Posts Tagged ‘Aktzeichnung’

Hinter sich!

28. Februar 2012

Um 90 Grad gedreht steht sie hinter sich. Nur studienhalber, denn man möchte eine Position doch erfassen. Wo sitzen die Spannungen, wo die Belastungen. Stumm steht sie dar und nur das Kratze von Bleistiften ist im Raum wahrzunehmen. Der Zeichner dreht sich nach rechts um sie nach links hinten wegzuklappen. So bildet sie mit sich selber den rechten Winkel!

Blestift, Polychromo und Aquarel auf Zeichenkarton, 42 x 29,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

In engem Raum!

18. Februar 2012

Zaghaft schreitet sie voran. Sie berührt die Wände nicht, auch wenn sie deren Nähe körperlich spüren kann. Es kommt ihr vor als wenn sich der Raum unter ihren Füßen wegdreht. Sie verlangsamt den Schritt, um sich über die Bewegung des Raumes klar zu werden. Sie kann ihr Gefühl nicht wahrhaft greifen. Schritt um Schritt voran, nicht umschauen irgendwann muss doch das Ende kommen. So befiehlt es doch die Logik.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

 

Das hatte noch immer geholfen!

16. Februar 2012

Gerade war sie aufgestanden und sie merkte sofort, die Bewegungen waren noch nicht so geschmeidig wie sie es gerne hätte. Sie schlurfte ins Badezimmer und stellte sich unter die warme Dusche. Zum Abschluss gab es auch noch den kurzen wach werde Schock. Beim Abtrocknen war dann aber klar, auch diese Aktionen hatten nicht gefruchtet. Sie schlich, nackt wie sie war, in das Wohnzimmer, stellte die Musikanlage an und suchte ein rhythmisches Stück aus der Playlist. Erst vorsichtig, dann immer wilder begann sie um die Möbel zu toben, in die Hocke zu gehen und den Text des Liedes zu intonieren. — Das hatte noch immer geholfen!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton, 23 x 16,7 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Ekstase der Gegebenheiten!

11. Mai 2011

Hin und her gerissen, gelenkt von positiver und negativer Energie. Gefangen und befreit. Ekstatisch denkend und fühlend. Genießend und nach einem Ende sehnend. Hoch und tief, breit und schmal, laufend und stehend, tanzend und verharrend. Sie fühlt auch den Frust in der Lust, weiß nicht die Kontrolle zu behalten. Sie ist auf dem Höhepunkt und weiß doch das sie eine tiefe Niederung durchschreitet.  — Sie hängt zwischen den Polen!

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage.

SCHÄM DICH!

25. März 2011

Die Welt steht Kopf und Du tust nichts. SCHÄM DICH! Es werden Menschen unterdrückt und Du tust nichts. SCHÄM DICH! Die Natur packt all ihre Gewalt aus und Du hilfst nicht. SCHÄM DICH! Menschen müssen mit Hartz4 und ohne Arbeit und Nutzen vor sich hinwegetieren und Du nimmst es hin, SCHÄM DICH!

Bleistift, Polychromo, Kohle und Fettkreide auf Skizzenpapier 28,2 x 21 cm

Preis auf Anfrage

 

Eigentlich was für Diana!

25. Februar 2011

Ich steh da, schaue auf das fertige Bild. Die theatralische Geste. Stehend und fallend. Raumumgreifend. Lebensmutig und sterbend. Hände über den Ausdruck wachsend oder wirklich zu groß? Dann diese Farben. Ich habe solche Farben schon einmal verwand. Spannend diese Farbgeschichte. Eiskalt vor hautwarm, Tiefrot akzentuiert.

Das Gefühl wächst.

Eigentlich ein Bild für Diana!

Bleistift, Polychromo und Acryl auf Umweltpapier 49,5 x 34,6 cm

Akt als Doktorarbeit

21. Februar 2011

Sie könnte sich verfluchen. Was hat sie sich nur wieder angetan mit dieser Position. Dann auch noch den Blick zur Decke. So kan die Zeit nicht wirklich vergehen. … fünfunddreißig, sechsunddreißig, siebenunddreißig, achtunddreißig, neununddreißig … Die Sekunden wollen und wollen nicht vergehen. Die Oberschenkel beginnen zu vibrieren. Die rechte Brust juckt. Erst die Schultern, Verspannung tastet sich langsam den ganzen Rücken herunter. Neulich bei dem alten Künstler mit der vielen Erfahrung war das alles kein Problem, da musste man die Stellung nur kurz halten, aber hier bei den Studenten, die machen aus jeder Zeichnung eine Doktorarbeit.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Skizzenpapier, 29,7 x 21 cm

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Wichtigkeitsgebaren

10. September 2010

Das kann ein echtes Vorbild sein, wie er da steht, die kleine Handbewegung, die Ausstrahlung. Immer ist er auffällig. Niemals kann er ein nichts sein. Er hat eine ständige Spannung im Körper, die es ihm unmöglich macht nur ein Teil der grauen Masse zu sein. Ist es nun eine Gottgegeben Ausstrahlung oder nur anerzogenes Gebaren?

Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

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Unter dem Bett spielt der Hund.

23. Juni 2010

“Komm schon raus! Du hast unter dem Bett nichts verloren!” Sie hat ihm gerade einen Ball hingelegt und hofft das sein Spieltrieb ihn anlockt. Sie hat anderes vor, nur noch wenige Minuten und sie muss parat sein. Die Eigensinnigkeit des Hundes kann sie nur schlecht ertragen.

Bleistift, Aquarell, Pitkreide und Faserschreiber auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage

Hochgeschraubt

22. Juni 2010
Links rum dreht sie all ihr handeln, hofft nach tätigem Gewinn. Will den Raum für sich ergreifen und nach oben strebt ihr Sinn. Links rum dreht sich auch die Schraube die entfernt sich von dem Halt, sie will Höhe , sie will nach oben, es ist egal ob es wird kalt.
Bleistift, Aquarell, Pitkreide und Faserschreiber auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.
Preis auf Anfrage

Ein Sommermachtstraum

11. Juni 2010

Das kann nur durch die TV-Einflüsse kommen. Er hat wieder brav die Fleischbeschau im Privatfernsehen über sich ergehen lassen. Jetzt, in der Hitze der Nach,t treibt es ihn mit Macht um. Er rotiert im Bett. Wesen anderer Galaxien fliegen um ihn herum. Gut das Realitäten anders sind.

Bleistift und Acryl auf Schreibpapier 21 x 14,8 cm.

Preis auf Anfrage

Spähend

16. April 2010

Da steht sie, stützt sich auf das Geländer der Empore und spät ins untere Geschoss. Plötzlich ein Geräusch hinter ihr. Sie dreht sich vorsichtig um. Was war das nur. Sie späht in die Nacht und den leeren Raum hinter sich.

Aquarell auf Aquarellkarton 59,4 x 42 cm

Preis auf Anfrage

Störungsreaktion

17. März 2010

Grimmig fährt sie hoch. Was fällt ihm nur ein, gerade war si noch in Morpheus Armen umfangen von den wunderbarsten Träumen, da rappelt er hier herum. Unverschämtheit! Was haben Männer überhaupt für ein Feingefühl? Ihr steht der Schönheitsschlaf doch zu.

Bleistift, Pitkreide, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkrton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Abkühlen

13. März 2010

Frisch gebadet kommt sie aus der Wanne und fletzt sich, erhitzt von der Zeit in der Wanne, in den Cocktailsessel. Was schaut er denn da schon wieder in der Glotze? Formel1, muss das sein. Ist der Winter schon vorbei und das monotone Brummen wird wieder Zeichen für Wochenende. Es gibt so viel schönere Dinge, aber es ist sein Heiligtum.

Bleistift und Aquarell auf Zeichenkarton 21 x 14,8 cm

Preis auf Anfrage

Fiktion einer Hoffnung

9. März 2010

Vor dem geistigen Auge steht klar das Bild, Sommer, Sonne, Strand, ein kleiner Junge der ein Segelboot beobachtet. Die durch den langen, kalten Winter lässt zwar noch nicht das Gefühl einer warmen Sommerbriese auf der Haut zu. Vieles ist unter den Schneemassen verloren gegangen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Tinte auf Zeichenkarton 10,5 x 14,5 cm

 

Preis auf Anfrage  verkauft

 

fantastic in plastic?

25. Februar 2010

Sie ist aus Plastik und sie sieht gut aus. Sie steht bereit da muss jetzt Ware drauf. Verführt die Käufer glatt mit Kaufesslust, vorm Spiegel gibt es dann machmal mächtig Frust. Drum schau man hin was ehrlich ist. Steht sie für Qualität oder doch nur Mist? — Das Schaufenstermodel

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Gehirndusche

20. Februar 2010

Denkend merkt sie immer größere Löcher in der Flexibilität der Gehirnwindungen und so positioniert sie sich auf den Schulterblättern und reckt die Füße in die Höhe. Die der Stahl einer erfrischenden Dusche dringt das Blut so in ihr Gehirn und die Müdigkeit ist schnell gebannt, sodass sie schnell wieder muntere Gedanken vorwärts treibt.

Kugelschreiber und Aquarell auf Skizzenpapier 15 x 10 cm von 1989

STANDbein!

2. Februar 2010

Stolz wirft sie sich in Pose. Gerade hat sie einen Schluck Milch genommen und die Packung direkt neben der Decke platziert. Jetzt wird sie den Eleven der Zeichenkunst mal zeigen was richtiges Standbein und Spielbein ist, auch wenn sie nicht mehr die jugendliche Frische aus dem Beginn ihrer Modelkariere hat.

Kugelschreiber auf Skizzenpapier ca. Postkartengröße.

Andacht vor dem eigenen Werk.

24. Dezember 2009

“Hut ab, das hab ich wieder beeindruckend hinbekommen.” Auch wenn die Dokumentation fotografisch gemacht wird, ist er als Schöpfer der Zeichnung auch der erste Rezipient des Werkes und einer der wenigen die es original sehen.

Bleistift, Polychromo und Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

Preis auf Anfrage.

Wie das Leben halt so spielt.

7. Dezember 2009

Dieser Krampf in der Wade ist widerlich. Schmerzdurchzuckt krümmt er sich auf dem Stuhl zusammen und legt sein Gewicht auf den Fuß des krampfenden Beins. Dass so etwas immer unverhofft kommen muss, kann er gerade überhaupt nicht gebrauchen. — Wie das Leben halt so spielt.

Aquarell auf Aquarellpapier 20 x 14 cm.

Preis auf Anfrage. verkauft

Grübelnd

11. November 2009

Grübelnd steht sie inmitten all der umgebenden Wirren. Hier tröpfelt es, dort schwingt einem was entgegen und anderswo richtet sich etwas auf. Ist das alles die Erfüllung? Bringt es wirklich weiter? Ist dies das selbstgewählte Ziel oder die Vorgaben der Gesellschaft? Was ist wirklich oder was ist aus mir gemacht worden? — Sinnfragen!

Aquarell auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm.

verkauft

Erstmal hingesetzt.

28. Oktober 2009

Es gibt Zeiten, in denen nicht Aktion gefragt ist, sondern Innehalten. Zeiten des Wartens auf eine Entscheidung. Hektisches Rumlaufen hilft da nichts und Aktionen, nur um in Bewegung zu bleiben, machen meist auch nur nervöser. Besser, man geht in sich und versucht sich des Ichs bewusst zu werden, also erstmal hinsetzen. Dann ergibt sich etwas, selbst hat man keine Handlungsmöglichkeit.

Acrylfarbe und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Saunatraum

22. Oktober 2009

Schwitzend sitzt sie in der Sauna und sie denkt an dies und das. Lässt die Seele einfach baumeln, sucht nach Kurzweil aus sich raus. Jeder Tropfen hat Bedeutung, jede Perle leuchtet hell. Wohin geht er, all der Schweiß, ist’s der Mühe wirklich wert? Immer heißer wird das Blut ihr und sie sehnt das Eis herbei. Jetzt hinaus schnell in die Kälte, mit dem Träumen ist’s vorbei.

Aquarell auf Aquarellpapier. 28 x 20 cm auf 40 x 30 cm.

Flucht oder?

26. September 2009

Durch die Tür stürmt sie nach draußen, es sieht aus wie eine Flucht, doch bewegt sie sich so zierend, dass auch Tanz es könnte sein. Sie ist hektisch,  doch berechnend – sieht er es, was sie tut? Denn es ist ihr wirklich wichtig, findet er sie hoffentlich gut.

Aquarell auf Zeichenkarton ca 30 x 20 cm auf 35 x 29,7 cm.

Speicherformen

26. August 2009

Nur Farbe und Gesten auf das Papier, Bewegungen und Intentionen folgen, aus sich heraus etwas tun. Das ist seine Absicht. Doch was ist da nur alles gespeichert, die Farbwahl entspricht wieder seinem Standard, und auch die Bewegungen und Gesten haben bestimmte Formen in sein Schema eingebrannt. Nicht er abstrahiert die Wirklichkeit, sondern die in ihm gespeicherten Bewegungen drängen in reale Bezüge. Formen und Gesten, denkt er sich, sind Teil meiner Aktionen geworden, sie bestimmen mein Denken und Handeln.

Aquarell auf Skizzenpapier.

Für Michele für all die Mühen!

Spureneinsatz

21. August 2009

Er bückt sich nach vorn, um am Lager der Walze zu ziehen, um diese in Bewegung zu versetzen und so eine Spur zu hinterlassen. Schwerfällig setzt sich die Walze in Bewegung und schnell beginnt der Rücken zu schmerzen. Spuren zu hinterlassen fordert vollen Einsatz.

Aquarell auf Skizzenpapier.

Für Michael, Michele und Heiko.

Abwartezeit

18. August 2009

In die Ecke seiner geistigen Vorstellung hat er sich zurückgezogen und lässt demütig die Zeitstriche der Wartezeit vorbei gleiten. Immer wieder unterbrochen von Momenten des Selbstzweifels und der aufkeimenden Unruhe ermahnt er sich zu Bescheidenheit und Verinnerlichung. Man muss einfach lernen die richtige Zeit abzuwarten und manche Dinge offen auf sich zukommen zu lassen.

Aquarell auf Skizzenpapier

Sonnenkraft

17. August 2009

Noch ein mal. Sie richtet sich auf, der Sonne entgegen. All die Wärme will sie mitnehmen in den langen, kalten Winter. Die Ferien sind vorbei und erste kribbelnde Unruhe steigt in Ihr auf. Jetzt kommt die Zeit in der sie wieder von Termin zu Termin gehetzt wird. Aufreibend und kraftzehrend ohne Stop bis Weihnachten.

Aquarell auf Skizzenpapier

ERWISCHT!

12. August 2009

Schnell dreht sie sich zur Seite und versucht ihr Gesicht zu verbergen. Hoffentlich erkennt sie niemand. Sie wollte doch nur…

Bleistift und Stockmarkreide auf Torchonpapier

Pizza in Nizza

11. August 2009

Nizza frisst Piza und trinkt Wein — so soll es sein!

Fineliner und Tusche

Ab Warten

10. August 2009

Hinstellen, ein Bein hoch, was passiert? Abwarten

Fineliner und Tusche

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