Posts Tagged ‘Courage’

Richtung des Starts

10. Februar 2014

Fertig! Die kurze Spanne zwischen dem Aufsuchen des Startpunktes und der Explosion des Adrenalins dauert oft ewig. Es geht um die letzte Konzentration. Alles ist vorgezeichnet und das Ziel steht fest, dennoch ist es der Moment zwischen wollen und fallen. — Vorwärts lautet die Devise.

start

„Start“; 29,7 x 21 cm; Bleistift,Aquarell und Polychromo auf Zeichenkarton; 2014

Preis auf Anfrage

Akt mit Accessoires

10. Juli 2012

Endlich mal ein Aktmodel das sich etwas traut. Langsam hatte ich schon genug von den immer selben Signalen. Ich bin ganz relaxed und stehe dennoch total verkrampft da. Klar es ist ein Kurs in der Erwachsenenbildung und nicht in einer Akademie. Dennoch ist es erfreulich wenn da plötzlich jemand in High Heels und Strapsen wie selbstverständlich steht. Die Energie der nistenden Luft springt auf das Bild über. Linien und Flächen treten in Kommunikation. Die Farbe tut ihr übriges.

“stehender Akt” 1996, Acryl auf Zeichenkarton, 59,4 x 42 cm

Preis auf Anfrage

Lauf, Hase lauf!

5. März 2012

Vorwärts, immer schneller, in der Kompression überholen die Hinterläufe fast die Vorderen. Beschleunigung ist keine Hexerei sondern der perfekte motorische Ablauf einer lange einstudierten Choreografie. Vorwärts immer weiter vorwärts treibt einen die Lust an der Bewegung — Ziel unbekannt — Lauf, Hase lauf!

Bleistift, Polychromo und Ölfarbe auf Zeichenkarton, 42 x 29,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Konzentriert

15. Juni 2011

Fasziniert lauscht Sie den Worten des Vortragenden. Wieder einmal gibt Sie dem geschriebenen Wort Raum zwischen all den Bildern. Kunst ist nicht eine Gattung, Kunst ist übergreifend, nein, besser ineinandergreifend. Sie lässt das zu und fördert es noch. Kunst als Keimzelle der Bildung. Kunst als Funke der der Flammen entfacht. Kunst als Nahrung der Seele. — Das erfordert nicht nur Präsenz sondern die Konzentration aller Kräfte. Die Konzentration der lodernden Flamme.

Bleistift auf Zeichenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

 

Reading soon!

5. Mai 2011

Gleich ist sie dran. Der nächste Act im open Readingroom. Nervös spielt sie mit den Händen. Warum eigentlich? Alle ihre bisherigen Auftritte waren erfolgreich verlaufen. Nur heute fühlt sie sich anders. Etwas wiederwillig und dennoch nach vorn drängend. Widersprüchliche Gefühle füllen Ihren Magenraum. Der Intellekt befiehlt ihr nichts auf solchen Quatsch zu geben, aber sie wird der Gefühle nicht Herr. Wie auch. Gefühle kann man nicht steuern. Doch sie wird den Weg gehen und sie wird ihn meistern.

Bleistift  auf Skizzenpapier, 29,7 x 20 cm

Preis auf Anfrage

SCHÄM DICH!

25. März 2011

Die Welt steht Kopf und Du tust nichts. SCHÄM DICH! Es werden Menschen unterdrückt und Du tust nichts. SCHÄM DICH! Die Natur packt all ihre Gewalt aus und Du hilfst nicht. SCHÄM DICH! Menschen müssen mit Hartz4 und ohne Arbeit und Nutzen vor sich hinwegetieren und Du nimmst es hin, SCHÄM DICH!

Bleistift, Polychromo, Kohle und Fettkreide auf Skizzenpapier 28,2 x 21 cm

Preis auf Anfrage

 

Bildverlosung zu Gunsten des Mädchenhauses!!!

14. Februar 2011

Speziell für das Mädchenhaus Bielefeld e.V. habe ich unten abgebildetes Bild in 70 x 100 cm Acryl auf Leinwand gemalt. Damit möchte ich die wichtige Arbeit des Mädchenhauses unterstützen. Mehr über das Mädchenhaus und die wichtige Arbeit die dort geleistet wird, erfahren sie unter http://www.maedchenhaus-bielefeld.de/

Teilnahmebedingungen:

Überweisen Sie unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Anschrift pro Loseinheit 10,- € auf das Spendenkonto des Mädchenhaus (Einsendeschluss ist der 22.02.2011). Am 25.02.2011 um ca. 15 Uhr wird die Ziehung – unter Ausschluss des Rechtsweges – bei Radio Bielefeld vorgenommen und die Gewinnerin/der Gewinner wird im Hörfunk genannt werden.

Alle Namen kommen dem überwiesenen Betrag entsprechend in die Lostrommel. Wer also 50,- € überweist dessen Name wird 5 mal in die Lostrommel gesteckt. Wichtig ist daher die Angabe von Name und Anschrift auf dem Überweisungsträger, damit Sie, bei einem Gewinn, schriftlich benachrichtigt werden können.

Überweisen Sie also bis zum 22.02.2011 auf das Konto desMädchenhaus Bielefeld e. V. bei der Sparkasse Bielefeld:

BLZ 480 501 61
Kto.-Nr. 47 00 32 15
Verwendungszweck: Ihr Name / Ihre Anschrift

Der Gewinner wird am 25.02.2011 bei Radio Bielefeld live ermittelt und bekanntgegeben.

Viel Glück!

Informationen zum Bild: 70 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, Oktober 2010, unten rechts signiert

Bitte geben Sie den Link auf diese Bekanntmachung weiter!

Zeigt her den Schuh!

11. Februar 2011

Was hält ihn nur? Was hält sie nur? Wo nehmen sie ihre Wichtigkeit, ihren Hochmut, ihre Selbstüberschätzung her? All diese Mubaraks dieser Welt. Sie definieren sich nicht über die Werte der Menschheit. Nein, Geld eine beliebige Vereinbarung in Metal gestanzt oder auf Papier gedruckt ist Ihr Antrieb. Nichtwert als Wert. Lufthandel. Ersatz der sich verselbständigt hat.

Vielleicht heißt es ja von Ägyptern lernen. Verachtung hat seit gestern auch bei uns ein Symbol. Mein gedanklicher Schuh weilt derzeit auch viel in Ägypten.

Polychromo, Ölpastel und Acrylfarbe auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Hochgeschraubt

22. Juni 2010
Links rum dreht sie all ihr handeln, hofft nach tätigem Gewinn. Will den Raum für sich ergreifen und nach oben strebt ihr Sinn. Links rum dreht sich auch die Schraube die entfernt sich von dem Halt, sie will Höhe , sie will nach oben, es ist egal ob es wird kalt.
Bleistift, Aquarell, Pitkreide und Faserschreiber auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.
Preis auf Anfrage

Ausgrenzungsende?

29. Januar 2010

Ungläubig hört er der Zustimmung zu, nur weil er etwas starkes gemacht hatte war sein Wert in der Gesellschaft gestiegen. Noch vor 2 Wochen war er beshimpft und ausgegrenzt worden und jetzt war er plötzlich der Liebling aller. Er kann diesen Ausssagen nicht trauen und er darf ihnen auch nicht auf den Leim gehen.

Bleistift auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Dirty worked Beuys.

22. Dezember 2009

Weihnachten kommt näher und plötzlich fangen auch die Bilder an sich prächtig herauszuputzen, festliches Rot, verdrängtes grün und zu allem Überfluss noch aufreizend glitzenders Silber. Wenn B. das geahnt hätte,manches Statement wäre anders ausgefallen.

Stencil, Acrylfarbe und Marker auf Skizzenpapier  70 x 50 cm.

Preis auf Anfrage verkauft

Galeriesprint

4. Dezember 2009

Schnell den Kaffee, denn die Zeit, sie rennt im Flug, nur 3 Wochen zur Eröffnung , nur 3 Wochen, ist’s genug. Die Entscheidung musste fallen und es hat ja auch geklappt und wir zeigen gleich ein Highlight hier vor Ort und in der Region. Überfüllt sind dann die Räume alles drängt und schaut gewiss. Eine glückliche Entscheidung, jeder wünscht, dass es morgen auch noch ist.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Alles gute zur Galerieeröffnung für Axel und André!

Showschock.

7. November 2009

Sie tritt hinaus und muss den rechten Arm nach oben reißen. Gleißend treffen sie die Strahlen der Scheinwerfer. So hatte sie sich den ersten Auftritt nicht vorgestellt. Wie oft hatte sie das Posieren schon vor Spiegeln und auf dem häuslichen Flur geübt, doch jetzt ist alles live und sie bekommt einen Adrenalinschock. Reiß dich zusammen, Arm nach unten und los geht’s, auf in ein neues Leben.

Bleistift, Polychromo und Acryl auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage.

Novembergedanken.

4. November 2009

Es ist nicht genug, dass der November der grauste und unfreundlichste Monat ist, nein, die christlich geprägten Kulturen legen auch noch die grauseligsten Feiertage in diesen Monat. Allerheiligen, Buß- und Bettag, Totensonntag, Heldengedenktag. Künstler greifen gerne “Memento mori”-Themen auf und ergehen sich elegisch in ihren Depressionen. Packen wir doch noch ein wenig Nebel und den Geruch von Kartoffelfeuer drauf. November ist GRAUsam.

Bleistift, Pitkreide, Deckweiß und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

The Doors — The End

Raumchef

23. Oktober 2009

Er zieht seine Kreise, hat die Erde fest im Blick. Schaut nach Leben, schaut mit Fleiß, mit grimmig starrem Blick. Ihm gehört der Himmel hier, denn kein anderer traut sich her, er ist Chef der großen Kreise, doch verstanden wird er nie. Er ist gefürchtet für die Macht und alle anderen haben Acht. Was er tut, wird streng beobachtet und niemand nähert sich ihm an. Er beherrscht den Luftraum.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Prüfungsnutzen

19. Oktober 2009

Ernst meint, dass die Prüfung sei gleichbedeutend mit dem Handeln, während Falk meint, es muss so sein, tastend nach dem Guten. Er begibt sich auf die Reise, suchend nach dem Ich, hofft zu finden, was er sucht, doch das ist halt nicht gewiss. Wenn er findet, was er sucht, kann er wirklich nutzen, vieles tun was andren hilft und ihn schützet vor Verdruss.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 38 x 27 cm.

Friedensfütterer

13. Oktober 2009

Auf der Hand da liegt der Mais, um damit zu locken. Kleiner Aufwand großer Preis und Gefahr es zu verbocken. Doch auf Schwingen ziehts vorbei was er wollte gern erringen. Was er hat da in der Hand sind nur wenig Krumen, reichen nicht, nicht für sein Land und nicht für den Frieden.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

lichtbringend

12. Oktober 2009

Auf weiten Schwingen durcheilt sie den Äther und führt das Begreifen mit sich. Wer aber nimmt sie wahr, wer will es verstehen. Geschützt von Grauen will man es nicht sehen. Wir haben die Chance und vertun sie zu gern. Das Licht des Friedens es scheint nur so fern.

Bleistift, Polychromo und Aquarell  auf Zeichenkarton 30 x 20 cm auf 40 x 29,7 cm.

Gedankenruhe

1. Oktober 2009

Ja, da sitzt er und er denkt, wohin alles ihn wohl lenkt. Sieht den Sand im Glas zerrinnen schaut ganz tief sich auch nach innen, wird betrübt und froh zugleich, was gewesen, ist gewesen was jetzt kommt nicht Einerlei. Er wird alles mutig meistern, denn Vertrauen hat er wohl.

Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Abwartezeit

18. August 2009

In die Ecke seiner geistigen Vorstellung hat er sich zurückgezogen und lässt demütig die Zeitstriche der Wartezeit vorbei gleiten. Immer wieder unterbrochen von Momenten des Selbstzweifels und der aufkeimenden Unruhe ermahnt er sich zu Bescheidenheit und Verinnerlichung. Man muss einfach lernen die richtige Zeit abzuwarten und manche Dinge offen auf sich zukommen zu lassen.

Aquarell auf Skizzenpapier

Handlungsanalyse

29. Juli 2009

Stoisch aber voll konzentriert sitzt er da und beobachtet das Tun seines Gegenüber. Jedes Zucken, jede Bewegung wird registriert und zum Gesamtbild des Handlungsschema zusammengefügt. Es entsteht ein Psychogramm, das die eigene Handlung beeinflusst, bis schließlich die erlösenden Worte gesagt werden — Schach matt!

Bleistift auf Skizzenpapier.

Rederwerk

18. Juli 2009

Da läuft etwas unrund, es ist Sand im kommunikativen Miteinander der Firma. Ölverschmiert wühlt sie in den Niederungen des wirtschaftlichen Räderwerks. Sie findet den Ansatzpunkt und löst das Problem. Nebenbei weiß sie auch zu netzwerken und die unterschiedlichsten Plattformen zu verbinden. Die Maschinistin richtet es schon. Nächstes Ziel die Königsklasse, dem werden wir follown!

Bleistift, Polychromo, Aquarell und TippExstift auf Skizzenpapier.

Die Maschinistin ist zu erreichen unter http://www.mediationsblog.de/hamburg.php/wirtschaftsmediation/index

Schaumschlägerei

6. Juli 2009

Überall trifft man sie, bei der Arbeit, in Geschäften, im Bekanntenkreis, verschärft in den Medien und gerade jetzt, vor der Bundestagswahl, in der Politik. Je größer der Besen um so weniger ist dahinter. Gestern erst wieder so ein Exemplar erlebt. Bundestagskandidat für die Gelben. Weiß alles besser, nur leider stimmt es meist nicht. Wenn man das aber nachweißt wird er auch noch frech. Naja die Gelben halt! Die hatten früher mal echt qualifiziertes Personal, jetzt machen sie Politik mit dem Anspruch von DsdS oder einer RTL-Soap. — Armes Volk der Wichter und Schrenker.

Bleistift und Aquarell auf Skizzenpapier.

Altersverbohrt

20. Juni 2009

Grimmig schaut der alte Mann in die Zukunft. Er versucht den Weg vorzugeben, doch die jungen wollen ihm nicht mehr bedingungslos folgen. Sie fordern verlässliche Aussagen und nicht ständig wechselnde Vorgaben. Sie wollen am Prozess beteiligt werden, den sie liefern die Show.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton.

Boahtox

15. Juni 2009

Glücklich steht er mitten auf der Sraße der Fußgängerzone. Da gute Wetter bringt es wieder an den Tag, die vielen glatten und ansprechenden Gesichter, faltengeglättet in einer ansonsten vergifteten Welt. Ihm gefällt es, auch wenn er einen anderen Weg der Faltenglättung ging. Beziehungsprobleme glättet er mit dem Portomonait.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier.

Whiskystarre

12. Juni 2009

Quer durch den Raum sitz er. Starr guckt er eine Person an. Was will diese den anderen über Whisky erzählen? Ob die überhaupt schon mal eine Destillerie in den Highlands von Außen, geschweige denn von Innen gesehen hat. Wer opfert sich in dieser Runde den für die goldgelbe Flüssigkeit auf und legt sich auch finanziell für einen guten Tropfen krumm? Die Person erstarrt als sie seinen Blick spürt. Ähem, ja, ganz vergessen, der Whiskykönig ist ja auch da.

Bleistift auf Skizzenpapier.

Glaubtdoch!

10. Juni 2009

“Es war grauenhaft was uns da geboten wurde!” Mit viel Nachdruck und Einsatz schildert sie die Verhältnisse der letzten Sitzung.”Keiner hatte Interesse an Fakten, jeder wollte sich nur profilieren!” Ungläubig schauen die Anwesenden sie an, wenngleich sie im Geheimen an die gleiche Situation denken, die auch sie schon durchlebten. “So glaubtdoch!”

Bleisztift, Polychromo und Aquarell auf Shizzenpapier!

Tanzversunkener

17. April 2009

Musik klingt durch die Fussgängerzone. Keiner bleibt stehen. Auch er trottelt vor sich hin, doch das eine Lied erinnert Ihn an seine Jugend. Er schließt die Augen, fängt an sich fließend zu bewegen. Vergessen sind die Einschränkungen des Alters. Vergessen auch die schmerzenden Knie. Er ist der König der Tanzfläche. Er schwebt dahin die ganze Welt vergessen. Das Lied nähert sich dem Ende, Beifall erklingt. Er ist wieder jung.

Bleistift auf Skizzenpapier.

Auch eine Art Frühling!

23. Februar 2009

Musste gerade mal zum Stift greifen. Es ging doch um Frühling, das ist mir wichtig. Das ist doch dieser Krempel mit dem Neuanfang. Könnten wir ja echt gebrauchen. Da muss man aber was mitbekommen und dann noch Courage beweisen und nicht die Klappe halten.

Man muss wirklich hinschauen, hinhören und dann reagieren. Immer wieder wurde vermittelt, mach es wie die drei chinesischen Affen. Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Wie soll man in Verneinungen denken? Also, bereit für einen Wechsel? Klar, können wir!

Dazu muss man aber sehen, hören und Courage beweisen. Eben nicht die Klappe halten. Die Chinesischen Affen können da nur noch mitspielen, wenn sie einen Sinneswandel vollziehen. Könnte zwar laut werden aber wenn es nutzt…

Bleistift auf billigem, dünnen Papier.

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