Posts Tagged ‘Acrylfarbe’

Guten Morgen Berlin, Du …

27. Februar 2012

Durch den schmalen Schlitz der Gardine dringt das erste Licht in das kleine Hotelzimmer. Wie spät mag es wohl sein? Er kugelt sich auf die rechte Seite und lässt die Beine aus dem Bett fallen. Durch das geschickte Ausnutzen der Schwerkraft kommt er zum Sitzen. Schlaftrunken greift er nach seinem Smartphone auf dem Nachtisch. Hotelzimmer sind unpraktisch, Zuhause braucht er nur ein Auge zu öffnen und er kann auf den Wecker blinzeln. 7:03 Uhr, eigentlich noch zu früh zum Aufstehen. Einen Blick möchte er aber doch erhaschen und so erhebt er sich und geht den halben Schritt auf das Fenster zu. Er streift den Vorhang leicht auseinander und schaut aus dem Fenster. Schon ist er dar, der Ohrwurm für den ganzen Tag, Peter Fox und der Tag wird Schwarz zu Blau — Guten Morgen Berlin!

Bleistift, Aquarell und Acryl auf Zeichenpapier, 29 x 21 cm, 2012

Preis auf Anfrage

In god we trust!

31. Januar 2012

Da steht manches mal etwas auf Messers Schneide und wir bekommen gesat: “Vertraue auf Gott!”. Für tätige Menschen ist genau aber das so unsäglich schwierig. Man beginnt zu zittern und so wird die Stellung auf dem Messer immer unsicherer. Man versucht Rat und Absicherung zu erlangen, doch jede Bewegung destabilisiert die Lage. Man ist abhängig vom Wohlwollen anderer und bemerkt nicht wie sich eine Schieflage ergibt. — In Gott allein würde ich ja vertrauen.

In god we trust!“, 70 x 90 cm, Bleistifft, Polychromo und Acryl auf Zeichenkarton, 2012

Preis auf Anfrage

Leitwährung (reserve currency)

27. Januar 2012

Wohin, wohin nur leitet uns dieses Papier? Was nur machen die Gedanken dahinter mit uns? Wie nur dreht das System? Wer dreht es? Dreht es sich selbst und ist längst ausser Kontrolle? Für welchen Wert steht es? — Freude ergreift die Selbsterfüllung!

“reserve currency”, 50 x 70 cm, Acryl auf Zeichenpapier

Preis auf Anfrage

Konzentriert im Zwischenspiel

4. Juli 2011

Gebannt schaut er aus nach Ball und Spielverlauf während sein Pferd im leichten Galopp den Platz quert. Stets ist es bereit das Tempo anzuziehen und die Richtung zu ändern. Spaß hat es, da es sich bedingungslos auf die Übersicht seines Reiters verlassen kann. So macht Bewegung Freude! Ein Intermezzo mit Konzentration und Power.

Acryl auf Skizzenpapier, 20 x 20 cm

Steinarbeit

19. März 2011

KLOCK Gedankenversunken folgt er der Form. KLOCK Alles um ihn herum ist nicht wichtig. KLOCK Die ganze Konzentration gehört dem Tun, dem erforschen der Form und der Ordnung seiner Willenskraft. KLOCK Mit jedem Schlag nähert er sich an. KLOCK Nur keinen falschen Schlag. KLOCK Immer den richtigen Winkel. KLOCK Immer das rechte Maß.

Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Skizzenpapier 28,2 x 21 cm

Preis auf Anfrage



Attacke für Kunst!

18. März 2011

Herausfordernd steht sie da. Weiß und zunächst leer. Sie fordert die Attacke. Alles was sich an Gedanken und Gefühlen angesammelt hat will heraus. Die erste Bewegung, die erste Spur. Immer und immer wieder ein kraftvolles hin und her. Tänzerische Bewegungen die nur als Mittler dienen. Pinselführend und farbtransportierend. Die Spuren werden mehr und langsam schafft sich die Dokumentation in Form des Artefaktes Raum.

Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Skizzenpapier 28,2 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Eigentlich was für Diana!

25. Februar 2011

Ich steh da, schaue auf das fertige Bild. Die theatralische Geste. Stehend und fallend. Raumumgreifend. Lebensmutig und sterbend. Hände über den Ausdruck wachsend oder wirklich zu groß? Dann diese Farben. Ich habe solche Farben schon einmal verwand. Spannend diese Farbgeschichte. Eiskalt vor hautwarm, Tiefrot akzentuiert.

Das Gefühl wächst.

Eigentlich ein Bild für Diana!

Bleistift, Polychromo und Acryl auf Umweltpapier 49,5 x 34,6 cm

Wintergefühlswelt

23. Februar 2011

Zusammenkauern, verdecken, die Blößen einschließen, abkapseln, in sich zurückziehen!

Die Welt ist nicht gut!

Fettkreide, Polychromo und Acryl auf Umweltpapier 49,5 x 34,6 cm

Preis auf Anfrage

Bildverlosung zu Gunsten des Mädchenhauses!!!

14. Februar 2011

Speziell für das Mädchenhaus Bielefeld e.V. habe ich unten abgebildetes Bild in 70 x 100 cm Acryl auf Leinwand gemalt. Damit möchte ich die wichtige Arbeit des Mädchenhauses unterstützen. Mehr über das Mädchenhaus und die wichtige Arbeit die dort geleistet wird, erfahren sie unter http://www.maedchenhaus-bielefeld.de/

Teilnahmebedingungen:

Überweisen Sie unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Anschrift pro Loseinheit 10,- € auf das Spendenkonto des Mädchenhaus (Einsendeschluss ist der 22.02.2011). Am 25.02.2011 um ca. 15 Uhr wird die Ziehung – unter Ausschluss des Rechtsweges – bei Radio Bielefeld vorgenommen und die Gewinnerin/der Gewinner wird im Hörfunk genannt werden.

Alle Namen kommen dem überwiesenen Betrag entsprechend in die Lostrommel. Wer also 50,- € überweist dessen Name wird 5 mal in die Lostrommel gesteckt. Wichtig ist daher die Angabe von Name und Anschrift auf dem Überweisungsträger, damit Sie, bei einem Gewinn, schriftlich benachrichtigt werden können.

Überweisen Sie also bis zum 22.02.2011 auf das Konto desMädchenhaus Bielefeld e. V. bei der Sparkasse Bielefeld:

BLZ 480 501 61
Kto.-Nr. 47 00 32 15
Verwendungszweck: Ihr Name / Ihre Anschrift

Der Gewinner wird am 25.02.2011 bei Radio Bielefeld live ermittelt und bekanntgegeben.

Viel Glück!

Informationen zum Bild: 70 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, Oktober 2010, unten rechts signiert

Bitte geben Sie den Link auf diese Bekanntmachung weiter!

Zeigt her den Schuh!

11. Februar 2011

Was hält ihn nur? Was hält sie nur? Wo nehmen sie ihre Wichtigkeit, ihren Hochmut, ihre Selbstüberschätzung her? All diese Mubaraks dieser Welt. Sie definieren sich nicht über die Werte der Menschheit. Nein, Geld eine beliebige Vereinbarung in Metal gestanzt oder auf Papier gedruckt ist Ihr Antrieb. Nichtwert als Wert. Lufthandel. Ersatz der sich verselbständigt hat.

Vielleicht heißt es ja von Ägyptern lernen. Verachtung hat seit gestern auch bei uns ein Symbol. Mein gedanklicher Schuh weilt derzeit auch viel in Ägypten.

Polychromo, Ölpastel und Acrylfarbe auf Zeichenkarton 29,7 x 21 cm

Preis auf Anfrage

Außerhalb welcher Seite?

11. Februar 2010

Merkwürdig was man für Blicke erntet. Kaum gibt man sich nicht angepasst sondern findet seinen eigenen Stil, wird man zum Aussenseiter deklariert. Doch von welcher Seite ist die Rede? In Magazinen wird man doch als angepasstes Mäuschen nicht abgedruckt. Folglich ist doch der Angepasste viel eher der Aussenseiter!

Bleistift und Acryl auf Skizzenpapier 29,7 x 21 cm

Dirty worked Beuys.

22. Dezember 2009

Weihnachten kommt näher und plötzlich fangen auch die Bilder an sich prächtig herauszuputzen, festliches Rot, verdrängtes grün und zu allem Überfluss noch aufreizend glitzenders Silber. Wenn B. das geahnt hätte,manches Statement wäre anders ausgefallen.

Stencil, Acrylfarbe und Marker auf Skizzenpapier  70 x 50 cm.

Preis auf Anfrage verkauft

Geborgenheitssuche

12. November 2009

Eng schmiegt sie sich an sie. Es ist so schwer, erwachsen zu werden. All diese Unwägbarkeiten, diese Ungewissheit, das Verlieren des Schutzes. Schnell noch einmal unter die Fittiche schlüpfen, die mütterliche Geborgenheit spüren. Es ist so schön, wenn die Wärme den Körper durchfließt. So kann einem nichts etwas anhaben, so braucht man nicht die Kälte der Stärke zu demonstrieren.

Acryl auf Zeichenkarton 21 x 29,7 cm.

Preis auf Anfrage Verkauft

Erstmal hingesetzt.

28. Oktober 2009

Es gibt Zeiten, in denen nicht Aktion gefragt ist, sondern Innehalten. Zeiten des Wartens auf eine Entscheidung. Hektisches Rumlaufen hilft da nichts und Aktionen, nur um in Bewegung zu bleiben, machen meist auch nur nervöser. Besser, man geht in sich und versucht sich des Ichs bewusst zu werden, also erstmal hinsetzen. Dann ergibt sich etwas, selbst hat man keine Handlungsmöglichkeit.

Acrylfarbe und Aquarell auf Zeichenkarton 28 x 20 cm.

Preis auf Anfrage.

Spannungsmacht

4. August 2009

Tief gebeugt, die Hände dicht am Kopf, den Stahl packend, drückt er spannungsgebend mit all seiner Kraft vorwärts. Er ist es, der sagt, wann es genug ist, denn seine Kraft ist die Macht der Spannung

Bleistift, Buntstift und Acryl auf Bütten.

Momentdynamik

3. August 2009

Zurück in die Hocke, in kreisender Bewegung wird das Objekt herangeholt. Komm, komm zu mir und demonstriere die Dynamik des Momentes.

Bleistift, Buntstift und Acryl auf Bütten

Spannungskreuzung

2. August 2009

Sie reißt die Arme kreuzend nach oben und und dreht Ihren Körper spannungsreich von ihm weg. Virtuelle Energien durchfließen ihre Hände und geben ihr Halt in Zeit und Raum.

Bleistift, Buntstift und Acryl auf Bütten

Schreckverhüllung

29. April 2009

Die aufspringende Tür reißt sie aus ihren Gedanken. Schnell zieht sie das Badetuch vor ihren Körper. Wieson kann hier einfach jemand reinplatzen und die Sachlichkeit und Konzentration stören. Sie spürt Röte in jede Pore ihrer Haut schießen. Adrenalin sträubt die Nackenhaare. Wie albern, er hat se schon so oft nackt gesehen, am liebsten würde sie den Schreckmoment verhüllen.

Bleistift und Acryl auf Zeichenkarton.

Eigenartinszenator

25. April 2009

Ganz ohne Pult, posierend, steht er da und wartet auf das nächste Gebot. Wichtig, fast vom Objekt ablenkend. Er bestimmt die Show. Er ist der Star. “höre ich noch was, sie können mich hier nicht so stehen lassen, kommen Sie da geht noch etwas. Der Herr dort rechts 15.500, die Dame 16.000. Wo sind die  17.000? Ah hier drüben und die Dame,17.500,. — Nichts mehr? — Zum ersten, wirklich kein Gebot mehr? — Zum Zweiten und zum — Dritten! Das Bild geht an die Dame.” 

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Bleistift und Acryl auf Zeichenkarton.

Absatzzufriedenheit

22. April 2009

Das ist ein Foto wert. Zufrieden verschränkt er die Arme vor der Brust. Er hat den richtigen Riecher gehabt vor zehn Jahren. Keiner kannte den Künstler, aber er hatte sich etliche Bilder gesichert und in seinen Fundus genommen. Jetzt war es an der Zeit und das Investment hatte sich voll ausgezahlt. Für ihn ging es beruhigt weiter, er konnte in Neues investieren, den Markt vorantreiben.

Bleistift, Acryl und Aquarell auf Zeichenkarton

Chaordnung!

15. April 2009

Das ist doch mal richtig lustig, wenn die Tasche zu voll und die Geheimnisse zu tief sind, ein beherzter Sprung auf das Bett, Schneidersitz einnehmen, hoch die Tasche und die Sammlung der  letzten Tage munter an sich vorbeipurzeln lassen — Chaordnung

Bleistift, Acryl und Schachtel auf Skizzenpapier, gefinischt mit digitalem Pinsel.

ostersentimental

12. April 2009

Nun ist man mal wieder voll erwischt. Mitten in der Gemeinschaft, angestiftet von sakralen Gesängen und festlichem Gehabe. Man sitzt da und gleitet mit den Gedanken weg. Das gepredigte hat keine Bedeutung. Einzig das Ich im Bezug auf eine höhere Instanz zählt. Fragen nach dem Auftrag den man anderen gegenüber zu erfüllen hat. Ist es das wirklich, ist der Weg der richtige? Plötzlich, aufstehen, bekennen, zurückgerissen in den Ritus, wieder im richtigen Leben. “Die Kollekte ist heute für…” Fakten! 

Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Skizzenpapier.

Hausbesuchschau

31. März 2009

Unsicher, sich aneinander drückend, schreiten sie durch die leeren Räume. Was soll man davon halten? Könnte es etwas sein? Können wir es uns leisten? Reichen die Räume? Wohin mit den Möbeln? Könnte man sich doch unbeobachtet bewegen. — Sie sind da zum Hausschaubesuch doch die anderen Anwesenden machen die Veranstaltung zur Hausbesuchschau.

Bleistift, Polychromo und Acryl auf Skizzenpapier.

Übungsdehner

28. Februar 2009

War gerade im Park. Regen, nur ein paar Hundebesitzer und die unvermeidlichen (Aus)Dauersportler. Joggend und prustend, von Schweiß und Himmelsnässe triefend, ziehen Sie an einem vorbei. Irgendwann fängt es dann an, sie stoppen den Lauf, setzen Ihren Weg gehend fort, reissen die Arme hoch und versuchen noch nicht belastete Körperregionen, durch Verbiegen des Körpers, auch zu bewegen. — Übungsdehner.

Acryl auf Graupappe.

Putten putten.

25. Februar 2009

Sie ist zwar älter geworden, fast schon erwachsen. Der typische Babyspeck ist schon weg. Dennoch ist sie nackt und das sogar beim Einlochen, dem so genannten Putten! — Es ist schon merkwürdig auf was für Ideen man beim Aktzeichnen kommt, nur um mal wieder eine neue Position zeichnen zu können.

Acryl auf Graupappe

immer noch Winterspaziergang

18. Februar 2009

Jeden Morgen denke ich bei mir: “Wird Zeit für Frühling!” So einen Winter habe ich im Flachland noch nie erlebt. Immer dick einhüllen, Mütze, Schal, Handschuhe. Der Hund freut sich zwar. Kalt ist Ihm aber auch. Also Leine los und reine Lebensfreude.

Acryl auf Graukarton.

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