sich nicht von vornherein auf ein Ergebnis festlegen, wichtige Voraussetzung für effektive Forschung. Flllp Flpp. Ich als Physikerin muss es doch wissen! Aber was bekommt man dann im Labor zur Verfügung gestellt, ungelernte Hilfskräfte, vorgegeben Ergebniswünsche der Wirtschaft und immer das falsche Forschungsmaterial. Da stellen die mir doch ein AKW-Modell in der Größe H0 zur Verfügung und was liefern  sie als Flugzeug? Einen ausgewachsenen A340. Weiß doch jeder, so geht das nicht, die Dimensionen müssen schon stimmen. Tssss. Von mir werden aber richtige Ergebnisse verlangt. Ich schmoll jetzt und geh mit meinem Guidobärchen schmusen. Außerdem muss ich ihn ja noch weiß einfärben, damit er Knut ersetzen kann und seine Sympathiewerte wieder steigen!”

Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

 

Vertrauensskeptiker

31. März 2011

Unterdessen, nach all den Erlebnissen, wurde er immer skeptischer. In diesem Umfeld wurde einem ständig etwas vorgegaukelt. Früher war er immer offen auf andere Menschen zugegangen. Er hatte sich auf andere und ihre Zusagen verlassen. Immer und immer wieder war er enttäuscht worden und ihm war Verständnis abverlangt worden. Verständnis hat doch etwas mit verstehen zu tun. Verstehen tue ich aber nur Menschen denen ich auch vertraue. Ihm aber wurde immer und immer wieder Verständnis für Vertrauensmissbrauch abverlangt. Das fing im kleinen an, Verspätung, Terminüberschreitung, Vergessen… Letztlich sollte er dann auch noch Verständnis dafür haben betrogen worden zu sein. Jetzt schaute er nur noch zu, skeptisch und abwartend, darauf können die Menschen sich verlassen!

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

 

SCHÄM DICH!

25. März 2011

Die Welt steht Kopf und Du tust nichts. SCHÄM DICH! Es werden Menschen unterdrückt und Du tust nichts. SCHÄM DICH! Die Natur packt all ihre Gewalt aus und Du hilfst nicht. SCHÄM DICH! Menschen müssen mit Hartz4 und ohne Arbeit und Nutzen vor sich hinwegetieren und Du nimmst es hin, SCHÄM DICH!

Bleistift, Polychromo, Kohle und Fettkreide auf Skizzenpapier 28,2 x 21 cm

Preis auf Anfrage

 

Mundschenk im Leseraum!

13. März 2011

Die Lesung läuft wieder. Auch er hat Zeit sich dem Text zu widmen. Während der Texte kommt glücklich keiner auf die Idee etwas zum Trinken haben zu wollen. Er entspannt den Rücken. Lange stehen ist eigentlich nicht sein Ding. Die erhobene Hand an die Säule gelegt bringt Linderung. SeinGeist hat sich ob der gesprochenen Worte vom Körper getrennt und ist eingetaucht in die Welt der Geschichte.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Abgelenkt!

9. März 2011

Sie hat begonnen sich die Finger zu säubern, doch eine Bewegung lenkt ihre Aufmerksamkeit ab. Ihre Gedanken wandern in eine andere Welt und das alles Durchdringende ihres Blickes zeugt von der Welt hinter der Realität. Sie ist in einem kurzen Wachtraum gefangen während ihre Hände immer noch die säubernde Bewegung vollziehen. In welchen Realitäten sie sich bewegt bleibt uns verborgen, denn wir sind selbst in unseren Realitäten gefangen.

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Eigentlich was für Diana!

25. Februar 2011

Ich steh da, schaue auf das fertige Bild. Die theatralische Geste. Stehend und fallend. Raumumgreifend. Lebensmutig und sterbend. Hände über den Ausdruck wachsend oder wirklich zu groß? Dann diese Farben. Ich habe solche Farben schon einmal verwand. Spannend diese Farbgeschichte. Eiskalt vor hautwarm, Tiefrot akzentuiert.

Das Gefühl wächst.

Eigentlich ein Bild für Diana!

Bleistift, Polychromo und Acryl auf Umweltpapier 49,5 x 34,6 cm

Wintergefühlswelt

23. Februar 2011

Zusammenkauern, verdecken, die Blößen einschließen, abkapseln, in sich zurückziehen!

Die Welt ist nicht gut!

Fettkreide, Polychromo und Acryl auf Umweltpapier 49,5 x 34,6 cm

Preis auf Anfrage

Zeigt her den Schuh!

11. Februar 2011

Was hält ihn nur? Was hält sie nur? Wo nehmen sie ihre Wichtigkeit, ihren Hochmut, ihre Selbstüberschätzung her? All diese Mubaraks dieser Welt. Sie definieren sich nicht über die Werte der Menschheit. Nein, Geld eine beliebige Vereinbarung in Metal gestanzt oder auf Papier gedruckt ist Ihr Antrieb. Nichtwert als Wert. Lufthandel. Ersatz der sich verselbständigt hat.

Vielleicht heißt es ja von Ägyptern lernen. Verachtung hat seit gestern auch bei uns ein Symbol. Mein gedanklicher Schuh weilt derzeit auch viel in Ägypten.

Polychromo, Ölpastel und Acrylfarbe auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Da kann man ruhig den hohen Hut ziehen, …

3. Februar 2011

… auch vor sich selbst. Zwei Jahre und täglich 50 Zugriffe im Schnitt. Das alles “nur” mit Zeichnungen und Textfragmenten. Da macht Bloggen richtig Spaß! Danke an all die treuen und zufälligen Besucher und vor allem an die treuen Blog-Partner die mich verlinkt haben. — Es geht auf jeden Fall weiter! Und ein Töchterchen hat das Cornelius Moleskin auch unterdessen, in Bildbetrachten werden “richtige” Bilder gezeigt.

Bleistift auf Zeichenkarton, 29,7 x 21 cm

… und ein letztes Bild im stehen …

7. Dezember 2010

So kurz vor der Ausstellung. Doch verflucht, alle Bilder sind gerahmt, nur eines fehlt noch. Da muss man doch ergänzen. Schnell ein Blatt und ab an das Stehpult. Schnell den Bleistift gespitzt. Was kann man nur Zeichnen? Was habe ich zu sagen? Eine Melodie streift meine Gedanken. Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette … Klar doch, beim Thema Frankreich kommt nur eine Zigarette in — Gauloises. Aber bitte nicht dies moderne Schachtel aus Pappe sondern die hellblaue Papierverpackung, die ist wenigstens Kult.

42 x 29,7 cm Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton.
Zu sehen am 7. und 8. Dezember 2010 in der Ausstellung “Madame Baguette und Monsieur Filou” in der Galerie “Gruppe10″ Alexandra Grass • Breite Straße 26 • 33602 Bielefeld.
Preis auf Anfrage

Informelle Information

26. Juli 2010

Heute bekam ich von dem befreundeten Maler Michael Weber  ein informelles Bild aus seinem Zyklus “Bahnhofstraße” zugesand. Bei der Bahnhofstraße geht es um die Judenverfolgung während der Hitlerzeit. Für mich drängte sich aber eine Information förmlich auf und ich musste sie klärend zeichnen.

Das Gewehr geschultert rennt er hinter den Flüchtenden her. Er muss sie bekommen. Ein Entziehen muss verhindert werden. Er ist schnell. Er isst gehorsam. Er hat sich durch die Propaganda einnehmen lassen. Er ist der Befehlsausführende. Denken ist ausgeschaltet und ausgeschlossen. Hinterher, erreichen, festhalten, zementieren. Wege haben Richtungen die nicht geändert gehören. Er ist der Sklave des Gehorsams ein Herrenmensch ohne Eigenverantwortung.

Bleistift und Fettkreide auf Schreibpapier 21 x 14,8 cm

eine andere Annäherung:

Bleistift auf Schreibpapier 21 x 14,8 cm

und noch eine Annäherung:

Bleistift auf Schreibpapier 21 x 14,8 cm

Hier das Original von Michael Weber, Witten :

Ölfarbe und Acrylspachtel auf Leinwand 120 x 100 cm

Blödes schönes Wetter

22. Juli 2010

Schon das sie ihn in die Stadt geschleppt hat passt ihm bei dem Wetter überhaupt nicht. Jetzt haben sie auch noch diesen grausamen Platz an der Tür bekommen. Der offene Flügel berührt schon seinen Stuhl und er kann sich nicht vernünftig bewegen. Ständig flitzt der Kellner hinter seinem Rücken rum, nur sie erlangen keine Beachtung. Dann auch noch diese Hitze, völlig übertrieben, am Meer hält man solche Temperaturen ja aus, aber hier in der Stadt.

Bleistift auf Skizzenpapier  29,7 x 21 cm.

Was ich Dir sage ändert mich nicht!

13. Juli 2010

Es kann Dich erstaunen. Du kannst mit dem gesagten hadern. Es kann Dich betroffen machen. Doch alles was ich sage in Bild, Wort und Ton hat keinen Einfluss auf mich. Ich stelle es in den Raum und Du magst Dich geistig bedienen. So mache ich es auch bei dem was Du sagst.

Bleistift auf Skizzenpapier  29,7 x 21 cm.

“Was ich Dir sage ändert mich nicht!” ist ein Zitat aus einen Paul Eluard Gedicht, das auch als Titel für eine Ausstellung im “Offenen Atelier Dorothee Unkel” in Villach ( http://www.offenesatelier.com ). Vernissage am 11. August 2010 um 19.00 Uhr. Auststellungsdauer 12. August bis 4. September. Beteiligte Künstler Peter Parma, Michael Weber und Cornelius Rinne.

Hochgeschraubt

22. Juni 2010
Links rum dreht sie all ihr handeln, hofft nach tätigem Gewinn. Will den Raum für sich ergreifen und nach oben strebt ihr Sinn. Links rum dreht sich auch die Schraube die entfernt sich von dem Halt, sie will Höhe , sie will nach oben, es ist egal ob es wird kalt.
Bleistift, Aquarell, Pitkreide und Faserschreiber auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.
Preis auf Anfrage

Ein mystischer Moment

19. April 2010

Da sitzt er ganz allein. Wachen Auges schaut er um sich und scheint zufrieden mit dem was er sieht, denn er lächelt vor sich hin. Leise, unaufdringlich, wach und doch entrückt. Nur nicht ansprechen sonst wird der mystische Moment gestört.

Bleistift auf Skizzenpapier ca. 17 x 9,5 cm

Preis auf Anfrage

Wochenende

18. April 2010

Herrlich, es ist Samstag. Auch in Ostwestfalen fängt die Welt an sich zu entschleunigen. Im Cafe sitzen und Zeitung lesen Der zweite Kaffee steht schon auf dem Tisch. Zwischen den Welten springend. Fragmente, die sich selbst zusammenfügen und ein eigenes Bild erschaffen —Wochenende.

Bleistift auf Skizzenpapier ca. 17 x 9,5 cm

Preis auf Anfrage

Bauernweisheit

17. April 2010

Das hat er seit Jahren herbeigesehnt. Jetzt gilt es Vorsorge zu treffen. Endlich grünt die Esche mal wieder vor der Eiche und wie sagt die alte Bauernweisheit: ” Grünt die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche. Grünt die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche.” Dieses Jahr ist die Esche deutlich schneller.

Bleistift auf Skizzenpapier ca. 17 x 9,5 cm

Preis auf Anfrage

Ein Kreuzweg

14. April 2010

Seit dem letzten Eintrag sind nun schon ein paar Wochen vergangen. Ich war nicht wirklich nachlässig, sondern in den Vorbereitungen für die Ausstellung “Bahnhofastraße” im Zandvoort Museum gefangen. Eine Ausstellung die sich mit der Verfolgung von Menschen und ihrem Leid beschäftigt. Ich habe hierfür einen Kreuzweg erstellt. Einen Kreuzweg von einem Lutheraner in dessen Kirche der Kreuzweg keine Tradition hat. Ein Kreuzweg der sich versucht in einer eigenen Sichtweise mit dem Thema zu beschäftigen. Mehr ist gier zu sehen: Der Kreuzweg ist teil der “Bahnhofstraße” Ausstellung, einem Projekt von Michael Weber und Spursuche.

Hier eine Skizze der 12. Station:

Am unterdessen aufgerichteten Kreuz hängt er nun und nimmt mit all dem Schmerz auch all die Not der Welt in sich auf. Er hat sein Werk getan und so kann er sich endlich sinken lassen und all dies mit aus dem Leben nehmen. Auch die letzten Etappen wird er durchschreiten und auch Hoffnung sähen.

Bleistift auf Skizzenpapier ca. 14,8 x 10,5 cm

Winterende im Nichts

18. März 2010

Nach langen kalten Monaten wagt er sich mal wieder vor die Tür  und geht ein paar Schritte. Sicher, das Wetter ist noch nicht optimal, aber wann ist es das in dieser Gegend schon, doch die frische, nicht mehr zu kalte, Luft tut ihm und seiner Seele gut. Er überwindet den Hügel und da liegt es vor ihm, mitten im Nichts. Ein Haus, augenscheinlich bewohnt, umgeben nur von Landschaft, viel Landschaft.— Das gibt es doch nicht in einem Ballungsraum mit 350.000 Einwohnern.

Beleg für die Bielefeldverschwörung, Landschaft im nördlichen Bielefeld.

Polychromo, Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton 21 x 29,7 cm

Preis auf Anfrage


Begegnungsspannung

15. März 2010

Sie steht vor ihm und sieht ihn an oder schaut sie durch ihn durch? Ein Gesicht wie aus einem Traum. Unbewegt die Mimik. Welche Bedeutung hat diese Begegung? Fragen immer wieder Fragen, das ist es was die Begegnung von Menschen prägt, was es  schwierig macht aber auch spannend.

Fineliner und Spucke auf Skizzenpapier 14,5 x 10,5 cm

Preis auf Anfrage

Unbändig

14. März 2010

Es muss zu schaffen sein. Er ballt die linke Hand kraftvoll zusammen. Ausdruck des Anpackens und Aufforderung ins Handeln zu kommen. Ich will das, ich kann das, ich packe es an. Vorwärts mit Kraft. Die Zeit ist reif!

Fineliner auf Skizzenpapier 14,5 x 10,5 cm

Preis auf Anfrage

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